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vielleicht ergibt sich ein Problem daraus, dass R meint hier als Lehrer auftreten zu dürfen.
Niemand braucht ihn dafür. Es hat ihn niemand dazu eingeladen.
Zu den Fragen: Es ist natürlich so, dass niemand weiss, was er unbewusst mitbekommt, sonst wäre das ja bewusst.
Es ist aber bekannt, aus wissenschaftlichen Untersuchungen, dass wir durch alle unsere Sinne beständig wahrnehmen und nur ein winziger Teil dessen sich uns reflektierend darstellt.
Selbst unsere eigenen inneren Abläufe, Gedanken und Gefühle, werden uns nicht unbedingt in diesem Sinne bewusst. Ist zum Teil auch nicht notwendig, insoweit Vorgänge automatisiert sind, wie zB Autofahren, Lesen, Schreiben, Essen...
Insofern sind die meisten Angewohnheiten unbewusst.
Nimm an, Du würdest gern Fahrradfahren. Mit Deinem Fahrrad kommst Du überall hin, wo Du hinwolltest, es funktioniert tadellos, Du wartest es und es ist technisch in Ordnung.
Du magst Dein Fahrrad und Dein Fahrradfahren sehr, gehst in ein Fahrradforum.
Nun taucht dort jemand auf, der sich als einziger Lehrer der Fortbewegung ankündigt, dabei völlig bescheiden behauptet, das könne jeder, er müsse nur die Bedienung eines Ufo erlernen und das natürlich von ihm.
Was denkst Du, was werden ihm die Fahrradfahrer dazu sagen?
Wir könnten, das mit dem Ufo war ein Zugeständnis, auch von einem Mann mit einem Tretroller sprechen. Er erzählt all den Fahrradfahrern, dass Fahrradfahren, was er selbst nie probiert habe, die Vorstufe sei zum Tretrollerfahren. Nur mit einem Tretroller könne man seine Ziele erreichen.
Ist doch kein Wunder, wenn zufriedene Fahrradfahrer ihm sagen, Junge, Du musst ein Rad abhaben...
Was nützt es nun, wenn dieser Mann beständig über den Lenker seines Tretrollers redete oder über das Ventil an seinem Hinterrad, oder gar über einen Bewegungsablauf des jeweiligen Standbeins auf dem Roller?
Ginge es um dieselbe Art der Forbewegung, zB einer hat ein Rennrad, ein anderer ein Mountainbike und ein Dritter ein Citybike mit Nabenschaltung, ein vierter einen Cruiser, dann hätten diese Fahrradfahrer allein schon damit genügend Gesprächsstoff. Auch genügend Konfliktstoff, denn die Vorzüge einer Shimano XTR, die der eine besitzt, sind natürlich ganz andere als die der Rohloff 14-Gang-Nabe des anderen. Ein anderer liebt sein Rad ohne jede Schaltung wegen der Wartungsfreundlichkeit und weil er im Flachland lebt...
R macht den großen Fehler, nicht das richtige Forum ausgesucht zu haben. Das wurde ihm schon oft gesagt, das mag er aber nicht hören.
Im besten Fall kommt er mit seinem Tretroller (oder seinem Ufo, ist egal, da nur ein Bild) sehr gut zurecht, was ihm niemand nehmen will.
Nur, wen interessiert das in einem Fahrradforum? Er nennt sein Ding "Fahrrad", was immer es sein mag und wer immer ihm das erzählt haben mag.
Vielleicht nennt er es sogar nur deswegen so, weil er das Wort oft gehört hat und für sein Fortbewegungsmittel den passenden Begriff nicht kennt.
All das Lamento ist völlig überflüssig... er weiss es nur nicht. Falscher Ort, falsche Zeit...
mipoohji:
"du denks doch tatsächlich es würde über deine augen gehn.:-) "
Wie sollte ich auf die absurde Idee kommen, dass man mit den Augen 10 000 km entfernt etwas sehen würde?
Nein, ich weiss auch nicht wie "das geht", ich glaube nicht einmal dass "das geht".
Was ich weiss, dass ich mehr über Dich weiss als Dir lieb ist, und dies sogar ohne physischen Kontakt...
und ich weiss, dass Du über mich weniger weisst als es mir lieb wäre...
mipoohji:
Was habe ich da angekündigt? Du zitierst es sogar korrekt, nur lesen kannst Du es offenbar nicht.
Es steht dort: "Also, wenn Du unbedingt willst, erkläre es (wie es funktioniert)."
"Erkläre es" ist ein Imperativ, eine Aufforderung, die ich an Oyama richte. Dies tat ich deshalb weil er gesagt hatte (sinngemäß, ich will es nicht suchen) "Ihr wisst nicht was dieser Mensch (da meint er Dich) alles kann".
