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Bernie10:
Mu ist halt nicht so kompliziert wie dieses Yoga. Also ich konvertier mal zuück zum Zen. Im Yoga gibts Chakras, Tattwas, unendlich viele Atemübungen wodurch bestimmte Energien gesteuert werden können. Mudras, Bandhas, Kriyas.
So genau wollte ich die Welt auch wieder nicht verstehen. Ich mach jetzt einfach nur noch Zazen.
Einfach nur noch Mu. Da seh ich auch das Licht.
die indische yogalehre besagt das sie die strömungsrichtung im ätherbereich od und prana genannt auch am geöffneten nasenloch feststellen lassen kann.
der wechsel findet alle 2-2,5 stunden statt und simbolisiert dementsprechen die änderung der strömungsrichtung welches sich belebend auf den menschen auswirkt.
daher gilt auch das niesen und gähnen als der versuch die strömungsrichtung so zu ändern um den belebenden zustand zu aktivieren.
so die indische yogalehre aus der sicht der sogenannten assanasübungen.die art beim ausatmen eine bestimmte resonanz der töne auszunutzen um so chemischen funktionen im körperlichen stoffwechsel zu manipulieren.
yoga war ursprünglich eine lehre welche im hinduismus aus der grundlage der reinkanation entstanden ist.der yogi will schon zu lebzeiten dem körperlichen entsagen und demonstriet dies vor sich und der welt in dem er dem körperlichen abschwört.fasten, kasteien und körperteile absterben lassen oder verletzen, soll bewirken das der reinkarnation schon zu lebzeiten entgegengewirkt wird.
da der körper aber dagegen mit resistentz antwortet gab dem westlichen denken die grundlage yoga wäre etwas zur gesunderhaltung.ein yogi würde dafür kaum verständnis aufbringen.
yoga war aus der sicht eines indischen yogis die kunst sich zu töten bevor man stirbt.
aber sicher irren ich und die yogis sich mal wieder gründlich und irgendeiner wird bestimmt mehr wissen.
Bernie10:
Ups, ja das interessiert mich. Also man atmet immer nur durch ein Nasenloch, weil beim anderen Nasenloch die Schleimhaut anschwillt. Das Nasenloch welches zu ist, meditiert und Zazen bedeutet Ausatmen. Und wenn man die Hände im Schoß zusammenlegt meditiert man und wenn man die Hände auf seine Beine legt konzentriert man sich.
Wie immer aber, wer sich tatsächlich für Yoga ihnteressiert, darf mich fragen.
Gelöschter Benutzer:
Das sind ja auch Zenväter, die können sich wieder ganz wie jeder andere benehmen. Nur?! Was sagen da jetzt wohl die Zen Meister? :)
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Bernie10:
"Die Wirbelsäule ist gestreckt, etwa so, als befände sich oben auf dem Scheitel des Kopfes ein Faden und zöge den Kopf und mit ihm die Wirbelsäule in eine entspannt aufrechte Position. Das Kinn wird leicht Richtung Kehlkopf geneigt und der Blick richtet sich in einem Winkel von etwa 45 Grad nach unten auf den Punkt, der sich dort genau mittig vor dir befindet. Die Augen sind offen (mindestens zu Dreivierteln geöffnet) und der Blick ist entspannt, also ohne aktive Beteiligung."
Sehr interessant im Zusammenhang mit der Sitzhaltung die 'Two Zen Fathers in Meditation' (von Shih-ke, aus dem Jahre 963 n.Chr.) zu betrachten:
Beeindruckend wie es dem Künstler, mit nur wenigen kraftvollen Pinselstrichen, gelingt eine Einsicht in das Wesen der sogenannten objektiven Wirklichkeit zu vermitteln und uns damit zugleich teilhaben läßt an der Schau des Soseins der Dinge, der der richtigen Sitzhaltung entsprechenden Geisteshaltung, während der Zen-Meditation.
So genau wollte ich die Welt auch wieder nicht verstehen. Ich mach jetzt einfach nur noch Zazen.
Einfach nur noch Mu. Da seh ich auch das Licht.
Bernd