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mipoohji:
Da machst Du es Dir aber ziemlich einfach.
Natürlich werden Menschen auch ohne Dich oder trotz Dir ihren Weg finden. Aber dass Du Dich überhaupt einbringst interpretiere ich mal als Deinen Wunsch behilflich zu sein.
Und das, da bin ich mir sicher, kannst Du auch persönlicher und mit mehr Einfühlungsvermögen.
Wenn ich gegen Dich und die Art Deines Auftretens rebelliere, dann hat das genau diesen Grund. Ich verlange (wissend, dass dies gegen Deine Freiheit geht) von Dir vor einer Einheit auch den Respekt vor dem gleichwertigen anderen. Du bist ein alter und lebenserfahrener Mensch, der dazu auch noch sehr lange Zeit mit der Suche und dem Finden verbracht hat. Darum traue ich Dir auch zu, weit mehr abgeben zu können als Du es meistens tust.
Es mag sein, Du kommst aus einer weit autoritäreren Zeit, dass Du es anders gelernt hast. Aber Du bist die ganze Zeit auch Mensch gewesen und Du musst nicht das weitergeben, was Dir selbst nicht gefallen konnte.
Die Menschen, die einen Zugang suchen benötigen Unterstützung, auch Deine. Sei nicht knickerig nur wegen dem ollen Sengstan.
ein kleiner Mann, von dem ich schonmal geschrieben habe, hat (in der Psychiatrie in der ich damals gearbeitet habe) oft vor sich hingemurmelt "Ich habe mein Glück gefunden".
Für mich war das erschreckend, denn es war sowas von offensichtlich und fühlbar, dass das wovon er sprach, nicht im mindesten verwandt war mit dem was ich als Glück kenne.
Oder eine andere Situation. Ein Freund besuchte mich als es mir nicht gut ging. Und er meinte zu mir, Du hast viel Geld, kannst Deine Zeit frei einteilen, hast eine tolle Frau, zwei tolle Kinder, ein tolles Haus, Du musst doch glücklich sein!
Ich konnte ihm dazu nur sagen, aber ich bin es nicht.
Ich habe sehr oft Glück erlebt. Es kam immer aus heiterem Himmel, also unerwartet und grundlos. Es war eine zeitlang so häufig, dass ich mich fragte, ob es denn wohl irgendeinen Menschen geben könnte, der so oft glücklich ist wie ich.
Dieses Glück war durchaus fühlbar, durch und durch sogar. Wie soll es denn anders zu uns kommen als durch unser Fühlen?
Aber das, was Du dem Hitler und diesem König nachgesagt hast, das hat mit all dem überhaupt nichts gemeinsam.
trag doch nicht immer so dick auf!
Sag doch wenigstens dabei, dass dies mehr oder weniger häufig vorkommt, sonst entmutigst Du nur die Leser, es überhaupt zu versuchen.
Mein Papa kann aber Zahnpasta in die Tube drücken, war so ein Teil eines Scherzes, den wir als Kinder kannten.
Da ist zwar nichts wirklich falsch an dem was Du sagst, aber möchtest Du nicht, dass auch jemand was damit anfangen kann?
mipoohji:
Ich habe mehr als sechs Jahre in TH gelebt...
aber das sollte nicht unser Thema sein.
Es spricht doch nichts dagegen, dass Menschen auch andere Dinge tun. Es geht um die Bewertung des Erfolgs. Vor wenigen Jahren versprach eine große Organisation die Abschaffung des Hungers innerhalb von (glaub) 10 Jahren. Nun, nachdem die Zeit nicht einmal um ist, wissen wir, dass inzwischen mehr Menschen hungern.
Sie haben sich sicherlich einige Mühe gemacht, um ihre Ziele zu erreichen. Dass sie nicht erfolgreich waren liegt hauptsächlich daran, dass sie etwas wichtiges vergessen haben. In diesem Fall haben sie (sicher nicht nur) die Gier der Spekulanten vergessen, die sie ihnen nicht nehmen konnten.