Mein Buch hast Du übrigens noch nicht erraten. Ich würde nicht Deinetwegen lügen... also rate doch! Ich rate nicht.
Es liegt noch da, und ich schaue immer wieder mal hin, um es Dir leicht zu machen...
Gruß
mipooh
(der es eher witzig findet Buchfarben zu erraten)
mipoohji:
Lies einfach mal, was ich Dir zu Oyama geschrieben habe. Du hast Dich geirrt, irgendwie mißverstanden. Ich habe niemals gesagt, ich wollte eine Buchfarbe erraten.
Ich habe mich informiert. Ist schon länger her, dass ich sowohl Deine Webseite komplett gelesen habe, auch andere Dinge, die ich über Dich fand, auch die Amazon-Rezension (bin nicht völlig sicher ob es Amazon war, aber habe es so in Erinnerung), die Michael für Dich geschrieben hat. Achnee... Amazon, das war nonnon... Michael war woanders...
Ich kenne Dein Reklamespiel, würde es selbst so nicht machen, weil ich nicht gern jemanden täusche. Aber ich kann verstehen, dass Menschen sowas tun. Sie wollen gern Anerkennung und Geld... (selbst wenn sie dafür Bescheidenheit heucheln müssen).
Was Youtube angeht... was bitte soll ein solcher Film sagen? Ich habe schon so viele Filme gesehen, da flogen Menschen durch die Luft (die Chinesen sind da mit ihren Kungfu-Filmen ganz witzig), aber ich weiss ja, dass niemand von denen fliegen kann...
Bei Youtube, da verhalten sich Leute ganz merkwürdig... nichts ungewöhnliches, das tun da viele. Dass da ein paar Kreise und ein Dreieck mit Kreide aufgemalt sind und Du dann geschlängelte Linien malst, der Typ schier ausflippt... das sagt mir nur was ich da sehe...
Für mich ist das alles zunächst mal unwichtig. Irgendwelche besonderen Fähigkeiten erkenne ich da nicht, auch keine gewöhnlichen... Spielchen sehe ich da, ohne jede Bedeutung für mich.
Nehmen wir einmal an, es gehe darum, Dreiecke auch im Dunkeln erkennen zu können... sowas kann es geben... was die "mentale info Dreieck" ansonsten bedeuten sollte... mir schleierhaft...
(aber das scheint Absicht).
mipoohji:
"bin mit ihm der Ansicht das das auch zu schädlich für dein derzeitiges Leben wäre"
Naja... ganz so habe ich es nicht gesagt oder gemeint... ich denke schon, dass Erwachen sowas von harmlos ist... alles was man gehenlassen muss, sind die Träume... stattdessen findet man sich in einer Realität, die nicht feindlich ist.
Vielleicht ist es schwer sich zu trauen...
Gruß
mipooh
(dem die Doppeldeutigkeit des letzten Satzes lieb ist)
mipoohji:
Was regst Du Dich so auf? Ich weiss, ich hab mal wieder getroffen, nur ist Dir nicht klar geworden, was Dich da getroffen hat.
Ein Giftpfeil war es nicht ;)
Das mit Oyama... ich hatte nicht gesagt, ich wolle es erklären, sondern wenn es ihm so wichtig sei, könne er es erklären, auch wenn es mich gar nicht wirklich interessierte.
Du musst schon genau lesen, denn ich schreibe recht präzise. Ich kann keine Bücher erraten, ich errate Menschen/Schicksale/Charaktere... mit einer ähnlichen Treffsicherheit wie Du es von Deinen Kartentricks erzählst.
Und ich rate dabei nicht wirklich, Du kennst das von Deinen Kartentricks... ich habe mein Bewusstsein erweitert (auch wenn das gar nicht geht) und nutze nur die mentalen Infos (meine Intuition und meine Lebenserfahrung). Die Ergebnisse sind oft schrecklich... sie erschrecken schonmal jemanden... weisst ja, wie bei dem Kind, das schweissgebadet erwacht wegen des bösen Traums...
mipoohji:
Ich weiss nicht worauf Du wartest? Ich habe nichts angekündigt. Hast Du (mal wieder) nicht gelesen, was ich geschrieben habe?
Ich rate keine Buchfarben. Das ist Dein Metier.
(Da hatte ich Dir übrigens ein großzügiges Angebot gemacht, die Farbe meines Buches richtig zu erraten. Obwohl ich weiss, dass es Dich unglaublich stolz machen würde, wenn Du richtig lägest und ich gerade das für gar nicht günstig halte....)
