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mipoohji:
Helmut,
merkst Du eigentlich was für einen Unsinn Du schreibst? Du hattest schon immer einen sehr eigenen Stil, aber ich finde Du gehst zu weit, wenn Du dem Heiler den Steigbügel hältst. Der findet den Weg auf´s hohe Roß ganz allein...
mipoohji:
Natürlich sind es immer die einzelnen Menschen, die die Verantwortung für ihre Grausamkeiten selber tragen müssen.
Reiner merkt das deswegen nicht, weil er im Grunde gern seinen Esokram als bessere Religion verkaufen will. Ich nehme ihm jedenfalls seine Ausführungen zur Vergänglichkeit nicht ab, denn er war es schliesslich, der Menschen nach dem beurteilen möchte, was sie hinterlassen.
Religion ist nur mißverstanden und mißbraucht gefährlich. Und zwar deswegen, weil die Menschen die das tun gefährlich sind.
Reiner ist nur ein Wolf im Schafspelz, bzw ein Schaf im Wolfspelz, das sich für einen Wolf hält und deswegen im Schafspelz auftritt.
Ein Ideologe ohne Ideale... weder vertrauenswürdig, noch selbstbewusst.
Gruß
mipooh
(achgottchen, nu wird er wieder beleidigt sein)
mipoohji:
Ich weiss ja nun nicht von welchem Buch Du sprichst. Für mich waren Bücher nie eine Autorität. Auch nicht deren Schreiber oder Kommentatoren.
Alles was sie mir vermitteln ist ihre Art über Dinge zu denken. Gucken und Leben muss ich dann schon selber.
Manchmal denke ich "ein guter Gedanke" oder "so würde ich es auch gesagt haben" oder wenigstens "ich verstehe was er meint".
Ich lerne all die Worte nur um mich verständigen zu können, keins davon hätte jemals mein Leben verändert.
Kurz gesagt, ich halte nicht viel von Büchern, käme zumindest nie auf die Idee, mich allein daran zu messen.
Die sogenannte religiöse Praxis jedoch, sei es in Form der Achtsamkeit, sei es in Form des Zazen oder einer Meditationsweise (sitzend oder auch im Alltag), die verschafft mir die Klarheit die ich zum Leben gut brauchen kann.
Und ich gehe davon aus (dafür habe ich genügend Beispiele erlebt), dass dies auch für andere Menschen so ist. Ob wir es schaffen uns darüber verbal auszutauschen finde ich zweitrangig (wenn es auch schön ist, sobald es gelingt).
Ich will keinen Beweis und kein Rechthaben, diese Dinge bedeuten mir nichts im Verhältnis zu einem einzigen Moment in dem ich spüre wie ich lebe.
mipoohji:
Na da habt Ihr aber nicht gut aufgepasst...
Unsui mag sich manchmal merkwürdig ausdrücken, nur so wirr wie der Heiler redet er nie.
Vielleicht habt Ihr mit der/den Kirche(n) ähnliche Erfahrungen gemacht wie Reiner und vielleicht auch mit den merkwürdigsten Anschauungen. Die müsst Ihr ja nicht ernstnehmen.
Guckt aber wenigstens hinter die Kulissen.
Für Euch selber, guckt einfach nach Innen, mehr braucht kein Mensch. Es muss gar niemand rechthaben mit seinen Ideen, es reicht doch zu wissen.
Reiners Wissen besteht aus Ideen und Gedanken. Daran ist nichts besonderes und es unterscheidet sich auch qualitativ nicht von dem was er bekämpft. Da mag er ruhig die eine oder andere Aussage untermischen, die nicht falsch ist.
Nur hat er keine Lösung für sich selbst und das sollte ausreichen ihn einzuschätzen.
Lachen ist gesund, also lacht ruhig mal. Aber verfallt nicht dem Irrsinn...
mipoohji:
"einfach mal zu ende denken würde eventuell schon reichen."
Ja, das denke ich auch immer wieder... wann kommt er mit dem Thema zu einem Ende?
mipoohji:
Wir sind in Wahrheit nicht getrennt von dem was uns umgibt. Schon im Ein- und Ausatmen können wir das einsehen, erst recht im Essen und und Ausscheiden. Selbst im Handeln, denn wir tun was wir gelernt haben und andere tun was wir ihnen vormachten.
Und doch scheinen wir ganz klar trennbare Einzelperson zu sein, fixiert durch ein Ich, das an diesen Körper gebunden ist.
Um dieses geht es in der Frage der "Wiedergeburten". Das überfordert eindeutig den Verstand. Selbst Einsichten helfen da nicht wirklich weiter. Sie führen nur in ein Schweigen.
