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Jedes Kind versteht's, nur der dumme Dae Kyong nicht:
Kaffee und Zigaretten drücken übelst und machen somit depressiv. Musik hingegen schiebt übelst und macht somit manisch. Beides in Kombination sorgt für ein inneres Auseinanderklaffen und macht somit schizophren. Falls Du mit diesen Krankheitsbegriffen was anfangen kannst. Selbst mit Buddhismus/Zen überlistet man nicht die Natur, die nunmal so funktioniert wie sie funktioniert.
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Icke hab grad een Bild jemalt und datte sieht so aus:
Ein dreistöckiges Haus mit jeweils einem Männlein in jedem Stockwerk. Ganz oben steht eins mit nem MP3-Player auf den Ohren und ruft lachend nach unten: "Na, ihr Depris!" Ganz unten steht ein Männlein mit ner Kaffeetasse und ner Zigarette in den Händen und grummelt nach oben "Alle abgehoben!" Und in der mittleren Etage steht ein Männlein ohne das alles und hat ne Gedankenblase überm Kopf, wo nix drin ist. Sagt ne Menge aus, oder? Tja, that's the way it goes, my friends, lol
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Vielleicht liegt's ja wie ich schon die ganze Zeit vermute, an der Musik, daß ich mich in manischen Zuständen befinde. Die Erfahrung, daß Musik einen in die Manie befördert, mach ich nicht zum ersten mal. Lange Zeit ohne Musik, fällt man zurück in die Depression, von wo aus selbst die düsterste Gruftie-Mucke schon wieder ein Kick Richtung Manie bedeutet...
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Das Nirvana (welches ich aber lieber Endstille oder Nahtod nenne) I want to enjoy my depression again, because feeling alive sucks!!!
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Wahrscheinlich, lol. Ich bin schon hochdosiert. Was mir fehlt ist ne richtig deftige Depression, die für immer anhält. Dann wäre ich wieder da wo ich sein will - in der Endstille. Mir ist das alles viel zu lebhaft um mich rum. Wahrscheinlich bin ich auch eher der typische Goth und kein Buddha-Monk, wer weiß.
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Denn ich isolier mich für mein Leben gern. Bloß ist mir diese Fähigkeit, mich abzuschotten, abhanden gekommen. Ja, vielleicht sollte ich wirklich wieder mal Shikantaza üben, hehe
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Mann, ich hab so die Schnauze gestrichen voll von den Menschen die mir tagtäglich begegnen - vor allem von jungen Menschen wenn sie laut lachen oder aggressiv rumbrüllen, was meistens nachts der Fall ist. Aber auch die älteren Leute nerven mich tierischst. Und wenn ich dann noch Pärchen sehe, ist es ganz aus. Ich wünschte, ich hätte nen Bunker irgendwo weit draußen in der Pampa, aber ich lebe inmitten einer spießigen Kleinstadt. kotz
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Mir ist danach, zu töten! Menschen die in einer Partnerschaft leben sind dabei die ersten Kandidaten. Nicht aus dem Grund, weil ich neidisch wäre, sondern weil mir deren Art tierischst auf die Nerven geht. Hallo liebe Nachbarn, ich bring Euch alle um, hehehehe. Dann hab ich das Haus für mich allein und endlich meine Ruhe. Und ihr ganzen Zen-Hasen geht mir auch nur auf den Zeiger mit Eurer selbstgefälligen Peace-Leier. Fuck you!
keine_Sicherheit:
Daß Du das Gefühl hast, der Wind streichle Dich, ebenso wie Deine Kleidung, kommt nur daher weil Du keinerlei Verletzungen hast. Wenn Deine Haut geschunden ist, was glaubst Du wie die Kleidung kratzt und der Wind beißt... Das Christentum (genauso wie Judentum und Islam) ist schon ein Ammenmärchen, aber Buddhismus und Zen sind auch nur Schönfärbereien, die ganz gewaltig hinken.
keine_Sicherheit:
Ja toll, das versuch ich ja. Aber es kommt bei mir immer nur Unzufriedenheit bei raus. Ich versuch da schon ne Menge: nur noch Wasser trinken, keine Geschmacksbomben mehr fressen, Musikverzicht,... aber ich halt das nicht lange genug durch bis zu dem Punkt, wo es mich befriedigt und deshalb "sündige" ich dann auch stets immer wieder.