Gruß
mipooh
(lies lieber nochmal nach, steht ja fast direkt hier drüber)
mipoohji:
Es ist keine Frage des Intellekts oder der Bildung!
Es ist eine Frage der Zugewandtheit im Sprechen und Hören (analog zu Schreiben und Lesen).
Zugewandtheit als Voraussetzung zu Verständlichkeit und Verstehen. Kennst Du mit Sicherheit aus Deinen gelungenen Heilungen.
mipoohji:
Du sprichst von mentalen Infos, ersatzweise auch von mentalen Schlüsselreizen, von denen Du einerseits weisst, dass sie Dir bewusst nicht zugänglich sind.
(Wahrscheinlich meinst Du einfach Gefühle, aber darauf will ich Dich nicht festnageln)
Andererseits erfindest Du eine "Bewusstseinserweiterung" (was sollte das sein? Ein Bewusstsein ist immer so weit wie nötig, vom Stecknadelkopf bis zur "leeren Weite"), die wiederum als Alibibewusstsein fungiert.
Das macht keinen Sinn und da fängt das Dilemma bereits an.
Wenn es konkret wird, wird die Schwäche dieses Denkens schnell offenbar. Du verwendest da (stereotyp) Beispiele statt von konkreten Situationen zu berichten. Spätestens da müsstest Du eingestehen, dass Begriffe fehlen und dass diese Dinge eben nicht so ohne weiteres verbal kommunizierbar sind.
Und ab da drehst Du Dich im Kreis....
Richtiger oder einfacher wäre es, wenn Du sagtest, dass Du nicht wirklich erklären kannst, was da in Dir vorgeht. Du könntest von guten Absichten reden, von dem Versuch (der ja durchaus gelingen kann) jemandem mittels Gegenübertragung ein Gefühl von (meist wohl Heilsein) zu vermitteln. Oder irgendsoähnlich... letztlich musst Du es ja mitteilen, was Du vermitteln möchtest und da kann ich Dir schlecht Worte in den Mund legen.
Lassen wir es an der Stelle mal genug sein, das ist schon schwierig genug...
mipoohji:
Verbissen? Siehst Du das so, weil ich trotz allem mit Dir rede?
Ich habe viele Jahre mit Menschen geredet, die sich verrannt hatten. Zum Teil waren das private Bekanntschaften, meist waren Drogen im Spiel gewesen, zu einem anderen Teil waren es Menschen, die nicht mehr klarkamen und dabei auffällig geworden waren, so dass sie in einer Psychiatrie landeten.
Gemeinsam hatten die ein bizarres Weltbild und ganz persönliche Erklärungsmodelle, in denen ihre Gefühlswelt mit Begriffen versehen wurde, die zT irgendwelchen Religionen entstammten, zum anderen Teil "Eigenkreationen" waren.
Was mich immer fasziniert hat, und mich gelegentlich dazu brachte, meine Grenzen zu riskieren (zumindest anfangs), das war, dass ich bemerken konnte, dass sie alle irgendwie auf realem Hintergrund agierten. Ich bin meistens weiter gegangen als meine Kollegen, weil ich nie die Hoffnung aufgegeben habe, sie erreichen zu können und ihnen zu einer Einsicht zu verhelfen. (Ich weiss aber keinen einzigen Fall, in dem mir das letztlich gelungen wäre.)
Vielleicht kann man das verbissen nennen. Ich wurde ja auch hier schon kritisiert und kann ehrlich gesagt, nicht einschätzen, ob dies zu recht oder zu unrecht geschieht.
Mir fällt auf, dass ich Dich immer besser verstehe. Ich würde zwar nichts so sagen wie Du es tust, aber ich erkenne durchaus, dass Du von etwas redest, was zu einem Teil zumindest völlig normal ist. Zu einem anderen Teil scheint mir Dein Bezug zur Realität verlorengegangen zu sein.
So glaube ich durchaus, dass Du "heilend" tätig bist und dabei sogar weitgehend erfolgreich. Deine Lebensgeschichte scheint mir an etlichen Stellen reichlich beschönigt. Das wirst Du für Dein Selbstwertgefühl brauchen und da wo das nicht ausreicht, fabulierst Du eben ein wenig.
Deine Lehre ist dermaßen verworren, dass wohl nur ähnlich verwirrte Menschen sich darauf einlassen können und so zumindest eine zeitlang eine ansehnlichere Fassade aufbauen können. Durchaus legitim, denn ansonsten müssten sie sich einer Verlorenheit bewusst werden, die ganz sicher unerträglich ist.
