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Du schenkst solchen Schlagworten so viel Beachtung, dass Du nichtmal bemerkst, dass Deine "Antwort" gar kein Bezug zu dem Posting hat, auf das Du antwortest.
Hauptsache mal wieder den alten Sermon abgespult...
mipoohji:
So ein Blödsinn! Sitzen kann jeder von Natur aus. Gruppen, Schulen und Meister machen die Leute mehr verrückt als sie vorher waren.
Nur, wenn jemand mit dem Sitzen wirklich nicht klarkommt, dann sollte er andere fragen.
mipoohji:
Na, da hast Du aber Glück!
Stell Dir mal vor wir würden alle demselben Irrglauben unterliegen und Du würdest wegen der Konformität denken, Zen sei der "richtige" Weg.
Ansichten sind Ansichten, nicht mehr und nicht weniger.
Dein Weg kann nur Dein Weg sein, ob Du den Zenweg gehst oder sonst einen. Und er wird immer der einzig richtige sein.
Du lernst (aus Deiner Sicht), Du verstehst. Oder eben auch nicht, zB wo es gar nichts zu verstehen gibt.
Wie erkennt man... dadurch, dass man sich damit rundum zufrieden fühlt vielleicht?
Zen, insbesondere Zazen ist ok. Jede andere Meditationstechnik ist ok. Erkennen wirst Du in jedem Fall nur selber. Und Du wirst es verdammt genau wissen, was Du da erkennst. Lass Dich nicht irritieren durch Meinungen anderer, prüfe selbst.
mipoohji:
Was heisst für Dich "ich bin yogi"? Ist das Dein Name? Oder ein Etikett?
Und was willst Du hier? Mal anhalten, stehen bleiben, loslassen und Dich spüren? Wenn Du weisst, dass es schön ist, dann hast Du es doch gewiss schonmal getan? Oder denkst Du, dass Dir hier jemand den Alltag oder den Stress nehmen kann?
Über Zen und Buddhismus gibt es nichts zu sagen. Beide sind nicht nennenswert...
mipoohji:
Ich habe lediglich aus einer Erfahrung heraus geschrieben. Ich habe dies als mich selber erlebt und darum sage ich es so.
Zazen ist nichts anderes als Meditation. Es wird zwar anderes behauptet, aber das kümmert mich nicht mehr, seit ich weiss, dass dies eigentlich alle tun (oder zumindest sehr viele), nur um eine bessere Marketingposition zu haben. Evtl einem Zwang zu folgen, den "besten" Weg oder den "richtigen" Weg gefunden zu haben.
Da ist auch nichts mystisch, und auch das mag befremden, denn auch dies ist lediglich ein Marketinggag, egal welche Sekte oder Religion ihn bringt.
Richtig ist, aus der Sicht der Meditation, dass sie dazu führt, dass man sich selbst genügt. Dass man lernt, den Rest des Daseins zunächst mal zu nehmen wie er ist. Das hindert erstens nicht daran, auch ausserhalb von Meditation zu sein, und zweitens nicht, Dinge zu verändern die man verändern mag.
Für die meisten Menschen ist Meditation aber zunächst weit entfernt davon, Selbstzweck zu sein. Sie befinden sich in einer seelischen Not und suchen einen Ausweg. Dieser wird in Meditation gefunden und macht gegenüber der Welt handlungsfähiger, die Teil der Not ist und war.
Deshalb muss auch der Garten bearbeitet werden, wenn dann alles gut ist.
mipoohji:
Das fände ich beruhigend... aber weisst Du, ich traue Deinen Worten nicht. Denn ich bin mir sicher, dass Du bestimmen möchtest was Zazen ist... (wobei Du Dich selbstverständlich orthodox auf ein paar Buchstaben berufen wirst).
mipoohji:
Keine Sorge... sofort taucht der nächste Schlaumeier auf und erklärt, dass man authentisches Loslassen erst nach langer Beschäftigung eines Meisters lernt... damit man bloß nichts falsches loslässt...
mipoohji:
Ja, da fühle ich mich ganz und gar verstanden.
Nicht etwas für immer aufgeben, sondern es immer wieder aufgeben um eine neue Erfahrung zuzulassen.
Die Begriffe ändern sich dadurch selten.
Es ist wie mit der Erfahrung der Selbstvergessenheit. "Taucht man daraus wieder auf", trägt man immer noch denselben Namen, hat noch genausoviel Geld im Portemonnaie, ist immer noch mit derselben Frau verheiratet, wohnt immer noch in derselben Wohnung... obwohl das alles gerade vorher überhaupt keine Rolle spielte.
Selten, wie vorher schon angedeutet, entsteht dann eine Entscheidung, im Alltag etwas grundlegend zu verändern. Wirklich selten...
mipoohji:
Im Zusammenhang mit Begriffen finde ich Loslassen ziemlich übertrieben.
Jeder weiss, dass man den Begriff Banane nicht essen kann, die Banane selbst jedoch schon.
Jeder weiss, wenn ich aus Thailand erzähle, dass er selbst es derzeit nicht erlebt, sondern sich zunächst mit einer Vorstellung begnügt.
Selbstverständlich benötigen wir die eigene Wahrnehmung der Dinge von denen die Rede ist. Und dabei ist es gut, nicht am Begriff bzw der Vorstellung festzuhalten. Aber nachdem selbst wahrgenommen wurde, ist es doch überhaupt kein Problem zum Begriff zurückzukehren.
Wie sollte sonst gesprochen oder geschrieben werden?
Du schenkst solchen Schlagworten so viel Beachtung, dass Du nichtmal bemerkst, dass Deine "Antwort" gar kein Bezug zu dem Posting hat, auf das Du antwortest.
Hauptsache mal wieder den alten Sermon abgespult...
mipooh