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mipoohji:
Kann man da noch etwas schlecht machen, wenn jemand vorgibt mit Ängsten zu arbeiten? Das einzige was mir dazu einfällt ist, dass das sowieso nur in Deinem Kopf existiert.
Mit wachsenden Bandscheiben würdest Du den Nobelpreis kriegen. Aber nicht, dass Du jetzt meinst Du hättest ihn schon...
mipoohji:
Ich denke, Unsui "lügt" nur da, wo er sich selbst "belügt". Ist ok, wenn Du Dir das nicht antun magst und Dich gegen die schlecht versteckten Agressionen wehrst. Schliesslich hast auch Du ein Herz, das Respekt erwarten darf und ein "irgendwas mit jung" ist auch starker Tobak für jemanden, der den Anfängergeist kennt.
Irgendwas muss schiefgelaufen sein, kann aber nicht nachvollziehen, wo die Mißverständnisbereitschaft aufkam... (besser gesagt, ich bin zu faul, das alles nachzulesen).
Eskaliert ist schnell. Gib etwas Raum für Narrenfreiheit, wer weiss wann Du ihn mal brauchen kannst...
mipoohji:
Schnellmerker...
aber ich gebe zu, sie scheint einen halben Schritt vorwärtsgekommen zu sein. Mal sehen wie lange sie diesmal für die zwei Schritte zurück braucht.
mipoohji:
Ist sicher alles halb so wild... er sagt ja irgendwo, dass sie das gar nicht mitbekommen. Es geschieht also nur in seiner Phantasie und er bildet sich auch nur deswegen ein, dass sie plötzlich mehr Kondition deswegen hätten.
Es sind nur seine Allmachtphantasien, die er nichtmal offen zeigt, also eigentlich nur sein Problem... dass er dies dann auch noch als die "eigentliche Bedeutung von Meditation" verkaufen möchte, ist nur noch ein i-Tüpfelchen.
Tatsächlich ist er wohl eher eine Art Gymnastiklehrer mit etwas Eso-Anspruch. Wer sich dadurch geheilt fühlt, für den passt das schon zunächst mal. Diese Menschen werden aber auch gar nicht mit seinen bizarren Ideen konfrontiert.
Also, keine Sorge. Zumindest nicht um seine Klienten. Und solange er selbst meint zurechtzukommen, darf man hoffen...
mipoohji:
Nun gut... ich hatte eigentlich bereits eine Antwort geschrieben, hab sie aber nicht abgeschickt. Irgendwie passt dieses Thema so wenig...
In anderen Bereichen, positives Denken, Hypnose, NLP und sowas, wärest Du viel näher am Thema. Da geht es auch oft um geistigen Einsatz für materiellen Reichtum.
Sich selbst erfüllende Prophezeiungen sind ja nun ein altbekanntes Thema. Ich gehe davon aus, dass die Haltung des Denkenden durch das Denken geprägt wird und somit wirksam wird. Auch ohne dass man Einzelheiten berücksichtigen müsste.
Das funktioniert in jeder Richtung und erfordert ein hohes Maß an Selbstkongruenz (hier Unterbewusstsein und Wille/Wunsch), damit es ein wenig planmäßig funktionieren kann. Unterstützen kann man dies durch Autosuggestionen, die man passend zu sich selbst auswählt.
Ich hab das mal gemacht, es funktioniert besser und genauer als man so denkt... man denkt nur nicht an alles und somit können Ergebnisse sich dann doch mal als unharmonisch herausstellen.
mipoohji:
Wie könnten sie sie nicht erkennen? Wäre vielleicht die bessere Frage.
(Wobei "fortgeschritten" natürlich ein Hindernis ist... und "gute" gleich das zweite. Damit als Haltung erkennt man wahrscheinlich gar nichts mehr...)
mipoohji:
Ignoranz finde ich bei weitem nicht so tragisch, wie Du es wohl empfunden hast. Ich höre ja meinem Lehrer am liebsten in Englisch zu. Dort ist ignorance nichts so hassenswertes wie im Deutschen.
Es bedeutet einfach, etwas nicht zu wissen, nicht zu sehen, zu übersehen etc...
Warum liebenswert... ? Weil zu lieben unsere Natur ist. Wollen wir uns fühlen wie der sprichwörtliche Fisch im Wasser, dann lieben wir. Der Begriff "lieben" ist hier sehr treffend, ich kenne keinen besseren für die Emotionen die mit Selbsterfahrung verbunden sind.
