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mipoohji:
"Bios Logos - Die ungewöhnliche Heilmethode"
steht als Überschrift auf Deiner Werbe-Webseite.
Du bezeichnest Deine Klienten als Patienten, wie man wohl an dem Begriff "Patientenberichte" festmachen kann.
Wenn also Deine eigentliche Tätigkeit "etwas ganz anderes" wäre, bist Du es dann nicht selbst, der sie abqualifiziert?
mipoohji:
Mops ist ja eine Rasse und von daher habe ich kaum darüber nachgedacht. Beim Ofenrohr kam mir der Dackel in den Sinn und ich dachte... hmmm... wieso lese ich Mops und fühle Dackel...
Nicht dass es wichtig für mich wäre. Ich mochte jeden Hund und habe so einige zeitweise dicht bei mir gehabt. Einer bewacht noch immer unser Haus in TH und wird schier ausflippen, wenn er uns mal wieder riecht.
mipoohji:
Ganz ehrlich, Du hast ein Rad ab.
Um Martins Menschenkontakte musst Du Dir gewiß keinen Kopf machen.
Aber Du könntest ja vielleicht mal einen Hund streicheln...
Köter ist nicht nur sarkastisch, es ist bereits zynisch...
mipoohji:
Nichtmal ein Hund hält es mit Dir aus... ist es das was Du sagen wolltest?
Grmpflschmurz... hast Du nicht verstanden?
Habe ich Dein Verständnis jetzt überschätzt? Oder könnte es auch sein, dass ich bereits Unsinn von mir gab und Du, egal mit welcher Einschätzung meinerseits "Grmpflschmurz" niemals hättest verstehen können?
Du hast irgendwann mal eingesehen, kein Sprachgenie zu sein. Was Du noch nicht verstehst, dass Du sogar in Deiner Muttersprache keines bist. Überwiegend deshalb versteht Dich niemand (ausser ein paar Leuten, die wenigstens vorgeben Dich zu verstehen, die aber lediglich ähnliche Sprachprobleme haben, deshalb neulich der "Legasthenikerclub").
Das bischen Arroganz an Dir, das bischen Größenwahn, das bischen Ignoranz gegen andere... alles kein wirkliches Problem. Aber dass Du redest ohne zu verstehen, dass Du nur "Grmpflschmurz" sagst... das ist ein Problem.
mipoohji:
Genau, Du solltest ihm etwas vorfliegen, dann versteht er Dich. Auch ohne Deine wenig sinnvollen Worte.
Da Du aber auch nicht fliegen kannst... solltest Du mit Deinem Hund lieber über Dinge reden, die sowohl er als auch Du verstehst...
mipoohji:
Du würdest Dich wundern, wenn Du es wirklich analysierst... Gefühle können tatsächlich dem taktilen Bereich zugeordnet werden, zumindest alle von Dir genannten.
Aber gut, darauf willst Du ja nicht hinaus, sondern auf unabhängiges bewusstes Erleben. Eventuell noch Phantasie, Kreativität, insofern Du damit nicht Phantastereien oder Wahn meinst (kann ich nicht sicher sagen, da Du den Wahnsinnigen zu unterstützen scheinst).
Sinn... hat nicht umsonst denselben Wortstamm wie Sinne...
Mit den Sinnen geniessen ist etwas anderes als mit den Sinnen leiden.
Einen Sinn für allgemeingültig zu erklären würde ihn zum Zweck degradieren. Das mag der RT-Knackpunkt sein... wie dies auch der Knackpunkt für alle Menschen ist, die anderen einen Sinn (Zweck) aufdrücken wollen, den sie nicht einmal selbst verwirklichen...
mipoohji:
Stimmt, sowas war nicht gemeint. Ich meinte eher verschiedene Grade der konzentrierten Aufmerksamkeit, die bis hin zu Spontaneität bei "professioneller" Empathie (den Ausdruck fand ich ganz gut) reichen können.
Nachdenken, vor allem vor modellhaften Hintergründen ist dann doch wesentlich "langsamer". Und eben oft gar nicht nötig.
mipoohji:
Wirklich wichtig für wen?
Es ist nicht so schlecht, sich mit gedanklichen Konstruktionen anderer auseinanderzusetzen. Nur wird das nicht dazu führen, dass es nötig ist, zu eigenen Erkenntnissen zu finden.
Nur von Schlußfolgerungen anderer zu leben ist keinen Deut besser als blindlings seinem tradierten Glaubenssystem zu folgen.
Deswegen ja Zazen... damit man ganz in Ruhe selber sieht. Vergleichen kann man später immer noch...
mipoohji:
"Dazu ist es nötig die Kontrolle der eigenen Ichgrenzen auf zu geben, was wiederum bedingt, dass ich erst später darüber aufmerksam nachdenken kann, was passiert ist."
