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mipoohji:
Deine Hälftentheorie verwirrt Dich nur... vergiß die mal ein bischen...
Stolz ist ein Gefühl, das mir sehr fremd ist. Wenn ich auch nur einen Moment in die Nähe von sowas kommt, werde ich enorm aufmerksam. (passiert schonmal, weil es Menschen gibt, die sich gern mal für was bedanken wollen, was ich sowieso getan hätte)
Ich fordere nie jemanden auf es mir gleich zu tun. Hast Du schonmal gelesen, wie oft ich andere darauf hinweise, dass sie ganz nach ihrem Naturell selbst aussuchen sollen, welche Methode sie für sich nutzbringend einsetzen sollen? So hatte ich unserem Psychofreund angeraten, lieber Zen zu lassen und eine unverfänglichere Methode zu benutzen. Für manchen sind halt bestimmte Methoden zu stark ideologisiert, entweder weil sie ihnen falsch vermittelt wurden oder weil sie all ihren Sondermüll darauf projiziert haben.
Und jedem erzähle ich, gerade in dem Gespräch sogar noch, dass Fühlen uns weit näher liegt als Denken. Ist einfach so...
(Du hattest Dich bei Reiner für einen Link zu einer Diskussionsrunde bedankt. In den letzten 5-10 Minuten wurde genau dasselbe dort gesagt.)
Ich kann Dir nur sagen, ich bin ein Gemütsmensch, der relativ geradlinig und einfach denken kann. Hier müssen wir mit Worten hantieren, das geht nun nicht anders. Trotzdem lege ich Wert darauf beim Schreiben auch zu fühlen was ich schreibe.
Wenn Du das nicht wahrnimmst wirf mir das nicht vor. Das ist Dein eigenes Ding.
mipoohji:
Wollte schon nach der ersten Hälfte eine Bemerkung über Scheinheiligkeit machen...
Hast aber noch so gerade die Kurve gekriegt.
Bist Du schonmal auf die Idee gekommen, dass ich viele Dinge auch mit der Absicht benutze, jemandem wohlzutun?
Und hast Du vielleicht schonmal erlebt, dass ein Dritter eine solche Situation nicht nachvollziehen konnte? Vielleicht sogar in seinem Unverständnis entrüstet war?
Ich habe solche Dinge erlebt und daher weiss ich, dass ein Dritter oft nicht das miterlebt was zwischen zwei Menschen passiert.
Warum das jetzt gerade so passiert wie es passiert habe ich nicht analysiert, ist mir auch nicht wichtig genug. Mir ging es um den, mit dem ich gesprochen habe und der Prozess zwischen uns läuft noch... also keine voreiligen Schlüsse aufgrund Deiner begrenzten Teilnahme...
mipoohji:
Verblendet, aggressiv, rechthaberisch... Projektionen, lieber Unsui, nichts als Projektionen...
Ich sagte doch, es gibt keinen wirklichen Grund zur Eifersucht. Du kannst das alles selbst, was Du mir andichten möchtest.
mipoohji:
Dein mitfühlendes Herz kennt keine Giftspritzen, mach Dir nichts vor.
Ich habe nichtmal Gegner, Du kriegst das vielleicht nicht so mit... ich habe Gegenüber, und mit denen gehe ich verantwortlich um.
mipoohji:
Lieber Unsui,
rede Du Dir ein, was immer Du Dir einreden musst um nicht nachzudenken.
Ich habe nicht das geringste Bedürfnis über anderen zu stehen. Wie sieht das diesbezüglich denn so bei Dir aus? Nach meinem Erleben ist Eifersucht häufig der Grund für solche Ideen.
Einen Grund dafür gibt es allerdings nicht wirklich...
mipoohji:
Weil Du dann besser da durchgucken kannst... dafür sind Brillen eigentlich gedacht...
Sonst werden sie zu tapezierten Seifenblasen (siehe Dat_Hexe) und der Blick in die Aussenwelt ist verstellt.
Du musst aber gar nichts, Du kannst so blöd daherschwätzen wie Du es für Dich brauchst.
mipoohji:
In Deinem Denkkarussell gibt es doch sowieso nicht einen einzigen nachhaltigen Gedanken... liegt also eher an Deiner Konzentrationsschwäche als an mir.
Staun also schön weiter...
mipoohji:
Das ist sehr gut ohne jegliches Zen denkbar.
Im Gegenteil ist es eher denkbar, dass das mit Zen und auch mit Buddhismus (die Du schliesslich beide nur flüchtig kennengelernt hast) überhaupt nichts zu tun hat.
Es wird sicher sinnvolle Erklärungen dafür geben. Deine sind nicht sinnvoll. Aber das hast Du ja schon oft genug "überhört"...
mipoohji:
Diejenigen, die sehen, dass es sich um eine Tapete handelt, die sind nicht in Konflikt gezwungen.
Das weisst Du aber eigentlich selbst...
Es gibt sie also, und Du selbst gehörtst da durchaus dazu...
Gruß
mipooh
(oft genug ausser Konkurrenz... der Tapetenvoninnenangucker...)
mipoohji:
Frage vergessen...:
Ok, also eine Vorstellung, die man nicht beachtet, ob sie ohne Auswirkung bleiben kann.