Warum sollte etwas ursprüngliches, naturhaftes gefühllos sein? Weil es irgendwie selbstverständlich ist? Wir werden oft beschrieben als fühlende Wesen, dem kann ich mich ohne Einschränkungen anschliessen. Dieses Fühlen, wenn es frei und unbeschwert stattfindet, ist angenehm, warm, tragend... usw.
Manche halten es so für eine Hälfte von Dualität, weil es ja auch negative Emotionen gibt. Sie ziehen den Schluß, dass "die Wahrheit" abstrakt sein muss, emotionslos. Finde ich völlig voreilig und sogar falsch. Denn wir werden nie auch nur einen Augenblick ohne Fühlen sein.
Und ja, natürlich treffe ich eine Wahl! Wer täte das nicht? Und die treffe ich von dem Korsett befreit. Dieses Korsett bestand keineswegs aus meinem Ich. Das ist immer noch da. Es war etwas das sich meines Ichs bemächtigt hatte, wie der Grauschleier in der Waschmittelwerbung erst sichtbar, als es weg war.
Trau Dich ruhig zu fühlen, dann verliert sich Ignoranz und vor allem verliert sie ihren Schrecken...
mipoohji:
Du kannst angeben wie ein Sack Flöhe, es wird Dir nichts nützen.
Was immer Du da tust, Meditation ist es nicht. Warum, das habe ich Dir eben an anderer Stelle lang und breit erklärt.
Alle anderen "Argumente" basieren auf derselben falschen Grundannahme (dass Deine Bewusstseinsinhalte Meditation seien). Ein Fisch schwimmt im Meer, aber es ist nicht das Meer, das Du essen wirst, wenn Du den Fisch brätst.
Du fasst Meditation einfach nicht.
Nicht dass ich das nicht auch verstehen könnte. Ich habe Jahre gebraucht zu verstehen, dass Meditation erst dann zum Tragen kommt, wenn ich bereits aufgehört habe rausfinden zu wollen, wie sie funktioniert.
Sie ist flüchtig. Offenbart sich dem der einfach zugenwandt ist und entzieht sich dem Spanner.
Jemand der sie sich zunutze machen möchte ist wie ein Spanner. Er hat nicht die innere Freiheit, die man braucht um sie geschehen zu lassen. Er will sie beherrschen und dabei rieselt sie ihm wie Sand durch die Finger.
Momo ging rückwärts und langsam um schnell vorwärtszukommen. Da hat Michel Emde einen interessanten Vergleich geschaffen.
Oder wie Jethro Tull sang in "We used to know" : "The race was won by running slowly" (Übersetzungen: Wir wussten... wörtlich, wir waren gewohnt zu wissen und Das Rennen wurde langsam rennend gewonnen)
Dies alles um Dir eine Ahnung von dem zu geben, was mir Meditation ist. Ich denke nicht, dass Du es verstehst, aber vielleicht ahnst Du etwas...
wüsstest Du was Meditation ist, wäre Dir klar warum es gar nicht möglich ist, sie ein- oder auszuschalten. Sollte Dir jemand sowas erzählt haben, dann hat er gelogen.
Würdest Du in einem Fluß die Tropfen unterscheiden können? Hast Du aber eine Pipette, dann kannst Du dort Wasser entnehmen und es tropfen lassen. Du wirst nur sehen, dass dies dann nicht mehr ein Fluß ist.
So ist es mit dem Bewusstsein und den Gedanken oder differenzierbaren Emotionen. Dass man die anwenden kann weiss eigentlich heute jeder (denke ich zumindest). Ich bin da nicht so dafür, denn ein Mensch ist einfach nicht in der Lage alle Umstände zu berücksichtigen und wird schwerwiegende Fehler machen.
Siehe Goethes Faust : Geister die ich rief, werd ich nun nicht los...
Ich verstehe das, man kann mit der Macht des Denkens erschreckend viel erreichen. Mit dem Denken als Boss wird das lediglich zu Dummheiten führen.
Meditation geht viel weiter. Sie ist kreativ und lässt den lebendigen Menschen seine Lebendigkeit wahrnehmen. Auch dass diese sein Wesen ist und nicht vergleichbar mit Treibstoffen.
Form ist Leere und Leere ist Form, gar nicht so dumm der Satz, wenn man lernt ihn zu verstehen.
