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mipoohji:
Du drehst Dich in Deinem kleinen Teufelskreis und hast deswegen nie verstanden, wovon ich rede.
Verstehen, ich glaube, ich sagte es schonmal, heisst im englischen "under-standing". Das drückt sehr gut eine Haltung aus, die Voraussetzung für ein Verstehen ist.
Viele hier erinnern sich daran durch ihr "gassho" oder auch _()_ oder Varianten davon, bei mir ist es die Kleinschreibung meines Namens, mit der ich mich bei jedem Posting daran erinnere.
mipoohji:
Das ist Deine Perspektive, nicht meine.
Als ich zwischendurch hier gelegentlich reingelesen habe, gab es nichts als Geschwätz ohne jeden Sinn. Viel unnütze Streitereien zudem.
Ich halte Reiner für durchaus wandlungsfähig, sonst würde ich keine Zeit für ihn aufbringen.
Frag mich mal, warum ich manchem anderen so viel weniger zu sagen habe...
mipoohji:
"dein sitzen trägt nicht dazu bei glaube mir es gibt lediglich deiner untätigkeit ein alibi."
Na, das kommt ja nun aus völlig unberufenem Munde...
Di bist nicht nur "jahrzehnte" recht erfolglos herumgeirrt, auch Dein jetziger Zustand ist nicht gerade berauschend...
Denkst Du wirklich, dass Du hier Menschen findest, denen man "das schlechte bewusst" machen müsste?
Alle haben erkannt, es gibt da etwas besseres, deswegen sind sie hier. Das bewusst werden zu lassen macht Sinn, denn "das Handeln folgt dem Sein".
Ein pessimistisches Weltbild zu vermitteln zeugt allenfalls von Hilflosigkeit, die nun wirklich nicht noch breitgetreten werden müsste.
mipoohji:
Wenn Ich es erkenne, im üblichen Sinne, dann ist es bereits vorbei. Wenn Erkennen ist, aber kein Ich in einem Gegensatz zum Erkannten, dann ist Meditation (und ich bestehe darauf, dass Trance sich davon nicht unterscheidet).
Du hast übrigens oben nun den Beweis geliefert, dass Deine Terminologie unlogisch/nicht sinnvoll ist: "bewußtes erleben unbewußter handlung ist zum beispiel ein solcher zustand."
Wir haben schon lange einen besseren Begriff dafür, Gewahrsein. Du hast ihn sicher oft überlesen...
"aber ich denke das wir es besser lassen, weil du davon sicher nicht wissen willst von so einem menschen wie du mich schon dargestellt hast."
Wer der Reiner ist, wenn er nicht großmäulig seine selbstkonstruierten Begriffe als ein Nonplusultra anbietet, das wisssen wir ja so gut wie gar nicht. Von daher weiss ich auch nicht, was "ein Mensch wie Du" so zu bieten hat. Intellektuell leider zu wenig um sich verständlich zu machen... es kostet schon einige Mühe, hinter Deinen Begriffen zu erahnen wovon Du überhaupt redest. Würdest Du - weniger eigensinnig - mal in einer verständlicheren Sprache reden, wer weiss...?
mipoohji:
Das ist relativ einfach zu beantworten.
Auch wenn Zazen (aus der Sicht des Ich/Ego) nichts bewirken soll (denn dadurch würde man sich um die eigene Selbstherrlichkeit drehen und nicht offen sein für Erfahrungen), schafft es doch Klarheit und Einsicht.
Ausdruck einer solchen Klarheit und Einsicht sind die Worte, die in den Gelübden wiederklingen.
Es ist also genaugenommen umgekehrt (als man zunächst denken könnte), die Gelübde sind eine Selbstverständlichkeit, gehören zu unserem Wesen wie der Körper bzw Teile davon.
Ethisches Verhalten aufgrund irgendwelcher Theorien wäre völlig sinnleer, aufgrund einer erlebten Nichtgetrenntheit ist es jedoch nur logische Konsequenz, wozu sollte ich mir selbst schaden?
Wenn gesagt wird, es gibt nichts zu erreichen, dann bedeutet dies nicht Unterstützung von Beliebigkeit, sondern dass das was erreicht werden kann sowieso bereits vorhanden ist.
Natürlich muss es wahrgenommen werden, was nützte es sonst? Aber das kann ein Ich nicht erzwingen, und in der Erkenntnis steckt Weisheit. Das ist etwas das man allenfalls zulassen kann.
Wir können gar nicht verhindern etwas zu bewirken. Es sei denn wir würden aus dem Leben scheiden. Zazen lässt uns das sein, was wir sind und somit wirken als diejenigen die wir sind. Ohne aufgesetzte Idealismen... sondern in unserer reinen Natur. Die ist nämlich völlig ok.
Alles andere ist individuell.
Gruß
mipooh
(der sich immer wieder wundert, wie man das übersehen kann...)
mipoohji:
Gewiss bin ich nie auf den Zug aufgesprungen, dass ich nichts bewirken will. Da wirst Du in der Diskussion nur das verstanden haben, was Du gern so mißverstehen wolltest.
Ich habe immer betont, dass ich es für unmöglich halte sich zu setzen, ohne dadurch etwas erreichen zu wollen.
