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mipoohji:
Was ich daran so schlimm finde, diejenigen die die Gewalt ausüben, sind wahrscheinlich nur kleine Befehlsempfänger, die Sorge um ihre Monatsgehälter und die Raten für ihren Häuslekredit bekommen, wenn sie darüber nachdenken würden.
So müsssen sie ohne zu denken das tun, was irgendwelche mafiösen Politiker und Milliardenzocker von ihren Chefs verlangen. Sollte es Kritik geben, werden dann doch einzelne geopfert, aber wenigstens die anderen können ihre Raten weiterzahlen...
Wir sind weder vom dritten Reich noch von Stasi weit entfernt. Wir waren es nie. Aber wir sind beschäftigt genug, das nicht zu bemerken.
mipoohji:
Das erinnert mich daran, dass ich ihm neulich gern erzählt hätte, wie einfach es doch seit dem "Wolf und den sieben Geißlein" ist, daran zu denken, dass "der Bösewicht" sich gern verstellt. Und dass selbst die Geißlein sich blenden liessen, so dass es fast zu ihrer Vernichtung geführt hätte.
Hätte sich nicht eines in den Uhrkasten retten können und wären mit Hilfe der Mutter nicht auch die anderen wieder befreit worden, das wäre ein rechtes Drama geworden.
So würde es natürlich auch einem Menschen ergehen, der einem Bösewicht im Talar zutrauen würde, dass der diesen zu recht trägt...
ganz so einfach war es selbst für das Kindermärchen nicht.
Und doch gab es da eine heile Welt und auch das Bestreben diese zu erhalten. Wie in der Religion...
Ich halte es nicht für eine gute Idee, in blinder Wut um sich zu schlagen. Auch dann nicht, wenn man verletzt worden ist und so leicht keinem Pfaffen traut. Aber wenn man das nun so gar nicht mehr kann...
Nun, immerhin, wenn´s denn gut für´s Geschäft ist, dann drückt man ja auch in Pattaya gern mal ein Auge zu und macht den Robenträger mal kurzerhand zum Schirmherrn... aller Zorn gegen Religionen ist dann vergessen und wird erst in Zen.de wieder aufgewärmt...
Gruß
mipooh
(der heute einen heiligen Zorn auf Politiker und Polizisten hat. Wegen Stuttgart.)
mipoohji:
Vielleicht ist es auch ein Grund, wenn jemand Sprache nicht versteht, wenn er mit den Begriffen nicht umgehen kann, dass ihm einfach der Zugang zB bei den Fremdworten fehlt.
Oft ist es so, dass man ohne Latein- und Griechisch-Grundkenntnisse auf Sinnzusammenhänge angewiesen ist, die aus einem "umgangssprachlichen Umfeld" stammen. Dass der häufig mit dem Wortsinn nicht mehr viel gemeinsam hat, weiss man dann eben nicht. Und man wird es nicht bemerken, wenn jemand die Begriffe sinngemäß verwendet.
Am einfachsten wäre es ja, Begriffe die man nicht wirklich versteht, gar nicht zu verwenden... ;)
Nur was soll man tun, wenn man doch zu wissen glaubt (weil man ja PM gelesen hat), aber nicht weiss...?
Gut dass Du mich auf diesen Gedankengang gebracht hast, denn offenbar verstehst Du Religion auch aus dem Wortsinn. Hätte der Reiner auch mal googlen können, aber dumm rumwettern gefällt ihm eben besser und dass er sich dabei nur blamiert, bemerkt er selber ja nicht...
Wenn jemand nicht vernünftig schreiben kann, dann ist das ja schonmal schwierig... wenn aber jemand nichtmal weiss wovon er redet, es aber trotzdem tut... dann wird´s kritisch...
Dieter Nuhr hat für solche Situationen einen guten Rat...
Gruß
mipooh
(der zwar Bildung auch oft für ein Hindernis hält, nur bezogen auf Sprache weiss, dass sie schonmal zum Verständnis führt)
mipoohji:
Was nützt eine zufällige Auswahl von Sprüchen und Sprücheklopfern? Hast Du keine eigene Autorität mit der Du über das sprechen kannst was Dich bewegt?
Auch der Glaubensbegriff, auf den Du teils ausweichst, hat verschiedene Aspekte. Da wäre jemand der glaubt, seine Miete nicht bezahlen zu müssen und auf der anderen Seite jemand, der einem Freund glaubt, was der ihm erzählt.
Zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte, bei denen Du ausschliesslich auf die negative Variante abzielst. Warum? Bist Du selbst so negativ?
Das wovon Du sprichst, war früher mit Aberglauben viel besser bezeichnet. Das als Glauben zu bezeichnen ist ein Frevel gegen aufrichtige Menschen die in der Lage sind vertrauensvoll zu leben.
mipoohji:
Doch, war klar was Du meintest.
Mir war nur aufgefallen, dass man "und wieder hast Du Dir Zeit genommen..." auf zweierlei Weise auffassen könnte und deshalb mein kleiner Scherz dazu.
Für mich ist das auch ein Akt des Respekts, obwohl ich mich manchmal frage wo der eigentlich herkommt... (auch hier ein ;) )
mipoohji:
Denkst Du, es könnte ein "wollen" sein? Ich verstehe es genervt zu sein, betrachte das aber dann als meine eigene Angelegenheit. Liegt wohl daran, dass ich denke, niemand ist gern oder freiwillig dumm...
Einer meiner Sprüche war "ich kann nicht erwarten verstanden zu werden, aber das war der eigentliche Grund mich zu äußern".
Das ist auch immer noch so für mich.
Werde ich nicht verstanden, versuche ich mich verständlich zu machen...
mipoohji:
Zeige mir ein Ich und ich zeige Dir, dass da keines ist. Wovon wolltest Du also befreit werden?
Wenn ein Taubenschiß den Laut "Platsch" erzeugt und Dich im Augenblick erleben lässt, um wieviel mehr wird das ein Regen tun...
Die Aufforderung, das Klatschen der einen Hand zu hören, kann zu Gedanken über "geht doch gar nicht" führen. Kann aber auch dazu führen hinzuhören.
Dazu ein Witz aus der australischen Wüste:
Eine Reisegruppe steigt aus dem Bus und jemand sagt zu seinem Begleiter: "Hör nur, diese Stille!"
Der antwortet: "Ich höre nichts."
mipoohji:
Ich weiss nicht mehr ob ich es schon geschrieben hatte...
Wenn Dir am Karneval ein Mensch in einem Polizistenkostüm begegnet, würdest Du denken, er sei Polizist oder würdest Du denken, er feiert Karneval?
Man darf sich darüber klar sein, dass sehr viele Menschen im Religionskostüm auftreten und man sollte unterscheiden können, ob es sich dabei um einen Verrückten handelt oder nicht.
Es ist einfach falsch, anzunehmen, dass Religion dazu diene, Menschen verrückt zu machen. Das ist bei Mißbrauch religiöser Formen zwar häufig der Fall, hat aber, und das habe ich schon mehrfach gesagt, mit Religion nichts zu tun.
Religion selbst besteht in der Rückbesinnung des einzelnen Menschen, also darin, Abstand zu nehmen von dem, was einem gesellschaftlich übergestülpt wurde und mal selber in Ruhe nachzudenken und zu eigenen Schlüssen zu kommen (natürlich aufgrund eigener Erfahrungen). Bei sowas kommt nie irgendwas verrücktes raus. Die eigene Vergänglichkeit zu erkennen gehört da völlig dazu.
Trotzdem wird dieser Vorgang des selbst erkennens und der Besinnung auf das was wirklich ist nicht überflüssig.
Statt die Dinge sinnlos zu vermischen wäre es mE vernünftiger, den Begriff Religion von dem Irrsinn der Pseudoreligionen abzugrenzen. Warum nicht die Dinge beim Namen nennen?
Jemand, der Kinder mißbraucht, kann kein Christ sein. Er kann sich zwar so nennen... aber was bedeutet das schon? Ich muss den ja nicht so nennen, ich kann ja sagen was er wirklich ist. In diesem Beispiel eben ein Kinderschänder.
Ich halte es für völlig verrückt, da nicht klar zu unterscheiden und so den einzigen Sinn, den Religion nur haben kann, wegen der Schauspieler wegzuschmeissen.
Aber vielleicht hast Du ja ein ganz eigenes Interesse daran, dass da Unklarheiten entstehen bzw bestehen bleiben. Wie sonst könntest Du Opfer für Deine Machenschaften finden (hier meine ich nicht Deine Hilfen mit der "meditativen Heilgymnastik" sondern Deine irren Lehren)?
mipoohji:
Für mich nicht. Ich bin in freudiger Erwartung, wenn da was steht. Bin dann aber auch oft enttäuscht, nachdem ich gelesen habe was da steht.