Ich finde es ok, nicht der Schöpfer zu sein. Ich lebe meine Zeit und geniesse sie, dabei tue ich was nötig scheint und was Freude und Sinn macht.
Niemand muss das für mich beurteilen, niemand kann das für mich beurteilen. Jeder darf dazu solchen Unsinn denken, wie er nur kann. Wenn er meint, dass ihm das Spaß macht... nur wen juckt´s?
Für mich hat jeder Mensch in sich selbst dieselbe Quelle aus der ich lebe, ich muss niemandem etwas beweisen und niemand mir. Wir können gemeinsam fröhlich durch diese Welt tappern. Dass deswegen noch lange nicht alles beliebig ist, das zeigt das Leiden (welches Du lange ignorieren wolltest, wovon Du aber lebst) wenn man Fehler macht. Gilt für mich wie für jeden.
Wir können lernen vieles richtig zu machen, indem wir fühlen ob es ok ist. In der alten Geschichte sah Gott täglich seine Werke an und befand sie für gut. Warum nicht?
Deine Beispiele sind für mich sowas wie Kinderkram. Förmchenspiele. Nichts so wichtiges wie Du gern denkst. Für Dich mögen sie alles sein was Du kennst und vielleicht erzählst Du uns ja auch nicht alles... oder nicht so, wie Du es wirklich empfindest...
Ich bin dabei nicht überheblich, wie man es vielleicht interpretieren könnte. Ich mag und respektiere einfachste Menschen ohne Bildung, hab ja lange genug mitten unter ihnen gelebt. Bei solchen Menschen sind meine Bildung und mein Wissen Killefit, es interessiert sie nicht die Bohne.
Ok, viele Worte... wesentlich war mir auszuführen, warum man Meditation nicht "anwenden" kann.
mipoohji:
Mit wem sollte ich schon konkurrieren wollen...
Paradox passt einfach so gar nicht für ein Ding das als Kongruenz erlebt wird. Das hat mit irgendwelchen Selbstdarstellungen überhaupt nichts zu tun.
Ob jeder in einer glücklichen Lage ist wie die meine, das weiss ich natürlich nicht. I used to be a king, wie Buddha. Aber ich hab auch einiges mitgemacht und vom King war äusserlich nicht mehr viel übrig. Nichtsdestotrotz bin ich über meine glückliche Kindheit froh, ich denke schon, dass dies auch Dinge leicht gemacht hat.
Andererseits hat, da bin ich sicher, denn dies betrifft das Nicht-Ich, jeder! dieses liebenswerte Wesen und das finde ich nicht unwichtig. Zum loslassen können habe ich geschrieben, dass ich dies erst konnte, nachdem mir jemand die Angst davor genommen hatte. Nicht gerade ein Versuch anzugeben...
Ich habe gelernt mich zu lieben, da war ich nichtmal 20. Viel geholfen hat es mir nicht, weil das kaum ein Schwein interessiert... ok, mein Selbstbewusstsein ist nicht leicht anzugreifen und weg ist es irgendwie nie. Für mich ist es allerdings nichts was mich von anderen trennt, im Gegenteil, ich gehe davon aus, dass andere genau an dieser Stelle sind wie ich.
Es spricht nicht viel für Konkurrenz, es sei denn, man übersetzte sie mit "gemeinsam laufen"....
mipoohji:
In einer Kongruenz ein Paradox zu finden, dazu gehört schon ein gerüttelt Maß an Ignoranz...
Wer sagt eigentlich, dass ein Ich auf dem Weg ins Nicht-Ich abstürzen würde? Oder dass man sich mit sich selbst "ab"finden würde?
Ich finde mich selbst äusserst liebenswert, besonders wenn ich ins Nicht-Ich gehen kann. Allerdings erst seitdem ich mich kennengelernt habe und nicht mehr befürchten musste, irgendeinem wildfremden Monster da drinnen zu begegnen...
Dafür bin ich demjenigen dankbar, der mir diese Angst nahm ohne dass ich es bemerkt hätte und ohne dass ich davon gewusst hätte.
Tatsächlich habe ich es mal genau so ausgedrückt. Ich habe das Gefühl, als hätte ich ein Korsett verloren, von dem ich nicht einmal wusste, dass es da war.
Mit wachsenden Bandscheiben würdest Du den Nobelpreis kriegen. Aber nicht, dass Du jetzt meinst Du hättest ihn schon...
Gruß
mipooh