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kannst Du Dich nicht mal auf jemanden einlassen, der Deine Marotten noch nicht so kennt?
Scheint bei Euch in der Schweiz gelegentlich die Sonne? Und ist es auch manchmal dunkel? Und ist Zen dann immer nicht da?
Du solltest doch wenigstens erklären, dass es lediglich eine Wahrnehmung von Gegensätzen ist, die während der Meditation verschwinden kann, danach aber ganz gewiss wiederkommt. So wie Du es darstellst wird Dir jeder vernünftige Mensch sagen, dass es das nicht gibt, wovon Du redest.
mipoohji:
Es ging nicht um Antworten hier, sondern das "besser als" betraf Deine eigene Bewertung eines "Finde es selbst heraus".
Solltest Du einen Wettbewerb spüren, dann lass die Finger davon...
Es geht um Dich (für Dich, und um mich für mich).
mipoohji:
Nun, wenn Du das unverständliche Gequatsche von RT für besser hältst als "finde es selber heraus", dann denke ich, das wird spätestens dann enden (das besser finden), wenn Du auf Nachfragen keine wirklichen Antworten mehr bekommst.
Aber Deine Frage:
Es gibt viele Meditationstechniken, die zT im Internet ganz gut beschrieben werden.
Für Zazen gibt es ebenfalls klare Anweisungen, zB hier: http://www.zendojo-hamburg.de/pages/zen.html
Ist zwar für meine Begriffe stellenweise etwas dick aufgetragen, aber man muss bedenken, dass dies von einer konkreten Person in einem konkreten Umfeld gesagt wurde. Ich finde auch, dass manche Meditation einfach falsch bezeichnet wird, zB diese Betrachtungen in der katholischen Kirche, die oft als Meditation bezeichnet werden.
Ich bin für simple Dinge, daher ziene ich folgende Technik vor:
Im Sitzen (je nach körperlicher Voraussetzung zwischen Sessel und Lotussitz am Boden)
Hände locker im Schoß liegend (so wie man sie am besten untergebracht kriegt, ich lege die rechte in die linke und die Daumen berühren sich, aber daraus möchte ich keine Religion machen)
die Augen halb oder ganz geschlossen (hat beides Vor- und Nachteile, zum Gucken werden sie jedenfalls solange nicht gebraucht)
achte ich auf meine Atmung, (ganz einfach wie hinfühlen und keinen Augenblick davon verpassen, nichts beeinflussen, einfach lassen und gucken)
Dass Meditation sich einstellt merkst Du zuerst wahrscheinlich an so Dingen wie, "huch, ich wollte doch eigentlich meine Atmung beachten", während Du irgendwas "träumst". Ist auch gar kein Drama, das passiert sehr oft und nicht nur Anfängern. Geh dann nur immer zur Atembeobachtung zurück, bzw fang neu an, wie man´s nimmt.
Solltest Du unbedingt aufhören wollen, kein Problem, Du sollst ja nichts erzwingen sondern zulassen, was Dir Dein eigenes Inneres mitteilt (nicht eine bestimmte Information, da sind Gedanken, Gefühle, Intuitionen und Erleuchtung, also eine Menge Zeugs), dann mach Pause und mach wieder wenn Du wieder magst.
So richtig wirst Du selber irgendwann feststellen, was das eigentliche der Meditation ist. Du weisst es dann einfach ohne es gedacht zu haben und es ist anders als Du denkst. (Wenn das nicht so wäre würde ich selber mißtrauisch, dass ich nur an einem Traum hänge.)
Sie ist immer anders und sie hat doch sowas wie einen Wiedererkennungswert. Du wirst das dann mögen, denn dann weisst Du aus eigenem Erleben und bist nicht mehr auf Sprüche angewiesen.
Im betsen Falle wirst Du selbstvergessen, jedoch hellwach bis hin zu einem Erleben, dass Du als das erkennen wirst, was die Leute Erleuchtung nannten. An der Stelle macht Dir niemand etwas vor, egal ob er es Dir bestätigt oder verweigert, Du weisst es dermaßen durch und durch, dass Du nicht dadurch beeinflusst wirst, was andere (dazu) sagen.
mipoohji:
Da erwarte jetzt mal lieber keine Antwort. Ausser einer Sammlung unverständlicher Begriffe kriegt nonnon allenfalls irgendwelche Frechheiten raus.
mipoohji:
Hmmm, das ist aber problematisch...
Es gibt nämlich keine Erkenntnisse, die zur Erleuchtung führen, die kommt einfach so "wenn sie will".
"agieren über die mentalbereiche ( gesetzgebenen ebenen raum und zeitlos ursache von allem"
Ist wahrscheinlich müßig zu fragen, was das denn sein soll...
mipoohji:
Ich habe schlechte Erfahrungen und gute. Beide haben mich was gelehrt. Eins davon ist, auf meine innere Stimme (ein Gefühl) zu hören.
Jemand, für den es relevant ist, wie lange jemand schon gesessen hat, versteht nicht viel von Meditation. Manchen erwischt es gleich und er macht tiefe Erfahrungen, andere sitzen jahrelang und kommen nicht so recht klar.
Ich unterstelle Dir keine Absichten. Solche "Einflüsterungen" gibt meine innere Stimme nicht her. Ich zweifle nur an Deiner Aufrichtigkeit bzw Deiner Klarheit bei der Frage. Indizien dafür sehe ich genug. Eins ist, wie Du auf meine ersten Antworten reagierst, ein weiteres, wie Du auf das Kauderwelsch von RT reagierst. Hinzu kommen so Kleinigkeiten wie unaufmerksames Schreiben usw...
