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keine_Sicherheit:
Damals hattest Du es doch gut
In der einsamen Isolation
Des ewig Schweigenden
Doch Du wolltest ja dazugehören
Und wecktest das innere Licht
Und seitdem redest Du
Ohne aufhören zu können
Immer neue Gedanken
Müssen unter die Leute
Gebracht werden
Höre endlich wieder auf damit
Und lass mich wieder regieren
Ich bin der schwarze Schatten
Und wohne in Deinem Gehirn
Gleich direkt über Dir
Ich lehne Kommunikation ab
Und will nur meine Ruhe
Deshalb muss ich Dich unterdrücken
Denn Dein endloses Gelaber nervt
Ein Pups benötigt auch keine Heimat. Stell Dir vor, er zöge bei Dir ein...
Du schreibst vom Geist, der kein Zuhause kennt. Immer ist er unterwegs. Auch im Schlaf rattert das Oberstübchen ohne Unterbrechung. Den Körper muß man schon täglich im Bett parken. Sonst ... olala!
Vielleicht liest Du einmal die Anleitung für das Zazen von Dogen Zenji. Denk mal darüber nach. Scherz zum Abschluß.
Gelöschter Benutzer:
Wenn Du Buddha verstehst wird Du erkennen das das nicht stimmt, nie gestimmt hat und nie stimmen wird.
Du kannst nur Frei werden wenn Du erkannt hast das des keine "Freiheit" geben kann. Es gibt das Be-Dingte Entstehen und das ist die Erkenntnis die dich frei macht.
keine_Sicherheit:
Dieses Gefühl der inneren Freiheit hatte ich das letzte mal als Teenager auf ner Goa-Party gehabt. Schön, daß es fast 20 Jahre später, immer noch möglich ist den weiten offenen Space wahrzunehmen. Ich dachte schon, ich würde in der "Endstille" jämmerlich versacken, lol
keine_Sicherheit:
Ich tat die ganzen letzten Jahre das Falsche: Ich versuchte immer meine Energie von unten nach oben zu ziehen und hatte peramnent Druck in mir. Und erst als ich mich auf meinen Kehlkopf konzentrierte, verschwand erst das innere Gesabbel und dann löste sich auch noch der innere Druck auf...
keine_Sicherheit:
ne, mich nur auf mein Kehlkopf-Chakra konzentriert und das sorgte für die Behebung meiner Blockade: Der Druck aus meinem Kopf wurde durch mein Wurzel-Chakra nach unten abgeleitet und Frische hielt Einzug in mein Hirn ;)
Gelöschter Benutzer:
Aus eigenem Erfahren ist Shikantaza ein sehr eigenartiges Ereignis. Einfach sitzen, alle Sinne offen doch die Sinnestore zum Denken/Bedenken geschlossen. Ein ganz "weg" "Da" sein. Ja es ist Übung und Erleuchtung. Da ist Betrachten doch kein Ein/Ergreifen. Es ist Stillsein im gleichen Tempo mit der Welt in der der Sitzende sich befindet. Ich sitze nur und mehr ist nicht zu tun.
Dogen hat es richtig gesagt. Bedenken sollte ich das Erleuchtung mit dem Beenden der Übung schnell schwächer wird. Bei weiteren Übungen wird Erleuchtung immer länger in die Welt ohne Die Übung getragen und bald, irgendwann, gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Übung und Alltag.
liebe Grüße
Helmut
mipoohji:
Auskennen wäre übertrieben, aber ihn zu verstehen meine ich schon. Es geht dabei um eine Methode. Dieses Nur-sitzen ist übrigens weit schwieriger als das zunächst angenommen wird. Meines Erachtens sowohl für Anfänger ungeeignet als auch überbewertet.
Natürlich ist es gut, wenn man einfach nur sitzen kann. Nur wer kann das schon? Die meisten werden nicht dabei bleiben sondern allen möglichen Kram denken.
Die Unterscheidung von Soto und Rinzai sehe ich mehr als eine ideologische an. Bewertungen von "Einheit von Übung und Erleuchtung" auf der einen bzw Satorierlebnisse auf der anderen Seite sind Indizien dafür. Kein Mensch wird das ganz genau so und nicht abweichend erleben.
Von Stufen habe ich (zum Glück) noch nie gehört.
Wie ich das sehe, sind diese Unterscheidungen einfachen Vorlieben geschuldet und zT der Ermutigung von Schülern. Ist natürlich Quark, dass grundsätzlich Übung und Erkeuchtung eins wären. Andererseits führt korrekt durchgeführte Übung nicht an Erleuchtung vorbei sondern hindurch...
Da Vorstellungen da überhaupt nichts nützen, kann man getrost drauf verzichten und einfach tun.
mipoohji:
Ich meine, dass Du spinnst. Sich von Anhaftungen zu befreien bedeutet nicht, sich vom Leben zu befreien. Ja nicht einmal, sich vom Genuß zu befreien (wobei hier nicht Drogengenuß gemeint ist...).
Was ist denn eigentlich so schrecklich am Leben, dass Du glaubst man müsse es loswerden? Und wie kommst Du auf die absurde Idee, dass sich das irgendwie lohnen könnte?
keine_Sicherheit:
Shikantaza heißt wortwörtlich "Nichts tun als Sitzen". Man sitzt einfach nur absichtslos in der Haltung des Erwachens. Es gibt nichts zu erreichen. Einfach nur Sitzen ohne Profitstreben. Dann ist man angekommen. Dieses So-Sein ist die Einheit von Übung und Erleuchtung. Der Spruch "Der Weg ist das Ziel" drückt es ebenfalls ganz gut aus.
Beim Koanstudium kenn ich mich nicht so gut aus, aber es wird wohl so gebraucht, daß man sobald man eins gelöst hat, das nächste bekommt. Also wird es wohl schon eher eine Art Stufenweg sein.