Bei ausreichend verlangsamtem Denken mag das so erscheinen...
Ein Computer, der durchaus Multitasking im Nanosekundenbereich (ob´s genau stimmt. lese ich jetzt nicht nach, "nano" steht hier für "winzig") leisten kann, jedoch wesentlich langsamer arbeitet als Neuronen, ist schon schnell genug, diesen Wechsel von "ich-nichtich" in einer Weise zu demonstrieren, dass der Eindruck fliessender Übergänge entstehen könnte.
Ähnlich bewegte Bilder, die bei ca 16 Fps (wenn ich mich recht entsinne) ruckelfreie Filme ergeben. 16 Fps sind für das menschliche Gehirn ein Klacks...
Ich halte es für durchaus machbar, in einem dem Multitasking ähnlichen Zustand beide Haltungen (Ich/Nichtich) derart schnell zu realisieren, dass die Differenzierung undeutlich bis nicht wahrnehmbar vorhanden ist.
Für mich war es nie ein Problem zu kommunizieren. Dies jedoch zu besprechen erfordert so viel Zeit, dass es unmöglich erscheint es verbal zu belegen, dass dies tatsächlich stattfand.
mipoohji:
...wobei man sowas ruhig etwas kritisch sehen darf. Als ich meine Frau und weitere Freundinnen kennenlernte, habe ich mcih gewundert, wieviele "Schwestern" die so hatten... Manche davon kannten sie selbst erst ein paar Tage...
Und das war nicht etwa ein Übersetzungsfehler. Man geht dort mit diesen Begriffen etwas anders um.
Oder denk mal an den Papst, wenn er sagt: Liebe Schwestern und Brüder...
Liest das dann mal in ein paar hundert Jahren ein Geschichtsschreiber, wird der vielleicht behaupten, dass man zu unserer Zeit riesige Familien gehabt hätte...
mipoohji:
Nein, mir ist das egal, was zuerst kommt.. es ist sowieso das was es ist und nicht das was wir benennen (falls wir es unterschiedlich benennen).
mipoohji:
Bezogen auf einen Menschen, dem man sich gegenüber befindet, ist die Intuition allerdings verbunden mit der Aufmerksamkeit... (oder der Zuwendung, wie man es betrachten möchte...)
Wir nähern uns nun der Frage, ob es die Henne oder das Ei war...
mipoohji:
Was möchtest Du damit ausdrücken?
Dass es Verhaltensmuster gibt? Dass Menschen, abhängig von ihrer Kultur, davon verschiedene mit sich herumtragen ohne dass es ihnen unbedingt bewusst sein muss?
Oder dass kulturbedingte ähnliche Muster zwar beim anderen gesehen werden, eigene aber nicht erkannt werden?
Was ist Deine Schlußfolgerung, was möchtest Du ausdrücken, wenn Du sagst, "ohne die Grundlagen des voodoo geht nichts" (und dann noch mit zwei "!").
Dass der Mensch nicht frei sein kann von tradierten Verhaltensmustern?
Als ich meine ersten Jahre in TH verbrachte war ich in einer ähnlichen Situation. Zumal ich mehr mit Thai zusammen war als mit Westlern, sah ich eigene Muster, die ich bis dahin nicht so wahrgenommen hatte, bzw zu denen mir dann eine größere Distanz als vorher möglich wurde.
Dadurch habe ich sehr häufig innerlich über unsere Klischees lachen können. Vieles daran war nicht wirklich neu, manches hatte mich auch vorher bereits gestört. Nur nicht so deutlich wie zu der Zeit. Aus dem Grund entstand dann meine Webseite "Mipooh´s Ansichten der Dinge des Lebens", in der ich diesen Umstand der Distanz zu eigenen Verhaltens- und Denkweisen humoristisch verarbeitet habe.
Da ich auch vorher schon viele Kontakte weltweit hatte, war das nicht so arg schwierig für mich. Eine gewisse Offenheit für "Fremdes" bei gleichzeitigem Beachten von Gemeinsamkeiten war allein schon durch gemeinsame internationale Feste einfach gegeben. Allerdings war es so, dass die Gemeinsamkeiten stark im Vordergrund standen, was die Sache enorm erleichtert hat.