Wenn wir im Krankenhaus Leiden lindern wollten, dann haben wir da oft einiges hingekriegt. Vieles aber auch nicht und oft ist es noch vermehrt worden. Es gibt keinen Grund, die Möglichkeiten zu überschätzen. Deswegen muss man sie nicht gleich wegwerfen.
Wie kommst Du nur auf die Idee, es sei alles sinnlos? Nur weil manche versuchen Zazen so zu erklären? Sie wollen doch nur auf bestimmte Aspekte hinweisen. Allein dass sie das tun (statt nichts zu tun) ist doch ein Indiz dafür, dass es tatsächlich um einen Sinn geht.
Es geht nur darum den ausgedachten Sinn beiseite zu stellen um den Sinn den es hat erfahren/erleben zu können. Laß Dich durch solche Kleinigkeiten doch nicht irritieren!
mipoohji:
"Wie beende ich diesen Fehler: Zähl einfach bis dir auffällt das Du Gedankenstill bist, plötzlich ist das Zählen und jeder Gedanke weg. Das fällt Dir aber nur auf wenn Du wieder Gedanken hast."
Was nützt mir die Stille, die ich nicht höre?
Was nützt mir eine Freude, die ich erst wahrnehme, wenn ich denke, dass sie weg ist?
Nein, ich erlebe nicht, dass mir die Gedankenstille nur auffällt, wenn sie wieder weg ist. Dann denke ich zwar darüber, und das finde ich ehrlich gesagt gar nicht so schlimm wie viele andere. Gegenwärtig, bewusst, ist sie mir jedoch, wenn sie da ist.
Dass ich in dem Moment nicht denke, hoppla da ist sie, liegt in der Natur der Sache. Sicher denke ich nachher, horrido, da war sie und trage dadurch ein wenig von ihr ins diesseits des Denkens wenn ich mich noch immer darüber freue. Und wenn ich weiss dass die Hoffnung nicht unberechtigt ist, sie wieder haben zu dürfen. Irgendwann, wenn ich wieder still genug sein kann...
Gruß
mipooh
PS Wir reden so leicht von diesen Dingen, als seien sie erreichbar wie eine Tasse Cappuccino. Ganz so einfach ist es denn doch nicht, zumindest nicht für mich. Diese kleine Einsicht, dass mir helfen kann, zu sitzen und dafür bereit zu werden, die ist mir schon nötig. Und wann sie dann kommt... wer weiss... oft schnell, manchmal gar nicht, oder es kommt mir zumindest so vor.
Wie wenn ich eine größere Arbeit tue, zB ein Haus zu bauen. Manchmal scheint es nicht vorwärts zu gehen, an einem anderen Tag scheint es wie aus dem Nichts gewachsen zu sein... und doch haben jeden Tag alle fleißig gearbeitet. Das kann ich verstehen.
mipoohji:
Nun wenn Deine Antwort doch aus Dir selber kommen wird, wie könnte ich sie Dir geben?
Ich kann Dir von meinen Antworten erzählen und davon wie oft nun mich frei gemacht hat, wie oft mein Leiden schon beendet wurde, wie oft ich schon glücklich war ohne dass es dafür irgendeinen Anlass gebraucht hätte, nichts davon wird für Dich dasselbe tun.
Darum kann ich nur sagen, was ich getan habe, als all das passierte und dass ich es immer wieder tue, damit es immer wieder passieren kann.
Es gibt im Leben keine Starre, auch nicht für Freude. Sie ist immer wieder neu.
Es ist nichtmal wirklich eine Mühe, zu sitzen und in sich selbst zu finden, was da eben ist.
Da gab es den Song von den Beatles, "Imagine".
Und da hiess es, maybe I am a dreamer...
Das einzige was mich daran stört, wenn Du mich Träumer nennst, ist, dass ich daran erkenne wie wenig Du geniessen kannst. Und glaub mir, das ist kein Vorwurf.
mipoohji:
"warum versteht keiner das die vorstellung von glück so verschieden ist wie die menschen selbst."
Glück das man erfährt geht, wie schon so oft gesagt, über alle Vorstellungen hinaus.
