Je mehr Wegstrecke Du auf dem Zen-Weg hinter Dich gebracht hast, umso länger wird die Wegstrecke sein, die Du noch vor Dir hast. Zen ist ein Fluch und es geht einem schlimmer wie dem Esel, welcher der Möhrrübe hinterher rennt, die vor seinen Augen baumelt. Man wird nur wahnsinnig und ist man dazu noch von sich eingenommen, preist man es als Satori an.
.. ja, dann ist es aber auch egal, wann denn nun "Zen erst Zen ist". Was nicht bedeutet, daß man das nicht definieren bzw. genau so definieren kann, wie du es definiert hast. Da ist also genug Freiraum, wenn gewisse Dinge keine Rolle spielen. Und ja, es ist nur zu verstehen, wenn es bekannt/erfahren ist. Zweifelsucht, ergo Nichtverstehenwollen, verhindert dies. Wer hier bloße Theorie vorwirft, denkt nachweislich selbst bloß darüber nach. Das liegt in der Struktur nicht nur dieses Ansatzes. Ein Koan hat wohl eine ähnlich polierte Fläche, die wiederspiegelt, wo das Gegenüber steht.