Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklärst du dich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Weitere Informationen
mipoohji:
Es muss mir doch gar nicht eigen werden, ich bin es doch selbst...
Ich berichte ebenso davon wie es Buddha tat und französisch kann ich nicht.
mipoohji:
Danach müssen wir nicht suchen, wir leben ja bereits. Was wir tun könnten, das wäre, aufzuhören über ein persönliches individuelles Leben nach dem Tod zu spekulieren. Wir selbst werden unseren Tod nicht erleben, denn es werden uns die Wahrnehmungen fehlen bevor dieser Punkt eintritt.
Darüberhinaus, so denke ich, und so reicht es mir, erfahren wir uns in selbstvergessener Meditation als sehr lebendig, obwohl es kein Ich und auch vorübergehend keine Erinnerung daran gibt. So wie ich dies erlebe, entsteht bei mir der Eindruck, dass dieses, was dann glücklich und zufrieden existiert, weder örtlich noch zeitlich begrenzt ist. Was sollte ich mehr wollen?
mipoohji:
Die einfachste Antwort für mich wäre ein Zitat aus Asterix...
Bewusstseinsinhalte verschiedenster Art, also auch welche, die so erlebt werden können wie ein früheres Leben, dürften über das sogenannte kollektive Unbewusste zugänglich sein. Ich halte ein solches Modell für naheliegender als das der Reinkarnation.
Geschichten lieben die Menschen, je mystischer und magischer, um so besser...
mipoohji:
Achnee, das kannst Du nun wirklich nicht sagen.
Es sind nur derzeit ein paar merkwürdige Gestalten hier aufgetaucht, die wohl die Absicht haben zen.de aufzumischen. Für jemanden, der uns nicht kennt sieht das natürlich so aus, als gehörten die dazu. Ist aber gar nicht so.
Die gehen auch wieder.
Zen.de an sich ist nicht irgendwie eng...
mipoohji:
Achwas, Helmut, sowas verstehen wir nicht.
Allis praktiziert doch Hsin Hsin Ming...
er lehnt nichts ab, er nimmt nichts an...
er denkt nicht (das könnte sogar fast stimmen), er merkt nichts mehr... ähmmm, hat keine Emotionen...
all so Zeugs...
und jetzt schickt mir Banana auch noch eine PM, in der er mir erzählt, wer Allis "wirklich sei"...
mipoohji:
Nein, er ist der sinnlosen Meinung, dies müsse unbedingt endlich mal jemand erledigen. Und da sich sonst niemand opfert, würde er es gern selbst tun...
mipoohji:
Nur weil Du Zen auf Dein ganz persönliches Verständnis von Zen reduzieren möchtest und alles andere, eben das was Du nicht verstehst, als Nicht-Zen ausschliessen möchtest,gelingtes Dir, Dogen so zu zitieren, dass ich mich frage, ob Du überhaupt noch was merkst.
Diese Unterweisungen sind ausschliesslich für Dich gedacht, nicht dazu, dass Du versuchst andere daran zu messen. Aber das wäre wohl zuviel verlangt, dass Du auch noch realisieren solltest, was da gesagt ist.
Du betreibst Zen auf einem Niveau, welches dem der Zeugen Jehovas mit der Bibel vergleichbar ist.
Wäre ich Dein Lehrer, würde ich Dich achtkantig rausschmeißen. Aber vielleicht hat er das ja schon...
mipoohji:
Solange man sich nicht wirklich sicher ist, begriffen zu haben, was Meditation ist, sollte man mE nicht mischen. Zumindest nicht den "Technikpart". Nur wer weiss schon dass er begriffen hat, bevor er begriffen hat?
Zu denken, man habe (theoretisch) begriffen reicht nicht aus.
Yoga als gute Körperübungen würde ich da ganz neutral betrachten können. Aber Du schreibst ja bereits von der Vermischung von Meditationspraktiken.
Für Menschen, die wissen was Meditation (auf existentieller Ebene, nicht theoretisch) ist, spielt die Technik keine Rolle mehr. Die können beliebig mischen ohne etwas durcheinanderzubringen.
Wer orthodox in einem Club Karriere machen möchte, der "darf" auch dann nicht mischen, wenn er schon begriffen hat. Das wäre ziemlich sicher das Ende der Karriere... oder der Beginn eines Doppellebens.
Es gibt aber auch nur wenig Grund überhaupt zu mischen. Denn Techik ist eben nur Technik. Die eine funktioniert wie die andere. Da sind persönliche Vorlieben eher der wirkliche Grund für eine Entscheidung.
Für mich persönlich, der ich keinem Club angehören mag, weil mir da zuviel Exklusivität herrscht, war es hilfreich zu sehen, dass alle Techniken, die ich ausgeübt habe, auf der Erlebensebene dasselbe bewirken. Meditation.
mipoohji:
Warum möchtest Du darüber entscheiden, wer denn nun wen Dharmabruder nennen darf?
Du solltest nicht denken, weil Dir die Erfahrung fehlt, dass dies auch bei anderen der Fall wäre, nur weil sie nicht in Dein angelesenes Strickmuster passen.
Wer im Sandkasten sitzt, das bist in erster Linie mal Du selbst.
mipoohji:
Was ändert sich denn Deiner Ansicht nach fürDich durch diese Erfahrung? Wenn das klar ist, dürfte auch die Antwort näher liegen.
Für mich war sie die Voraussetzung überhaupt wirklich lieben zu können. Das bedeutet nicht, dass ich das nun immer tue. Aber es bedeutet, dass ich, wenn ich es nicht tue, ich mich abseits des Weges befinde.
mipoohji:
Das ist wohl ähnlich aus wie bei einer Banane, wenn man sie nicht beschreibt.
Nur ist ohne Beschreiben oder den Versuch einer Beschreibung verbal nichts vermittelbar. Weder bei der Banane noch bei der Leerheit.
Für den einen ist es Gehirnakrobatik, für den anderen ein simpler Umgang mit Begriffen.
Ich berichte ebenso davon wie es Buddha tat und französisch kann ich nicht.
mipooh