Dabei habe ich oft gelernt, auf "eingefleischte" Muster verzichten zu können. Eine der schönsten Erfahrungen war, ohne Handtuch zu duschen, als ich auf einem Fest in Indien wirklich oft eine Erfrischung brauchte. Zwar gab es auch da noch eine Erleichterung (Männer- und Frauenduschen waren räumlich getrennt), und so waren die (eigenen und fremden) Muster, die mir so bewusst werden mussten, wenn ich dort als fast 50jähriger nackt in der Sonne stand und mir überschüssiges Wasser mit den Fingern abstreifte und die Sonne den Rest erledigen liess, relativ leicht zu durchschauen und loszulassen. Meine eigenen "mustergültigen" Einschränkungen loszulassen gelang erstaunlich schnell und so blieb dann nur noch ein kleiner Rest zu verarbeiten, wenn dann vereinzelt noch überraschte Gesichter auftauchten, die jedoch zu sehr toleranten Menschen gehörten und mich in dem Genuß der körperlichen Erfrischung nicht wirklich einschränkten.
Es war in gewisser Weise eine Übungssituation, denn alle Menschen dort waren enorm aufmerksam und bewusst, was eine so schwierige Übung entsprechend leicht werden liess...
Ich würde trotzdem, wegen der zu erwartenden Widerstände, in einer alltäglicheren Lebenssituation die Menschen nicht mit meiner Nacktheit konfrontieren, es wäre sicher nicht so leicht wie es dort war (auch für mich selbst).
Insofern stimme ich zu, es gibt Verhaltensmuster, die wenig Sinn machen und trotzdem gelebt werden.
Dass es ohne sie gar nicht ginge kann ich nicht bestätigen, aber ich bin recht dankbar dafür, dass es doch auch Möglichkeiten gibt/gab, zumindest zeitweise zu erfahren, wie das Leben ohne sie bestens funktionieren kann.
Im Zen habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht. Sitz mal tagelang neben derselben fremden Person, so dass Du schon nach Stunden mehr von ihren Atemgeräuschen weisst als von Deinem Lebenspartner... wo eine Vertrautheit entsteht, ohne dass man jemals ein Wort gewechselt hätte...
oder wo Dir täglich mehrmals ein anderer ebenso fremder Mensch gegenübersteht und Du nach einiger Zeit bemerkst, dass Du ihn nicht mehr beurteilst...
Man kann auch ohne... (voodoo)
auch wenn sowas in unserem alltäglichen Leben immer wieder irgendwo auftaucht. Allerdings nur solange man sich in Achtsamkeit übt...
mipoohji:
Jetzt weiss ich warum Du darauf herumreitest, es zu etwas gebracht zu haben...
Ich hatte nie die Absicht in dem Land etwas zu arbeiten, damals hatte ich reichlich Geld und wusste nicht, wie lange ich bleiben wollte. Für immer war nie geplant, und so war es naheliegend, es dort nicht "zu etwas zu bringen".
Ich habe auch noch ein Haus und Land dort und auch noch Geld auf der Bank, bin nur zu bequem es zu holen. Derzeit gäbe es ja einen recht guten Kurs.
Ich hab da nur Rockmusik gemacht und das privat, meist in meinem Haus. Ansonsten habe ich nur den Bananen beim Wachsen zugesehen... und halt Land und Leute kennengelernt.
In Pattaya war ich zweimal für nur jeweils zwei Tage, weil es uns nicht so gut gefiel. Einmal davon war unsere Hochzeitsreise. Aber auch die haben wir gern frühzeitig wieder beendet. So ein Trubel ist mal für ein bis zwei Tage ganz nett... mehr nicht...
Für Rentner ist es dort ganz ok, es ist billiger als hier, immer schön warm, und wenn man "ganz normal" lebt, kann man mit einer deutschen Rente sehr gut klarkommen.
Wenn ich etwas vermisse, dann ist es das Kokosnußwasser. Davon habe ich täglich 3-5 Liter getrunken.
Im nächsten Winter werden wir wohl mal wieder rüberfliegen, ein paar Dinge wären dort zu regeln und meine Frau möchte auch ihre Familie mal wieder besuchen. Dauerhaft leben möchten wir dort aber nicht mehr. Ohne soziales Netz (das man ja nicht nur geniesst, sondern es auch mitfinanziert) kann das Leben dort recht hart sein. Wirst Du schon noch feststellen, wenn Du mal wieder runterkommst...
mipoohji:
Ich hab da nur mal gucken wollen, Urlaub gemacht. Dann habe ich dort meine jetzige Frau kennengelernt und bin deshalb erstmal dort geblieben.
Gesucht hatte ich da nichts, wollte es nur mal sehen.
steht als Überschrift auf Deiner Werbe-Webseite.
Du bezeichnest Deine Klienten als Patienten, wie man wohl an dem Begriff "Patientenberichte" festmachen kann.
Wenn also Deine eigentliche Tätigkeit "etwas ganz anderes" wäre, bist Du es dann nicht selbst, der sie abqualifiziert?
Gruß
mipooh