Die Beispiele die Du genannt hast, schildern für mich unglückliche Menschen, die lediglich denken, dies sei Glück.
Glück wird nicht gedacht, es wird gefühlt. Und es ist überwältigend, wenn auch oft nur ein winziges bischen.
auch davon schrieb ich heute an anderer Stelle. Ich werde mir nie etwas dafür kaufen können, dass ich die Liebe zu denen behalte, die bereits gegangen sind. Ich werde sie verschenken müssen... wenn sie irgendwie bleiben soll.
Und ich kann sie auch selbst noch geniessen, ohne dass sie weniger wird.
mipoohji:
Richtig.
Sein Glaube steht ihm im Weg, gäbe er lieber von seinem lebendigen Wissen, dann müsste er wohl nicht mit verdorrten Ästen um sich schlagen.
Vielleicht erscheint es ihm zu unscheinbar, vielleicht weiss er nicht, dass er sich einen Götzen gebastelt hat aus HuangPo und Genossen.
Glaube in dem Sinn, dass man denkt, dies wäre so und jenes wäre so, ist nicht der Glaube, der gefordert ist. Vertrauen ist der bessere und treffende Begriff für das was Menschen zur harmonischen Wiedervereinigung mit dem Rest des Seins führen kann.
Sie wird eh passieren, Staub zu Staub. Ob aus uns dann eine Aubergine wird oder eine Kartoffel, das sollte uns wurscht sein. Nichts geht verloren, die große Recyclingmaschinerie wird uns wiederverwenden, ja sie tut es bereits, während wir uns noch einbilden sie beherrschen zu können.
mipoohji:
Wie oft willst Du es denn noch hören?
Das was Du Ziel nennst ist bereits vorhanden, es muss entdeckt werden.
Von jedem einzelnen Menschen in sich selbst.
Diese (auch und vor allem in unseren Überlegungen unsere eigene) Natur erfüllt nicht einen Zweck in dem Sinne, dass dann irgendwann mal alle Menschen auf ewig leben und jeder seinen Swimmingpool hat. Sowas ist naiv (im Negativsinn des Begriffs).
Wir leben hier für eine extrem kurze Zeit und das wissen wir auch. Dabei verhalten wir uns als seien wir als Person ewig da, als hätten wir die Möglichkeit unsere Körper wie T-Shirts zu wechseln, als sei es völlig egal was wir tun.
Das hat auch einen gewissen tieferen Sinn. Denn da ist etwas in jedem von uns, das uns den Einblick in etwas gestattet/ermöglicht, das nicht begrenzt ist wie wir. Mehr noch, wir sind Teil davon. Nicht in dem Sinne, in dem wir von uns denken. Nicht als diese Person, die wir darstellen. In der Selbstvergessenheit, die mit Bewusstlosigkeit absolut nichts gemeinsam hat, bekommen wir einen Einblick und manche nennen das dann unsere wahre Natur, unser wahres Wesen, Buddhanatur, wie auch immer.
Es ist nicht der Begriff, was daran wichtig ist, es ist der Einblick, die Einsicht. Wir würden gern tauschen, denn das ist das an uns was schön ist. Aber das können wir nicht, und das bringt uns schier um den Verstand. Bis wir bereit sind, die Realität zu akzeptieren. Das zu geniessen, was wir haben und auch diesen Einblick immer wieder zu nehmen um nicht zu vergessen, was real ist und was Illusion ist.
Alles werden wir loslassen, erwünscht oder unerwünscht, das ist Naturgesetz. Uns werden keine dritten Zähne wachsen, wir machen die aus Plastik oder Keramik. Das ist ok, damit wir trotz schlechter Zahnpflege noch essen können. Aber die machen uns nicht unsterblich. Sie gehören nichtmal wirklich zu uns.
Dieses Loslassen bereits zu tun, bevor wir dazu gezwungen sind, eröffnet und die Möglichkeit, anders zu leben als wir es in einem Ewigkeitswahn täten. Wir können in aller Bescheidenheit teilnehmen an diesem Leben in all unserer Schönheit. Wohl wissend, dass sie vergehen wird und "im Staub" endet. Aber Jetzt ist sie da, steht zur Verfügung für alle Bewunderung der wir fähig sind.