Ähnlich geht es wohl Dir selbst. Du hast durch dieses Forum die Möglichkeit zu agitieren und kannst jederzeit aussteigen wenn es Dir mulmig wird. Dein Größenwahn hält sich jedoch tapfer...
Ob Du eine Diagnose bräuchtest, ob Dir jemand helfen könnte, ich weiss es nicht. Ich behandle jeden so als sei er gesund. Egal wie fett die Macken sind. Mehr ist hier eh nicht möglich.
Falls Du interessiert gewesen wärest hättest Du schon oft die Möglichkeit gehabt, Deine Ideen zu hinterfragen. Und diese Möglichkeit besteht prinzipiell immer (noch).
Markante Punkte an Deinen Denkfehlern habe ich Dir mehrfach aufgezeigt. Aber das ist wohl nicht der richtige Ansatzpunkt, denn da kannst Du zu leicht abweichen/ausweichen/zerreden.
Ich weiss noch nicht wie es weitergehen kann, wir werden sehen...
Ja, Zazen (und ich habe oft genug gesagt, dass ich nicht Zazen betreibe, sondern lediglich denselben Ansatzpunkt benutze) ist das Ende einer Suche. In Meditation sucht niemand mehr, er findet. Leider ist aber dort das Ende der Abstraktionen erreicht, denn das konkrete Erleben von Meditation ist individuell und jenseits von Begriffen.
Alles was passiert ist, dass der einzelne Mensch in eine ihm gemäße Harmonie gelangt, dass er Selbstbewusstheit erfährt. Und mit dieser Selbstbewusstheit kann auch sein Denken geordnet werden. Es ordnet sich quasi von selbst.
Dabei gibt es keine neuen Lehren zu entdecken oder etwas zu erfinden, es ist alles ganz offenbar und "auf dem Boden der Realität".
Und das ist auch ein Kriterium, an dem man als "Dritter" (warum sagt man eigentlich "Dritter", man ist doch tatsächlich nur ein Zweiter?) relativ leicht sehen kann, ob jemand klarkommt oder nicht. Viel mehr kann man da eh nicht sehen, aber das ist schon ganz schön viel, finde ich.
Mancher möchte gern über Kräfte verfügen, die einem Buddha, einem Jesus oder sonst einer angeblichen geistigen Größe nachgesagt wurden. Das ist wohl verlockend und ein Ventil für Defizite einer (un)menschlichen Gesellschaft. Diese Menschen sind gezwungen herumzuirren und sich Dinge einzubilden, die ihnen ein angemessenes Selbstgefühl erlauben. Da es nicht wirklich ihr eigenes ist, kann es jedoch nicht befriedigen.
Zazen und Meditation erlauben nichts anderes, nur ein Selbstgefühl zu haben (was durchaus nicht im Widerspruch steht mit der Aussage, dass es "kein Selbst gäbe", denn damit ist etwas anderes gemeint). Wie wenig doch genug ist!
Du irrst vor allem in diesem Punkt, lieber Reiner. Du wärest völlig ok als der der Du sowieso bist. Nur definierst Du Dich nicht über Dich selbst (oder eben gar nicht, sondern bist einfach, mit oder ohne Macken, das ist sowas von wurscht), sondern Du definierst Dich über sn, eine Gestalt die mich erinnert an Faust: Geister die ich rief, werd ich nicht mehr los...
Keine Sorge, diese Sache ist in Nullkommanix heilbar. Atme einfach ein und aus und lass alles andere los. Was wichtig bleibt, keine Sorge, das vergeht nicht. Niemand verliert dabei den Verstand. Nur die Illusionen verlieren sich und das ist eine Wohltat.
Also in diesem Sinne ist Zazen das Ende (des Leidens), aber der Anfang eines erfüllten Lebens.
Und wie gesagt, es muss nicht japanisches Zen sein, einfach atmen reicht völlig (ist aber auch nicht besser als Zazen)...
mipoohji:
Du hast Zazen nie probiert, behauptest aber es funktioniere. Nicht nur das, Du weisst sogar was danach kommt...
Merkst Du eigentlich noch was Du da redest?
mipoohji:
Du sagst doch selber, dass Du gar nicht weisst was Zazen ist. Dafür beurteilst Du es aus der Perspektive eines Nichtwissenden...
Was daran macht Sinn?
mipoohji:
Bis auf das was Reiner betrifft, finde ich es ganz ok was Du da sagst.
Vor allem den letzten Absatz.
Davon ist hier ständig die Rede.
Reibung entsteht dadurch, dass Reiner hier von Zen in einer Weise berichtet, die nicht nur völlig unbekannt ist, sondern auch noch in einer Weise, die absolut nicht dazu geeignet ist, einen Zugang dazu zu finden.
