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unsui0:
...wenn wir die Bewertungen ein wenig beiseite legen, gibt es nur Praxis...es sind immer die Gespräche des Denkens, die uns von praktischen Dingen abhalten...
unsui0:
...der Weg ist erst dein Weg, wenn er sich vor dir öffnet...
...wie zwischen zwei Sesshin sammelst du den Herz-Geit(setsu shin Koroko)in der Zeit der intensiven Übungsperiode...in Achtsamkeit lebst du die Zeit dazwischen in der Welt der Zerstreuung...manchmal ist die Periode zwischen zwei Sesshin lang und manchmal ist sie kurz...du wirst wissen, wann es wieder Zeit ist sich zu sammeln...niemand kann außerhalb von dir kann das entscheiden...laß dir da nichts aufschwätzen...
mipoohji:
Das habe ich. Ich habe mich manches mal ein wenig geärgert, wenn es gerade ganz vielversprechend aussah und Du mit irgendwelchem Wischiwaschi ihm mal wieder Gelegenheit gegeben hast, in seine schräge Position abzudriften.
Was will man machen? Jeder hat eben seine Möglichkeiten...
mipoohji:
Man kann sich auch mit Zen sein ganzes Leben versauen. (Würde man aber wahrscheinlich ohne Zen auch nicht anders tun...)
Zen ist nicht hart und steinig. Jedenfalls nicht zwangsläufig. Es ist dann hart und steinig, wenn Du es nicht verstehst aber da unbedingt durch willst.
Da ist immer eine eigene Entscheidung. Es gibt genügend Möglichkeiten, sich den Weg ganz leicht zu machen, selbst mit Zen.
Wenn man es nicht mag, sollte man es lassen.
Wenn man es mag sollte man es tun.
mipoohji:
Klar kann man das mal machen. Sagte ich ja. Die Zahl der Jahre ist dabei für mich weniger bedeutsam. Mancher ist halt kein Schnellmerker...
Wenn Du für das kleine Einmaleins zehn Jahre brauchst und ein anderer ein halbes Jahr, dann ist nur eines gleich, das kleine Einmaleins...
Ich kenne auch Zeiten, in denen es einfach notwendig und/oder sinnvoll war, ausgiebig zu meditieren. Je nachdem wieviel sich da innerlich sortieren muss...
Aber jetzt (so sagst Du) bist Du ja "ein wenig lockerer drauf..."...
unsui0:
...wie ich schon sagte, alle sehen nur aus ihrem Karton...
...wenn wir uns auf eine Linie einigen, bedeutet das noch lange nicht, dass die Welt auch nur so ist...es gibt noch viele Möglichkeiten außerhalb davon...
mipoohji:
So weit im Thema sind wir doch noch gar nicht...
Natürlich gibt es wohl keinen Menschen, der nicht irgendwelche Einbildungen hätte, gehabt hätte, haben kann, haben wird.
Wenn Du mal an die Übung des Zazen denkst, so wirst Du wissen, dass ein Sinn des Übens darin besteht, diese loszulassen und die verbleibende Wirklichkeit zu entdecken.
Dabei geht es nun nicht um den Austausch einer Einbildung mit einer anderen... mir jedenfalls nicht...
mipoohji:
Das Leiden an beendeten Partnerschaften endet erst mit der Entscheidung, daran nicht mehr leiden zu wollen.
Es entspringt nicht der Partnerschaft selbst sondern einer Vorstellung von Partnerschaft.
Zwei Menschen, die sich beständig verändern, können sich dabei gegenseitig aus den Augen verlieren und sich anderweitig orientieren. Daran ist zunächst einmal nichts, was automatisch schmerzen muss. Dummerweise hängt oft einer von beiden mehr am anderen und der hat dann die Arschkarte. Aber nicht, weil Partnerschaft ein Gefängnis ist, sondern weil er sich nicht herausbegeben möchte.
Da draussen laufen tausende potentielle Lebensabschnittsgefährten herum. Es mit jemand anderem zu probieren, wenn es doch offensichtlich mit dem einen nicht mehr möglich ist, wäre doch eine annehmbare Lösung.
Ich habe selbst jedesmal gelitten wie ein Hund, bis ich bemerkt habe wo mein Fehler lag. Seitdem werde ich an einer Trennung nicht mehr leiden.
Du bist allein (mit Mutter natürlich, aber nicht mit Lebenspartner) geboren worden und Du wirst allein sterben. Dein Partner, sofern dann vorhanden, wird nicht zufällig im selben Moment sterben. Da ist Deine eigentliche Bezugsgröße, Du, der von Anfang an und bis zum Ende dabei warst und bist. Auf den musst Du Dich verlassen können, nicht auf einen anderen Menschen.
Es ist schön, Lebenspartner zu haben, ich lebe lieber mit als ohne, auch wenn ich in den kurzen Zeiten ohne Partner nicht unglücklich war. Man kann so vieles miteinander teilen, es gibt ein angenehmes Lebensgefühl zu wissen, dieser Mensch ist für mich da. Wenn er es dann mal nicht mehr ist, dann gibt es andere, die nur darauf warten, auch mal das Vergnügen einer Partnerschaft zu haben.
Blues ist ja ganz niedlich... Lebensfreude ist deutlich genießbarer...
mipoohji:
Mein Beitrag bezog sich überhaupt nicht auf die Frage, die Du in einem kleinen Satz unter Deinen Beitrag geschrieben hast.
Wozu Zazen dient wurde Dir sowas von vorgekaut reichlich serviert, dass ich diese penetrante Wiederholung derselben Frage schlicht ignoriere.