Als meine Mutter starb, habe ich nicht gelitten. Diejenigen, die zu dem Zeitpunkt gelitten haben, konnten das nicht verstehen. Sie empfanden es als herzlos. Was sie nicht wussten, ich hatte bereits vorher meine Anhaftung an sie beendet, sie nur noch geliebt ohne sie zu brauchen und ich kenne diese Gefühl der Liebe zu ihr immer noch. Über allen Verlust hinweg ist die mir geblieben, das ist nichts was ich wegwerfen müsste.
Siehst Du, was das für ein ungeheurer Vorteil ist?
ich habe niemals einen Link zum Kyudo eingestellt, ich habe dazu gar keinen Bezug.
Du warst auch nie ein Papst im Karate, vielleicht wärest Du gern einer gewesen, aber Dein Name ist auch dort relativ unbekannt.
Irgendwie bist Du Dir selbst entglitten und nun baust Du einen Mythos um Dich auf, der in der Realität keine Bedeutung hat. Das treibt Dich förmlich in einen Wahnsinn, in dem Du gar nichts zu suchen hast.
Wenn es mal hier und da Leute gibt, die durch die Füße atmen oder ein Auge empfinden, wo gar keines ist, dann nimm das nicht als Beweis dafür, dass Zazen nicht funktionierte. Geh lieber davon aus, dass sie, ähnlich wie Du, nicht nach der Wahrheit gesucht haben, sondern danach etwas Besonderes zu sein.
In Wahrheit sind wir alle hier sterbliche Geschöpfe dieser Natur und unsere mögliche Bedeutung beschränkt sich auf das was wir Jetzt wirklich tun können. Es gibt gar keinen Grund etwas anderes zu hinterlassen als ein Häufchen Erde auf dem Tomaten wachsen könnten oder Kartoffeln.
All diese Wunschvorstellungen, woher sie auch gekommen sein mögen, machen uns zu einer Karikatur unserer selbst.
Beobachte mal eine Familie aus den Zeiten, in denen wir aufwuchsen. Da wurde ein Kleinkind auf ein Töpfchen gesetzt und wenn die Verwandtschaft zu Besuch war, standen sie um das Kind herum und bejubelten es, sobald es a-a in diesem Töpfchen hinterlassen hatte. Was denkst Du, hat ein solches Kind in dem Moment gelernt?
Dies war nur ein kleines Beispiel, es sind tausende zu finden, in denen wir etwas gelernt haben, was sich zu vergessen lohnt.
Die Augen zu öffnen, sein Herz zu öffnen, um das zu sehen was wirklich ist, das lohnt. Niemand wird Dir einen Pfifferling dafür geben, das ist ziemlich sicher, aber Du selbst kannst wissen, wer Du wirklich bist und musst nicht mehr mit Deinen Wunschvorstellungen herumlaufen. (Die fast zu nichts gut sind, als Dich selbst unter Druck zu setzen.)
mentales Training schätze ich sehr. Nenne RTs Chaos nicht auch noch mentales Training, Du hast bereits den Esoterikbegriff damit einigermaßen versaut...
Wenn er nicht glaubwürdig ist, dann weil er sich irrt. Sein wichtigster Irrtum ist es, den Gedanken und Ideen einen zu großen Raum zu geben und den Wert der inneren Stille nicht zu erkennen.
mipoohji:
Ich weiss nicht, ob Du nicht zuhörst oder ob Du einfach nicht verstehen kannst, denn alles ist schon oft gesagt worden und wird immer wieder gesagt.
Was kommt denn, wenn das Leiden beendet ist?
Nun was kann schon übrigbleiben als ein Leben aus Freude?
Was da anders ist als jetzt?
Das Leiden ist nie mehr unüberwindbar. Man hat gelernt, das Leiden zu beenden ohne deswegen zu sterben, im Gegenteil, sich lebendig zu fühlen wie nie.