Prinzipiell gewinnen Bewusstseinsinhalte an Macht, je mehr sie von Überzeugung getragen werden bzw auch dadurch, dass sie wiederholt werden. Überzeugung kann aus Erfahrungen bestehen und aus Glaubenssätzen (teilweise erlernt bevor jemand selbst kritisch unterscheiden gelernt hat).
Entsprechend kann es schwierig sein, sie lediglich durch Nichtbeachtung unwirksam werden zu lassen. Sie haben ja bereits ein "Eigenleben" (erinnert an tatsächlich vorhandene mentale Infos eines gewissen Hailand, bei dem Wärme sogar dann in einer Spielkarte steckt, wenn man weiss, dass da keine ist).
Trotzdem halte ich Nichtbeachten für das Mittel der Wahl (kein Wunder, schliesslich habe ich mit der Methode gute Erfahrungen gemacht).
Eine Alternative kann sein, Gegenpositionen aufzubauen bzw zu verstärken (methodisch auf demselben Weg). Wird ganz gern mal so angewendet, was ich persönlich jedoch für fragwürdig halte.
Was am wenigsten unwirksam gemacht werden kann, das sind die vitalen Aspekte, also zB das Bedürfnis lieber glücklich zu sein als unglücklich, lieber ehrlich zu sein als unehrlich, die auf die eine oder andere Weise immer ihre Verwirklichung einfordern (deshalb nannte ich sie vital). Man kann sie allerdings für den Verstand verdrehen, so dass aus dem Bedürfnis nach Liebe eine Verwirklichung entsteht, die eher als Haß bezeichnet werden sollte. Oder das Bedürfnis nach Wahrheit kann mit genügend Aufwand in arrogantes Vertreten von Unwahrheiten verdreht werden (siehe Hailand).
Letztlich funktioniert sowas nicht so perfekt wie ihre grundlegenden Bedürfnisse, aber man kann sich damit einen ziemlichen Teil des Lebens versauen (und anderen natürlich auch).
Dinge die keinen realen Bezug haben, also nicht ursprünglich zum Menschen gehören, aufgesetzt sind, können recht bequem durch Nichtbeachten eliminiert werden (Katalysatorfunktion oder Autotrash).
Eigentlich funktioniert das alles recht simpel, im Alltag kann aber ein gordischer Knoten entstehen, der kaum zu entwirren scheint...
Die beste Methode die ich kenne (und deshalb dem Zazen auch vorziehe) besteht darin, sich die vitalen Funktionen zunutzezumachen und sich Zeiten der Nichtbeachtung von Konzepten zu gönnen. Was essentiell ist, bleibt dabei und wird durch einen "automatischen" Sortiervorgang sogar gestärkt, was sinnlos ist entfällt (zumindest mit der Zeit).
Ursprünglich (so vermute ich) enthielten Heilslehren, so auch Zen, diese Grundlage. Da ich sie bei Vertretern dieser Heilslehren heute aber nicht ausgeprägt wiederfinde, sind sie vermutlich ein wenig auf der Strecke geblieben.
(Meine Vermutung beruht darauf, dass sie bei mir und offenbar bei einigen wenigen anderen trotzdem genau so funktionieren, die anderen Heilslehren.)
mipoohji:
Du magst Dir ja Begriffe so (v)erklären, dass sie für Dich passen... für mich ist eine Vorstellung eine Vorstellung, also eine bildliche Idee, die sowohl Abbild von Erlebtem sein kann (sogar das von jemand anderem) als auch Einbildung. Und Einbildung grenzt sich davon ab dadurch dass sie eben kein bereits vorhandenes Erleben abbildet.
Von daher sähe ich Vorstellung eher als Einbildung als Oberbegriff an, obwohl ich meine, dass es eher verschiedene Begriffe sind.
Stolz ist ein Gefühl, das mir sehr fremd ist. Wenn ich auch nur einen Moment in die Nähe von sowas kommt, werde ich enorm aufmerksam. (passiert schonmal, weil es Menschen gibt, die sich gern mal für was bedanken wollen, was ich sowieso getan hätte)
Ich fordere nie jemanden auf es mir gleich zu tun. Hast Du schonmal gelesen, wie oft ich andere darauf hinweise, dass sie ganz nach ihrem Naturell selbst aussuchen sollen, welche Methode sie für sich nutzbringend einsetzen sollen? So hatte ich unserem Psychofreund angeraten, lieber Zen zu lassen und eine unverfänglichere Methode zu benutzen. Für manchen sind halt bestimmte Methoden zu stark ideologisiert, entweder weil sie ihnen falsch vermittelt wurden oder weil sie all ihren Sondermüll darauf projiziert haben.
Und jedem erzähle ich, gerade in dem Gespräch sogar noch, dass Fühlen uns weit näher liegt als Denken. Ist einfach so...
(Du hattest Dich bei Reiner für einen Link zu einer Diskussionsrunde bedankt. In den letzten 5-10 Minuten wurde genau dasselbe dort gesagt.)
Ich kann Dir nur sagen, ich bin ein Gemütsmensch, der relativ geradlinig und einfach denken kann. Hier müssen wir mit Worten hantieren, das geht nun nicht anders. Trotzdem lege ich Wert darauf beim Schreiben auch zu fühlen was ich schreibe.
Wenn Du das nicht wahrnimmst wirf mir das nicht vor. Das ist Dein eigenes Ding.
Gruß
mipooh