Was Zen angeht, probier es doch aus und entscheide dann aufgrund eigener Erfahrung, ob es etwas für Dich ist oder nicht. Was könnte Dir jemand mitteilen ausser Reklame und Antireklame?
mipoohji:
Normalerweise beantworte ich freimütig alle Fragen, die so kommen, und nehme mir für jeden viel Zeit.
Derzeit warnt mich "eine innere Stimme", dass da jemand ist, der vielleicht gar nichts von mir wissen möchte, sondern andere Absichten hat. Eine so irrelevante Frage wie die nach der Zeit des Sitzens löst dies aus.
Daher gehe ich nun unter die Dusche und anschliessend einkaufen.
Diese Entscheidung habe ich meinen Erfahrungen zu verdanken und da meine Frau eh schon wartet, scheint sie mir naheliegend.
mipoohji:
Du fragst was Zen für mich ist und das habe ich gewissenhaft beantwortet.
Wenn das für Dich wie keine Antwort ist, dann liegt das daran, dass Du es (Meditation/Zazen) selbst praktizieren müsstest um Deine eigene Antwort zu kennen.
Das ist nichts theoretisches, es ist praktisch erfahrbar, für mich ist es ich und für Dich ist es Du.
Der Wissende in Dir gibt Dir die eigentliche Antwort, die gilt es (heraus)-zu-finden.
Erwarte dort keine Worte.
Wir verbinden "Wissen" leichtfertig mit "Information", womöglich noch rein verbaler Art bzw abstrakt. Wenn wir uns allerdings fragen, warum wir überhaupt fragen, dann werden wir sehen, dass es eine Unzufriedenheit, ein gefühltes Bedürfnis, gab. Sind wir zufrieden kämen wir nicht im Traum darauf, Fragen zu stellen.
Abstrakte Informationen stellen uns jedoch nicht zufrieden. Das glauben wir zwar, aber versuche es und Du wirst sehen, dass es immer nur sehr kurz anhält (wenn überhaupt) und schon die nächste Frage auftaucht.
Zufriedenheit kannst Du nicht lesen, die musst Du fühlen. Darum musst Du, wohl oder übel, selbst mit Dir in Kontakt treten und fühlen was Du fühlst. Dann muss Dir da auch niemand mehr mit Begriffen kommen, Du wirst merken, dass sie nicht das sind, was Du suchst.
Das studieren einer Speisekarte macht nicht satt. Alle theoretischen Kenntnisse über Wasser löschen keinen Durst.
Zen dient nicht dazu, dass der Verstand keine Langeweile mehr hat. Es dient dazu, Dich selbst zu kennen und mit Dir und Deinem Leben glücklich und zufrieden sein zu können.
mipoohji:
Warum stellst Du bescheidene Fragen so laut? (Großbuchstaben)
Und warum lehnst Du eine der wichtigsten Antworten so unbescheiden ab?
Für mich ist Zen die Begegnung mit dem Wissenden in mir, also Meditationspraxis.
(Und da finde ich (es) nunmal selber heraus...)
mipoohji:
Ergebnisse... für mich kann der Begriff Sinn machen, wenn er direkt auf eine Einzelhandlung zielt. Wenn ich den Fernseher einschalte, ist der dann auch an?
Was ein Leben angeht hätte ich da keine Idee zu. Mir fällt zwar ein, dass mir dazu alles mögliche erzählt wurde... von karmischer Wiedergeburt über Himmel für Ewigkeiten... nur weder verstehe ich diese Dinge noch mag ich sie denken.
Als meine Mutter starb lebte ich in TH. Mein Bruder rief mich an und sprach mit betretener Stimme. Ich saß in einer angenehmen Umgebung und bis auf meinen Bruder störte mich nichts. Er fasste sich kurz, da es damals noch sehr teuer war dort anzurufen.
Über den Tod meiner Mutter dachte ich, "es überrascht mich der Zeitpunkt, dass es Jetzt war, aber es überrascht mich nicht, dass es geschieht" und somit war für mich der Fall eigentlich erledigt.
Bis auf die Kleinigkeit, dass jeder der davon hörte wieder diese Betretenheit produzierte...
Nun, mir hat meine Mutter keine Betretenheit hinterlassen. Gut, dass sie da war, das reichte mir eigentlich. Ich hab dann zwar später mal eine Musikcassette gehört mit Musik, wie man sie in TH bei diesen Gelegenheiten abspielt. Die hatte ich mir mal gekauft, weil mir diese Musik gefällt. Ich hatte die mal spielen gehört, mich davon angezogen gefühlt und war ein wenig draussen gewesen um sie besser hören zu können. Da kam mir dann für eine Weile ein Gefühl der Zeitlosigkeit.
Deshalb wollte ich in einem solchen Gefühl auch mal an meine Mutter denken.
Mein Vater, der in meinen Armen gestorben war (ich saß hinter ihm, ihn stützend, weil er schlecht Luft bekam) hinterliess mir eben dies.
Aber Ergebnisse? Irgendwie brauche ich die nicht. Wie gesagt, ausser bei Handlungen wie dem Einschalten des Fernsehers.
Und ob im Buch mehr steht, das weisst Du nachdem Du es bezahlt hast.
Gruß
mipooh