Ich lese für die (auch nicht ganz wenigen) Male, wenn ich menschliche Regungen wahrnehme, die nicht durch merkwürdige Vorstellungen völlig entstellt sind.
mipoohji:
Er ist halt "Religions"gegner, indem er zunächst mal den Unsinn den er glaubt für Religion hält um sich dann dagegenzustellen...
auch eine Möglichkeit zu sich selbst Distanz zu kriegen...ohne es zu bemerken...
Gruß
mipooh
(der Don Quixote nie für sonderlich intelligent hielt)
mipoohji:
Wenn lauter verrückte Frauen plötzlich vorgeben würden, Deine Mutter zu sein, würdest Du ihnen vertrauen?
Würdest Du aber wegen denen Deiner Mutter mißtrauen?
Also... ich nicht...
mipoohji:
"was also noch mit himmel ,hölle oder wiedergeburt?
die einzige grundlagen für uns bekannten religionen."
Wieso gehst Du eigentlich immer wieder denen auf den Leim, die nur Unsinn verbreiten? Danach bekämpfst Du sie, als wären sie ernstzunehmende Gegner...
Verrückte sind Verrückte, egal wie sie sich nennen.
Die Begriffe "Himmel, Hölle, Wiedergeburt" finde ich gar nicht so schlecht. Man muss nur wissen, wie sie sinnvoll zu gebrauchen sind. Sie in einer mißbräuchlichen Form zu verstehen, also als Unsinn dann für bare Münze zu nehmen um dann dagegen anzukämpfrn, finde ich mehr als naiv.
Du bemisst Dich ja auch nach dem was Du hinterlässt... ebenso naiv, denn wir werden schneller vergessen als wir so denken würden.
Ich sehe in keiner Religion irgendeinen Hinweis auf Irrationales. Wenn da jemand spinnt, dann immer ein einzelner Mensch und der ist meist nicht religiös sondern verrückt...
Der Buddha soll sich zu solchen Dingen möglichst nicht geäussert haben, Jesus übrigens ebenso. Klar, weil die eben kein Rad abhatten, sondern den Leuten klar sagten, wie sie zu ihrem eigenen Verstehen vordringen können.
Himmel, das ist "der Ort" an dem ich glücklich bin, Hölle das Gegenteil davon. Dass die beide nicht hier sein sollten, ist völliger Unsinn. Wiedergeburt ist auch so ein Thema... das Rad der Geburten zu verstehen als ein immer wieder auftauchen aus einer Unbewusstheit, um sich in einer Lebenssituation vorzufinden, das liesse sich ja noch nachvollziehen. Sobald es aber merkwürdig wird, sollte man nicht erst den Unsinn übernehmen um ihn danach zu bekämpfen...
Gruß
mipooh
(der sich niemals auf seine Physis reduzieren lassen würde, aber auch niemals Spiritisten glauben würde)
mipoohji:
Ich weiss nicht, wozu Du Dich immer so auf die Religionen einschießt...
sicher weil die so gern als Maskerade mißbraucht werden von all den Teufelchen, die so herumlaufen, seien sie sogenannte Christdemokraten, Islamisten oder buddhistische Würdenträger...
Du übersiehst dabei, dass diese Menschen mit Religion nichts zu tun haben. Ausser eben, dass sie sie mißbrauchen um andere Menschen zu täuschen über ihre wahren Beweggründe.
Die eigene Vergänglichkeit zu akzeptieren ist ein Kernanliegen von Religion. Jeder, der eine praktiziert, erfährt das in seinem eigenen Leben.
Nenn doch die Dinge lieber beim Namen als pauschal gegen Religion vorzugehen. Sag ihnen doch, dass sie lügen, wenn sie behaupten für Religionen zu stehen. Aber bekämpf doch nicht die Religion...
Das ist sicher schwieriger als sich auf einen solchen Allgemeinplatz zu stellen, denn dann musst Du jeden Menschen einzeln betrachten.
So müsssen sie ohne zu denken das tun, was irgendwelche mafiösen Politiker und Milliardenzocker von ihren Chefs verlangen. Sollte es Kritik geben, werden dann doch einzelne geopfert, aber wenigstens die anderen können ihre Raten weiterzahlen...
Wir sind weder vom dritten Reich noch von Stasi weit entfernt. Wir waren es nie. Aber wir sind beschäftigt genug, das nicht zu bemerken.
Zeit, sich zu konzentrieren...
mipooh