Deshalb neige ich dazu, auf der Ebene des Ich fröhlich zu krähen:"Quark!"
Mag sein, Du hörst es als "Kikeriki...".
Gruß
mipooh
(dem der Hahn längst mehr als nur dreimal krähte...)
mipoohji:
Eins?
Ich habe Dinge erlebt, die ich meinen ärgsten Feinden nicht an den Hals wünsche.
Nur was ist schon ein Deja-vu? Das Gefühl, dies, was ich jetzt erlebt habe, das kenne ich ganz genau. So genau, dass ich einen großen Zweifel bekomme, ob mein jetziges Sein nicht eine Wiederholung sei.
als ich noch ein Kind war, hätte ich nicht gewagt, am Christkind zu zweifeln. Das Risiko war einfach zu groß. Es hätte ja keine Geschenke mehr gebracht und hätte man es gewagt, durch das Schlüsselloch zu gucken... wäre man wohl erblindet...
Niemand zweifelte daran. Die einen nicht, weil sie wussten, dass es eine Lüge war, die anderen, weil sie es nicht wussten...
Ich kenne ein bischen auch tibetischen Buddhismus. Eines meiner ersten Bücher darüber war vom Lama Angarika Govinda. Und vor erst wenigen Jahren las ich eines von einer Nonne, die u.a. Tigern begegnet sein will.
Interessant daran, dass all diese Dinge für mich nicht wirklich relevant sind. Nicht einmal die Frage, ob oder ob nicht von mir etwas bleibt, kann ich sinnvoll beantworten. Dies, obwohl ich durchaus erfahren habe, was ich denn bin, sobald alles abgefallen ist.
Allerdings habe ich dies als lebender Mensch erfahren, nicht als Toter... von daher würde ich es nicht wagen, eine Aussage über vor mir und nach mir zu machen, die über ein "da war was und da wird etwas sein" hinausgehen würde.
Im Fernsehen sah ich Rückführungen, bei denen recherchiert wurde, ob oder inwieweit Dinge stimmen könnten. Beeindruckend... nur... weder überzeugend noch wirklich relevant. Mein Cappuccino schmeckt deshalb kein bischen anders.
Klar würden wir gern verstehen und vieles können wir ja auch verstehen. Darüber können wir uns gern unterhalten... sogar über Phänomene, die wir erleben oder erlebt haben mögen und den Versuch, diese in unserem Verstand zu verarbeiten. Dies besser in aller Vorsicht, daraus keine fixen Ideen abzuleiten. Denn die tun offensichtlich nicht gut und wie gesagt, sie verändern nicht den Geschmack des Cappuccino.
mipoohji:
"das ich sicher immer den kürzeren ziehe"
Dazu musst Du nicht ziehen... für mich ist das hier kein Wettbewerb (zumindest nicht etwas mit Gewinnern oder Verlierern).
Ich muss selbst auf meine Klarheit achten, und Du ebenso.
Betrachte es als Austausch. Nimm Dir davon was immer Du magst. Ob Du nun mir selbst antwortest oder es indirekt tust, indem Du scheinbar jemand anderem antwortest, was macht das für einen Unterschied?
Du liest was ich Dir schreibe und nur darauf kommt es mir an.
Was Du damit tust, wie gesagt, ist völlig Deine Sache.
mipoohji:
Erst bezeichnest Du die Frage als "völlig überflüssig" und dann beantwortest Du sie auch noch... wenigstens teilweise oder im Ansatz...
Und dann kommt der Hammer...
Da gibt es in Deiner Phantasie ein geistiges Kontinuum (unseres auch noch) und das guckt sich seine ehemaligen Knochen an... ob es sie nun erkennt oder nicht, das macht dann den Kohl auch nicht fett...
Und dann taucht noch eine abstruse Idee von Geübten auf, die in ihr geistiges Kontinuum auch noch Erinnerungen mitgenommen haben...
Lieber Unsui, wirst Du langsam wunderlich?
Gruß
mipooh
(der selbst mit einem Ja leben kann....)
mipoohji:
"ich sehe dort eine kleinen fetten mann der dick und häßlich ist und das schlimmst er scheint ich zu sein."
Nicht gerade ein Hinweis auf Humor, auch wenn Du Dir viel Mühe gibst, man bemerkt sie...
Wie wäre es, die mangelnde Selbstachtung durch ein Hinterfragen der Ideale (schlank, jung, schön..) mal etwas geradezurücken?
Vielleicht könntest Du ganz nebenbei noch Deine anderen Ideen hinterfragen, es lohnt sich...
mipoohji:
Ist das jetzt eine ernsthafte Frage? Gegenüber der Vergänglichkeit steht doch die Erscheinung, das Werden von Lebewesen und Dingen, das Handeln und dessen Folgen.