Dass kein Bedarf vorhanden sei, das ist eine fixe Idee von Dir. Mag sein, dass es Aussagen gibt, die Du mißverstanden hast. Ich wehre mich immer wieder gegen solche Dinge und bestehe darauf, dass es möglich ist, jedem den Sinn des Zazen zu vermitteln. Das ist auch keine Frage der Intelligenz in unserem Sinne, es ist weit mehr eine emotionale Frage.
Mitgefühl ist nicht erlernbar durch intelligentes Reden oder Lesen. Es wird dadurch zwar nicht wirklich behindert, aber gefördert wird es dadurch, dass wir uns die Zeit nehmen, es sich ausweiten zu lassen.
Da ist kein Kopf im Sand. Er ist viel mehr im Sand der Gedanken, wenn wir noch glauben durch den sogenannten Intellekt zu Glück, Frieden und Freude kommen zu können. Das Denken ist für Zazen oft oder gar meistens die falsche Instanz in uns. Durch Denken wird man niemals ein Erleben finden, das herausheben kann aus den Mißverständnissen.
Im Gegenteil. Dem Denken allein kann sich dieses Leben nicht erschliessen, es mauert uns ein, es verniedlicht das was wirklich wichtig ist, manchmal zu Lasten von völlig unbedeutenden Dingen.
Dies kann man nicht durch noch mehr Denken erfahren. Im loslassen des Denkens wiederum gewinnt das in uns Raum, was gar nicht erst von anderen lernen muss, weil es bereits vollständig vorhanden ist. Im Buddhismus nennt man das Buddhanatur, im Hinduismus sat-chit-ananda und im Christentum die unsterbliche Seele. Das Ding existiert tatsächlich und unser Denken wird immer versuchen müssen es in Eg-normgerechte- Eierkarton-Schubladen zu verpacken und es dadurch zu abstrahieren, zu einem Nichts mit einem Etikett zu machen. Das ist die Natur des Denkens.
Denken ist ok, nachdem uns bewusst ist, was denn das Leben in uns ist. Dann kann es so leicht nichts vermiesen, sondern dient uns dazu die Dinge zu benennen, uns zu konzentrieren auf etwas worüber wir uns unterhalten mögen. Der Herr im Hause bleibt das Gefühl des Lebendigseins und das Mitgefühl, die Verbundenheit mit dem Dasein ausserhalb von uns.
Das haben uns immer schon Menschen mitgeteilt, ob sie nun Religionsgründer waren oder nicht. Du wirst es besser wissen, sagt unser Denken dazu und verführt uns weit weg von uns selbst und unserer natürlichen Möglichkeit, dieses Dasein zu geniessen.
Wenn Dionysus weinte, als er das Kind aus der hohlen Hand trinken sah, dann nicht weil er über seine eigene Dummheit traurig war, sondern weil er glücklich war, eine größere Einfachheit entdeckt zu haben.
Einfältig zu werden, wie Meister Eckhard es sagte, hat mit Dummheit am wenigsten zu tun. Das kann aber nur erfahren, wer es auch mal tut.
Darum, und nur darum, können Menschen die Zen nicht im Zazen praktisch erleben, auch nicht wirklich etwas dazu sagen.
mipoohji:
Du kannst nicht sagen, dass ich nicht versucht hätte Dir mitzuteilen warum ich das denke. Und für mich ist es noch gültig.
Ich habe nicht wirklich etwas gegen diese Zitate und gegen die alten Schriften. Nur was die Menschen brauchen, das sind klare Worte darüber, wie sie denn dorthin kommen sollen.
Niemand kann einfach Dinge in sich abstellen. Es ist sogar nicht ratsam dies zu tun, solange der Weg dazu nicht geklärt ist. Ich spreche über Verdrängung contra Entwicklung.
Verdrängung verursacht einen inneren Druck und irgendwann fliegt der Deckel vom Topf. Das macht keinen Sinn. Deshalb weise ich darauf hin, dass es eine Alternative gibt. Das Ziel ist genau dasselbe, aber ich sage auch wie es denn nun gemacht wird. Das fehlt mir bei Deinen Dingen zu oft.
Gruß
mipooh