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mipoohji:
Weil es keinen Sinn macht, ist es für jeden, der Sinn sucht schwer sowas mitzutragen.
Zen in der Anwendung ist ein weißer Schimmel. Zen ist praktisch und ein freier Wille äussert sich in Handeln, wo sonst?
Was wäre ein freier Wille ohne Handlung?
mipoohji:
Immer derselbe Quark.
Deine Religionsdefinition, das sagte ich Dir bereits, trifft einfach nicht so zu.
Du würdest auch die Anweisungen zum Schraubeneindrehen für falsch erklären, nachdem Du mal gesehen hast wie einer das falsch machte.
Denn so verfährst Du mit Religionen.
Vom Buddhismus hast Du nichts verstanden, allenfalls etwas mißverstanden.
Zudem hast Du bisher noch nie irgendetwas erklärt, alles was Du tust ist Behauptungen aufzustellen. Wenn man dann hinterfragt, ist schnell Feierabend bei RT. Haben wir ja durchexerziert und zwar mit allen RT-Fans.
Daher die berechtigte Ablehnung Deiner Ideen.
Unwissenheit ist die Grundlage allen Übels, aber Du weisst nichtmal, wie zB beim Zazen Wissen entsteht und behandelst dieses Wissen wie Unwissen... grundsätzlichere Fehler kann man wohl kaum machen...
mipoohji:
Wir können auch eins sein in einer Schlußfolgerung eines Erlebens.
Ich meine hier die wache Selbstvergessenheit. Als ich die erstmalig erlebte und mich selbst als grenzenlos, war mir anschliessend klar, dass dasselbe auf jeden anderen zutreffen muss.
Dass also, wenn ich auch im Alltag eine Identität nicht direkt wahrnehme, sie trotzdem existiert. Ich sehe darin die Grundlage ethischen Verhaltens.
mipoohji:
Nonnon, verstehst Du den Unterschied zwischen einer Banane und dem Buch über eine Banane?
So ziemlich jeder wird enttäuscht sein nach dem Lesen des Buches, denn alles was da drin steht über den Geschmack, die Farbe, den Geruch, die Art der Sättigung kann ihn nicht wirklich zufriedenstellen.
Andererseits wird jemand, der Bananen in seinem Garten hat, genau wissen, wie die schmecken, wann sie reif sind, wie sie riechen usw.
Bei Erleuchtung ist das alles noch schwieriger. Denn sie wurde noch nie im Labor hergestellt und die Bücher darüber lassen viele Fragen offen.
Warum strebst Du sie nicht einfach an, erfährst sie dann irgendwann und dann brauchst Du keine Erklärungen. Wenn das ein Buddha konnte und viele andere, warum solltest Du das nicht können?
Über den Buddha wurde berichtet, dass er es auf alle möglichen Arten probiert hatte und dabei keinen Erfolg hatte. Irgendwann hatte er die Nase voll und hat sich einfach nur (in den Schatten?) unter einen Baum gesetzt und sich gesagt, "so, jetzt bleib ich hier sitzen, bis ich das kapiere".
Angeblich hat das nichtmal sehr lange gedauert. Und darum machen das nun auch die Zennies. Die setzen sich hin und erwarten lediglich, dass ihnen dasselbe passieren kann wie dem Buddha.
mipoohji:
RT stellt es nun so dar, als habe erst die Unwissenheit der Leute hier dazu geführt, dass er sich unser erbarmen musste.
Nun, tatsächlich kam er vom ersten Tag an mit seinen kuriosen Ideen.
Wie die Praxis (=Anwendung) von Zen aussieht war hier eigentlich jedem bewusst.
Und ja, mentale infos mit Rückkoppelungen im physischen Bereich sind nicht Zen.
mipoohji:
Nun, wenn Du das mal gelesen hast, dann wird es wohl stimmen...
Es gibt vielerlei Arten, sich des Verbundenseins der Dinge bewusst zu werden. Denk allein an die Luft die Du atmest, deren Sauerstoff benötigt wird um Deinen Körper funktionieren zu lassen.
Oder denk daran, dass Dein Haus voller Dreck ist, der aus abgestorbenen Epithelzellen Deiner Haut besteht.
Dies, während aus einer Menge Dreck, einem Samen und etwas Wasser, Sonne, Luft die Tomate entsteht, die Du dann morgen in Deine Bolognesesauße schneidest.
Nur bist Du dadurch noch lange nicht "das Ganze". Das ist dann doch etwas weit hergeholt. Du wärest ungeheuer dick...
Zen ist das Leben... wenn Dir diese Idee irgendwie nützlich ist, dann denke sie.
Für mich reichte es schon das Leben das Leben zu nennen und Zen Zen zu nennen.
Warst nicht Du selbst es, der andere daran erinnern wollte, etwas evtl nicht mitgekriegt zu haben? So, welcher Teil des Ganzen oder welches Ganze soll das nun sein? Das Ganze erinnert das Ganze an ein Ganzes?