keine_Sicherheit:
Ja schön und gut. An einfachen Dingen Fruede zu empfinden hatte ich auch schonmal gehabt mit Ende 20. Und ich bedauer auch, daß ich das heute nicht mehr beherrsche und mich nur noch darüber beklagen kann, wie öde, sinnlos, trist, eintönig, nichtig... mir alles erscheint. Weshalb ich auch wieder anfällig für Drogen, Musik, Gewalt, etc. geworden bin. Kann mit Sicherheit nicht der richtige Weg sein, das weiß ich selbst. Aber wie kommt man dahin wieder zurück, wo man Freude an einfachen Dingen hat, verdammt?
keine_Sicherheit:
Ja toll, und was bitteschön? Die Zeiten wo was geht, sind doch schon längst vorbei. Aber trotzdem schön, daß man sie mal gehabt hat. Hier bei mir geht gar nichts mehr. Für Jugendsubkultur fühl ich mich schon zu alt und es ist eh nicht mehr das was es zu unserer Zeit war. Und das gewöhnliche Leben der Erwachsenen ist mir auch zu öde auf Dauer. Mir kommt's echt so vor, als hätte ich alles schon gehabt, was man haben kann. Und wenn ich es nochmal wecke, hat es eh keinen Reiz mehr. Die Devise: "Live fast - die young!" scheint wohl für mich am treffendsten. Ich bin des Lebens einfach überdrüssig.
keine_Sicherheit:
Glaubst Du, es ist ne Ausrede, wenn ich über mein Leben reflektiere? Okay, dadurch weiß ich zwar was mal gewesen ist, aber trotzdem hilft es mir nicht weiter bei dem was gerade bei mir los ist. Und ich weiß echt nicht was ich ändern muss, um aus diesem Zustand rauszukommen.
keine_Sicherheit:
Als Kind war ich oft schlecht zu jüngeren Kindern und ältere Kinder waren im Gegenzug auch oft schlecht zu mir, so daß ich meine Zuflucht oft in der scheinbar sicheren Welt der Erwachsenen suchte. Als Jugendlicher wollte ich mich dann immer besonders hervortun, kam aber irgendwie nie so cool rüber wie ich das gerne gewollt hätte. Zu meinem 18. Geburtstag bekam ich dann ein tolles Geschenk: ne paranoide Psychose. Später war ich gefeierter Frontmann einer Metalband, dem Ruhm und Erfolg aber schon nichts mehr bedeuteten. Im Anschluss war ich ein Jahr auf Droge. Und als ich wieder runter kam, stand ich allein da und genoß mein Einsiedler-Dasein in der Endstille. Die Liebesbeziehung mit einer Frau holte mich ins Leben zurück, womit ich aber nicht umgehen konnte und sie deshalb wieder verließ. Doch ich kam im Anschluss nicht zurück in die Endstille, sondern fuhr geradewegs in die Hölle. Dort war ich schon bereit zu sterben, aber ich lebe noch und weiß nicht mehr wohin. Die Endstille find ich jedenfalls nicht so schnell wieder und muss mich mit nem Haufen Scheiß rumplagen, den ich gar nicht will.
keine_Sicherheit:
Stimmt. Irgendwie isses auch bekloppt. In meiner eigentlichen Jugend hätte ich mir nicht so ne große Klappe erlaubt, denn dann hätt ich ganz schnell eine auf die Fresse gekriegt. Aber jetzt mit Mitte 30 auf halbstark zu machen kommt irgendwie auch doof rüber. Jedenfalls hatte ich seitdem ich diese Attitüde vertrete, nicht wirklich so etwas wie Glück geerntet. Alles nur sinnlose Ego-Wichse, die einen eh nur jedesmal gegen Ende in die Zwickmühle bringt. Aber muss ich wohl mal durch gemacht haben, um mich irgendwann durch so ein Verhalten nicht mehr beeindrucken zu lassen ;)
Kaffee und Zigaretten drücken übelst und machen somit depressiv. Musik hingegen schiebt übelst und macht somit manisch. Beides in Kombination sorgt für ein inneres Auseinanderklaffen und macht somit schizophren. Falls Du mit diesen Krankheitsbegriffen was anfangen kannst. Selbst mit Buddhismus/Zen überlistet man nicht die Natur, die nunmal so funktioniert wie sie funktioniert.