Was Du Meditation nennst und was andere Menschen Meditation nennen, das ist nunmal nicht dasselbe. Das allein ist nicht so ganz ungewöhnlich, es gibt viele Menschen, die dieses Thema nicht sinnvoll verwerten können...
Ein wenig ungewöhnlich ist die Penetranz, mit der Du Deine Thesen vertrittst. Und auch der Mangel an Wissen um Deine eigenen Argumentationen.
Irgendwann solltest sogar Du verstehen, dass das was Du Zen nennst etwas völlig anderes ist als das was andere Menschen Zen nennen.
Solange Du es als Reklame für Deine Scharlatanerie brauchst wird das wohl nicht eintreten...
mipoohji:
Selbstverständlich sind die Folgen einer Einbildung real. Damit leben wir doch nun ständig.
Du bildest Dir ein, es sei Zen, was Du da betreibst, also müssen alle anderen mit den Folgen dieser Einbildung leben. Ein Paranoiker, der sich unter seinem Bett Abhöranlagen einbildet, wird sich auch so verhalten, als seien da tatsächlich welche.
Eine Überprüfung, ob es sich bei Deinen Ausführungen tatsächlich um Zen handeln könnte, ist ja ausgiebig erfolgt. Übereinstimmungen mit dem Original wurden nicht gefunden... ebensowenig wie ein Arzt unter dem Bett des Paranoikers Abhöranlagen findet.
Dein einfaches Überprüfungssystem funktioniert ganz prima. Es wird jedesmal festgestellt, dass eine Einbildung Folgen hat. Dazu hättest Du nichtmal Spielkarten bemühen müssen, sowas halte ich für Allgemeinbildung.
Wozu jedoch die Folgerung dienen soll, dass man nun mit Einbildungen arbeiten muss um Ergebnisse zu erzielen, das bleibt zu klären. Ich halte es für günstiger, die Einbildung als solche zu erkennen und sich an dem zu orientieren, was auch ursprünglich real ist.
Natürlich kann ich Deinen Wahnideen nicht folgen, schliesslich bin nicht ich wahnsinnig...
Aber ich kann Dir immer wieder die Realität anbieten, die sehr einfach von jedem Menschen überprüft werden kann. Das mag für Dich etwas irritierend sein, denn noch bist Du ja in Deinen Einbildungen gefangen und kannst Dich offenbar kaum mal davon lösen.
Man kann mit Suggestionen arbeiten, Hypnotiseure tun das sehr oft. Ich persönlich tue das nicht, ich halte es für einen Umweg ohne die Sicherheit, dabei nicht den Bezug zur Wirklichkeit noch mehr zu verlieren.
In der Hypnosewelt spricht man von Glaubenssätzen, nicht real begründbaren Ideen, die sich aber auswirken. Diese, wo sie sich störend bemerkbar machen, aufzulösen, das wäre ein Thema, an dem ich mich gern beteilige.
Vordergründig erreicht man Ergebnisse auch durch Suggestionen (so heissen Deine "mentalen Infos" wirklich). Nur treibt man so den Teufel mit dem Belzebub aus. Nicht mein Ding.
Betreiber von Atomkraftwerken erreichen auch eine schnelle Wirkung... solange man einen großen Teil der Wirkungen ausser acht lässt, scheint das erstrebenswert. Beachtet man aber das was ignoriert wurde (Gesundheitsgefährdung durch Strahlungen und Unmöglichkeit der kontrollierten Aufbewahrung der strahlenden Abfälle), so wird deutlich, dass man von diesen Dingen besser die Finger gelassen hätte.
Wir hatten das Thema an anderer Stelle schon einmal. Dein Wunsch nach Überlegenheit ist jedoch so groß, dass es Dir nicht möglich ist, Dein eigenes Tun kritisch zu hinterfragen (überprüfen...). Dass Du dadurch gar nicht überlegen bist, sondern Dich selbst ins Abseits stellst, kompensierst Du dann eben durch die nächste Einbildung...
Im Zen, so wie ich es kenne, geht es darum, die eigenen Einbildungen loszulassen um sich der Wirklichkeit zu stellen. Das mag unspektakulär sein bei 7 Milliarden Menschen die in einem unbedeutenden Zeitraum leben angesichts einer Welt die einige Milliarden Jahre alt ist. Für den Einzelnen bedeutet es immerhin die Möglichkeit, auf den Teppich zu kommen statt in Scheinwelten zu leben.
Du arbeitest eben gerade mit diesen Scheinwelten. Das tun ausser Dir auch ausgerechnet die von Dir am meisten kritisierten Menschen. Wie Du die kritisieren kannst, wo Du doch dasselbe tust, bleibt Dein persönliches Geheimnis.
Mir ist bisher nur deutlich, Du leidest an derselben Krankheit wie die...
keine_Sicherheit:
15 Jahre, wow. Ich hab das gerade mal ansatzweise so zwei Jahre geschafft. Dann kam meine Beziehung, aus welcher besagte SeelenschmerZEN stammen. Aber mal sehen, vielleicht komm ich ja auf diesen Weg zurück, wenn noch etwas Zeit verstrichen ist. Momentan jedenfalls fühl ich mich noch zu schwach für den doch ziemlich harten und steinigen Zen-Weg.
mipoohji:
Gut, mit dem was ich schrieb hat das alles nur formal zu tun, inhaltlich ist offensichtlich nicht viel angekommen.
Aber so ist das eben mit der Freiheit...