Siehst Du, und da sehe ich, wie jemand alles in einen Sack steckt und von einem Ganzen spricht.
Wir können unterscheiden. Auch wenn wir wissen, dass irgendwann jeder Unterschied einmal nicht mehr erkennbar sein wird. Nur leben wir nicht irgendwann (in einer Zukunft) sondern jetzt.
Deshalb ist es völlig in Ordnung, soweit das uns sinnvoll erscheint, mitzubestimmen, was in unseren Köpfen jetzt Sinn macht und was nicht.
Du bist nicht das Ganze, ich bin nicht das Ganze.
Sind wir einmal wieder das Ganze, dann sind da kein Iceman und kein Mipooh mehr.
Spätestens wenn ich mich an Deiner Geldbörse schamlos bediene wirst Du von dem Trip runterkommen....
mipoohji:
Was an Deiner Grundlage falsch ist, habe ich Dir bereits gesagt. Nur verstehst Du das nicht, weil Dir sonst Deine Grundlage fehlen würde.
Religionen sind Deine Windmühlen, Deine Grundlagentheorie (etwas hochgegriffen, ist ja nur eine falsche Annahme) macht daraus die feindlichen Ritter und Du bist der Don Quichote.
Du brauchst offenbar diese Feindbild, das lediglich eine Fiktion in Deinem Kopf ist, um in Deinem Kampf gegen selbstausgedachten Unsinn der Held zu werden.
Jeder sieht das auf das er guckt. Und da gibt es einen bekannten Satz : Was kümmerst Du Dich um den Splitter im Auge Deines Nachbarn während Du einen Balken im Auge hast?
Deine Predigten mögen irgendwo zutreffen. Vielleicht gibt es noch Menschen, die an Himmel und Hölle ausserhalb des Lebens (Dein physischer Bereich) glauben und daher von falschen Voraussetzungen ausgehen. Nur wirst Du die hier unter Zennies (die auch praktizieren) vergeblich suchen.
Ausgerechnet an die wendest Du Dich aber mit Deiner "Theorie".
mipoohji:
Dafür bin ich einfach nicht verbildet genug...
Für einen kleinen Moment gestatte ich Dir das Verstecken. Aber nur wenn Dein Gegner stärker ist als Du, sonst erlaube ich es ihm.
(Helfersyndrom)
Gruß
mipooh
mipoohji:
Du bist froh dass es ihn gibt. Also besteht der Unterschied zwischen "es gibt ihn" und " es gab ihn nicht" darin, froh zu sein. Erwähnenswert dann, wenn eine signifikante Andersartigkeit bezüglich Deines Frohseins beinhaltet ist.
Ja, warum sagst Du das? Bzw was ist es, das diese Aussage überhaupt erwähnenswert gemacht hat. Da muss doch was sein, ich gehe ich nicht davon aus, dass Du nur so daherredest.
Besonders da er mich keineswegs froh macht, er sogar weit davon entfernt ist, irgendeinen positiven Einfluss auf mein Frohsein zu haben, macht mich das natürlich aufmerksam. Denn ich höre gern von frohmachenden Eigenschaften von Personen.
Also nochmal, damit es nicht in Vergessenheit gerät. Warum sagst Du das?
mipoohji:
Stumpfsinnig bist eher Du selbst beim Lesen. Ich schrieb ...."sehr selten froh darüber".... "einen bestimmten Menschen"....
Nun will ich mal im Sinnzusammenhang des Gesprächs erklären, was da gemeint ist.
Maverick kennt RT nicht persönlich, hat von ihm gehört, das war eine von mir nicht wiederholte Voraussetzung, die in seiner Beziehung zu RT vorliegt.
Aber selbst bei den Menschen, denen man persönlich begegnet, kann ich nicht behaupten dass es an der Tagesordnung wäre, dass jemanden das froh macht. Es sind oft täglich zig Personen, von denen einen zwar gelegentlich auch mal jemand erheitert, aber froh?
Da gehört schon etwas dazu, nämlich zumindest, dass ich durch diese Person froh werde, nachdem ich nicht sowieso bereits froh war.
Ein bestimmter Mensch ist hier zunächst einfach mal ein konkreter Mensch, jemand der benannt werden könnte.
Ich finde dies alles ganz normal und sehe auch in meiner Umwelt dass dies so ist, beim einen etwas mehr beim anderen etwas weniger.
Mögen ist für mich noch lange nicht auf derselben Qualitätsstufe wie froh sein wegen jemandem. Ich bin ja ein sehr wohlwollender Mensch, von daher mag ich schon viele Leute. Selbst welche, die andere gar nicht mögen. Selbst welche, die mich nicht froh machen.
Vielleicht verstehst Du, warum ich hinterfrage. Es gehört für mich eben so viel dazu, dass ich mich wundere, wie jemand einen froh machen kann, den man nur vom Hörensagen kennt.
Gruß
mipooh