Andererseits verstehe ich, warum von einem "nichts bewirken wollen", Absichtslosigkeit oder ähnlichem die Rede ist. Meditation entzieht sich nunmal dem geplanten Handeln, sonst ist es keine Meditation. Das ist übrigens auch eine Schwäche Deiner Erklärungsversuche... zum einen "am Bewusstsein vorbei", auf der anderen Seite jedoch eine Absicht.
Wenn ich mich setze, dann möchte ich Meditation. Und ich erreiche sie auch. Nur muss ich jede Idee davon loslassen, wie sie denn nun konkret auszusehen hätte. Meditation geschieht wie von selbst, wenn die Bedingungen stimmen.
Vergleiche es mit dem autonomen Nervensystem, das auch nicht direkt beeinflussbar ist, wohl aber mittels Übung indirekt.
mipoohji:
Zum einen unterscheiden wir uns nicht nur im Denken. Jeder von uns ist ein Prototyp bei allen Gemeinsamkeiten.
Wenn meine Kritik Dich beleidigt, dann vermute ich, dass es da besondere Empfindlichkeiten gibt. Hier verlassen mich meine Worte harmlos. Sie sollen übrigens dazu dienen, dass Du eine Gelegenheit einer anderen Perspektive bekommst.
Mich nun als jemanden zu bezeichnen, der sich bösartig äussert, ist ein Versuch, Dich zum Opfer zu machen. Eine Struktur, die durchaus zu Deinen Strategien gehört. Die Dir weder guttut, noch Klarheit schafft.
Wenn Du Dir die Frage stellt, was ich davon habe, dann ist schon etwas erreicht, dass Du ins Nachdenken kommst. Tu das ruhig, das schadet nur, wenn man zu früh wieder aufhört...
Ich (aus meiner Sicht) handele nur, wenn ich Hoffnung habe etwas zu bewirken (anzustoßen). Davon habe ich nichts, das bin ich, voller Hoffnung, Dir behilflich gewesen sein zu können... ehrenamtlich natürlich, denn ich nehme kein Geld dafür...
mipoohji:
Ansichten eines Clowns...
Gerade den Menschen, die ständig herumdenken müssen könnten Koan eine Hilfe sein. Aber solange man noch daran glaubt, dass es richtig und falsch gäbe, wird man beständig Menschen terrorisieren müssen, die nicht zufällig gerade dasselbe denken...
Gruß
mipooh
mipoohji:
Man erzählte mir früher auch gelegentlich von einem "erweiterten Bewusstsein" und natürlich habe ich das - wie so vieles - unhinterfragt erstmal geglaubt... dass es sowas gäbe...
Ziemlich naiv, wie ich irgendwann feststellen musste, als ich mir mal die dreiste Frage stellte, ob es sowas denn wohl wirklich geben könne.
Ich fragte mich nun, wie groß denn so ein Bewusstsein nun wirklich sei... und stellte fest, dass man von der Stecknadel über den Elefanten bis hin zu einem "Raum ohne Grenzen" alles darin haben kann. Die Fragestellung einer "Erweiterung" war also völlig sinnlos, denn was sollte denn nicht von vornherein hineinpassen?
Wir lassen uns naiv an der Nase herumführen, wenn wir uns von solchen (tatsächlich unsinnigen) Begriffen bzw den Leuten die damit um sich schmeißen beeindrucken lassen.
Bewusstsein ist nicht lokalisiert, ist nicht begrenzt, also auch nicht erweiterungsfähig.
mipoohji:
Es gibt mehr Dinge, die man nicht in Worte fassen kann als Dinge, die man in Worte fassen kann... und die fasst man eben besser nicht in Worte...
Dein Beispiel erinnerte mich an eine Frau, die die Schönheit eines konkreten Sonnenuntergangs lauthals jubilierend bewunderte und dabei sämtliche Menschen in ihrer Umgebung störte...
Ich fragte mich, was es denn sei, was mich störte und es fiel mir auf, dass ich diesen Sonnenuntergang wohl eher still geniessen würde, wenn ich ihn sehe und wenig Verständnis für lautes Gegackere hätte...
(Die Frau zog die Aufmerksamkeit der anderen auf sich, statt sie auf den Sonnenuntergang zu lenken, der ja angeblich aussergewöhnlich war, dass er unbedingt von den anderen gesehen werden "musste"...)
mipoohji:
Das hättest Du gar nicht erwähnen müssen... das war auch so klar.
Erleben wird nicht durch Begriffe kommuniziert, versuch das mal mit Deiner Mutter...
mipoohji:
...dann lass es doch einfach... wenn Du es nicht kannst. Verstehe sowieso nicht, wieso Du so viele Worte machst, während Du gleichzeitig sagst, dass "man" es nicht könne...
Du kannst es nicht, das mag stimmen. Was "man" kann, kannst Du getrost "man" überlassen.
mipoohji:
Dieses Vertrauen das notwendig ist, das Voraussetzung ist, bezieht sich in erster Linie auf den Lehrer und den Schüler.
Da gehört es hin und da läuft ohne es nichts.
Ständig seine Umgebung auf Haare in der Suppe abzusuchen, ist nicht etwa der Beweis dafür, dass Sangha nicht funktionierte, sondern ein Armutszeugnis für den Schüler, der sich beständig ablenken lässt.
Der Weg ist immer in erster Linie für denjenigen gedacht, der ihn geht... und nicht als Waffe gegen andere.
ich bleibe noch ein wenig im Ausdruck...
Gruß
mipooh