Es reicht ja nicht auf die Vergänglichkeit zu starren, sondern auch all diese Dinge wollen gesehen werden, schliesslich machen sie unser Leben in seiner Form aus.
Die Vergänglichkeit zu akzeptieren, damit beschäftige ich mich schon sehr lange. Mal führt das zu Widerstand mit einem "ich will das nicht" und mal führt das zu einem Gefühl, selbst von meinem eigenen Wollen immer wieder auch frei zu werden (mal ganz abgesehen von Lebensumständen, die ich auch nicht so mag und die dann zum Glück ebenfalls vergehen).
Bei allem Blick für Vergänglichkeit, sie ist alles anderes als Hinweis auf eine Überflüssigkeit von Existenz.
Akzeptieten von Vergänglichkeit bedeutet auch akzeptieren dessen was jetzt gerade Form ist (Form ist Leere, Leere ist Form. Nie das eine ohne das andere.)
mipoohji:
Na endlich bläst mal wieder jemand sein Ego so richtig auf... er braucht das.
Hättest vielleicht gegen Deine Langeweile (denn nur Du äusserst sie) auch was sinnvolleres finden können...
mipoohji:
"Selbst im Buddhismus der höheren Kategorie gibt es Tricksereien wie man das Bewusstsein vor dem Vergänglich sein schützen kann."
Hoch und nicht-hoch bestimmen wir doch selber durch unser Maß an Wertschätzung, das wir den einzelnen Vertretern zubilligen.
Wir hatten es ja kürzlich mit dem DL... also mir ist der relativ wurscht trotz seiner netten Seiten.
Höheren Buddhismus scheint mir der jedoch nicht zu vertreten.
Vergänglichkeit ist ein Aspekt. Nur den zu sehen macht ebenso blind wie gar nicht hinzugucken.
Aber ich hab schon verstanden, dass Du gescherzt hast...
mipoohji:
"wenn wir nicht jemanden zur rechenschaft ziehen können weil es ihn nicht gibt,
sollten wir uns hier an sein bodenpersonal wenden und ihnen auf die finger hauen."
Was für ein herrlicher Denkfehler. Jemand, den es nicht gibt hat aber Bodenpersonal.
Bist wohl doch noch nicht ganz geheilt?
Dieses angebliche Bodenpersonal ist selbst verantwortlich, denn diesen Boss gibt es so tatsächlich nicht und es hat ihn nie gegeben.
Von daher klag doch die einzelnen Menschen selber an statt das hinter dem sie sich zu verstecken versuchen. Organisationen sind schnell dabei, sich nach Innen zu schützen (auch wenn das ungerecht ist). Also mach doch den Vorwurf konkret der katholischen Kirche (bezogen auf das Vereiteln von Strafverfolgung wegen Kindesmißbrauchs).
Mit der Inquisition brauchen wir uns heute nicht mehr zu beschäftigen, von den Verantwortlichen lebt nicht einer mehr. Den historischen Zusammenhang mal gehört zu haben und sich davon angewidert zu distanzieren reicht völlig aus. Darauf muss man nicht herumreiten.
Vergiß aber bei all dem nicht, was die konkrete Lehre der Religionsstifter ist. Man kann die sehr gut reduzieren auf Kernaussagen. Beim Jesus war es das "liebe Deinen nächsten wie Dich selbst" und beim Buddha war es "Um ein Leiden zu beenden tue in jeder Hinsicht das rechte".
Was daran falsch sein soll, müsstest Du mal belegen. Wer dem Rat des einen oder anderen folgt, der wird verantwortlich handeln, dabei selbst das Glück erfahren, das dadurch entsteht, dass man in Harmonie mit sich selbst ist.
Ob diese Menschen nun in jeder Hinsicht völlige Klarheit haben oder nicht, das solltest gerade Du nicht kritisieren, mit Deiner komischen Lehre der mentalen Infos, die dann auch noch am Bewusstsein vorbei wirksam werden sollen. Schlimmer kann man doch Wunschträume kaum darstellen.
Ja, es geht um Vergänglichkeit, derer der einzelne Mensch sich bewusst sein sollte. Denn das klärte so manches. Es geht aber nicht allein um Vergänglichkeit, sondern auch um die Frage, was wird aus mir, aus dem was ich bin und tue. Und auch um das was vor mir war und nach mir ist, denn auch das gehört zu einer korrekten Einschätzung der eigenen Vergänglichkeit.
Guten Tag, ich hätte gern 5 Gladiatoren.
Sie meinen wohl Gladiolen?!
Ach ja, das andere waren ja die Heizkörper!
Gruß
mipooh
(der Witz ist uralt und doch aktuell)