Grundlegende Gedanken seiner Lehre sind Unsinn. Was er tatsächlich erfährt, davon ist seltenst die Rede. Er lamentiert seit Jahren nur mit seiner merkwürdigen und völlig unlogischen Lehre herum, ist beleidigt, wenn man ihn kritisiert und redet dann dasselbe Zeugs nochmal.
Mir ist schon klar, dass es Dinge gibt, die sehr schwierig überhaupt verbal zu kommunizieren sind. Zu argumentieren wie Reiner es tut, bringt dabei rein gar nichts. Wer anderen erzählt, dass er mentale infos benutzt (von denen er behauptet dass sie am Bewusstsein vorbeigehen) um Ergebnisse zu bewirken an denen man dann feststellen kann, dass sie benutzt wurden... der hat eine satte Macke...
Da sollte er nochmal in Ruhe drüber nachdenken, denn er meint offenbar etwas ganz anderes als was er sagt. (Oder er wäre komplett verrückt, was ich aber gar nicht denke)
Besonders dass er sich anderen Lehren gegenüber teils völlig verschliesst, macht eine Verständigung unwahrscheinlich.
Überspitzt gesagt trifft auf Reiner das Bild vom Affen mit der Schreibmaschine zu. Da stehen nachher Buchstaben auf dem Papier. Lesen kann das aber niemand.
mipoohji:
Ich würde ja auch gern den wirklichen Reiner sehen. Das habe ich ihm schon oft gesagt. Aber er muss ja hier den Zampano spielen...
Sein praktisches Leben kann ja ganz ok sein. Seine Darstellungen sind unter aller Sau. Da geht es um Infos, die man gar nicht haben kann, weil sie am Bewusstsein vorbeigehen. Die nimmt man wahr über eine Bewusstseinserweiterung, wodurch sie dann wohl kaum am Bewusstsein vorbeigehen können... alles etwas wirr und er merkt es nicht, weil er eins nicht hinterfagen kann, sich selbst.
mipoohji:
Also wenn Du unbedingt willst, erkläre es wie es funktioniert. Nicht dass ich es interessant fände, aber Du findest es ja offenbar sehr wichtig.
vielleicht ergibt sich ein Problem daraus, dass R meint hier als Lehrer auftreten zu dürfen.
Niemand braucht ihn dafür. Es hat ihn niemand dazu eingeladen.
Zu den Fragen: Es ist natürlich so, dass niemand weiss, was er unbewusst mitbekommt, sonst wäre das ja bewusst.
Es ist aber bekannt, aus wissenschaftlichen Untersuchungen, dass wir durch alle unsere Sinne beständig wahrnehmen und nur ein winziger Teil dessen sich uns reflektierend darstellt.
Selbst unsere eigenen inneren Abläufe, Gedanken und Gefühle, werden uns nicht unbedingt in diesem Sinne bewusst. Ist zum Teil auch nicht notwendig, insoweit Vorgänge automatisiert sind, wie zB Autofahren, Lesen, Schreiben, Essen...
Insofern sind die meisten Angewohnheiten unbewusst.
Nimm an, Du würdest gern Fahrradfahren. Mit Deinem Fahrrad kommst Du überall hin, wo Du hinwolltest, es funktioniert tadellos, Du wartest es und es ist technisch in Ordnung.
Du magst Dein Fahrrad und Dein Fahrradfahren sehr, gehst in ein Fahrradforum.
Nun taucht dort jemand auf, der sich als einziger Lehrer der Fortbewegung ankündigt, dabei völlig bescheiden behauptet, das könne jeder, er müsse nur die Bedienung eines Ufo erlernen und das natürlich von ihm.
Was denkst Du, was werden ihm die Fahrradfahrer dazu sagen?
Wir könnten, das mit dem Ufo war ein Zugeständnis, auch von einem Mann mit einem Tretroller sprechen. Er erzählt all den Fahrradfahrern, dass Fahrradfahren, was er selbst nie probiert habe, die Vorstufe sei zum Tretrollerfahren. Nur mit einem Tretroller könne man seine Ziele erreichen.
Ist doch kein Wunder, wenn zufriedene Fahrradfahrer ihm sagen, Junge, Du musst ein Rad abhaben...
Was nützt es nun, wenn dieser Mann beständig über den Lenker seines Tretrollers redete oder über das Ventil an seinem Hinterrad, oder gar über einen Bewegungsablauf des jeweiligen Standbeins auf dem Roller?
Ginge es um dieselbe Art der Forbewegung, zB einer hat ein Rennrad, ein anderer ein Mountainbike und ein Dritter ein Citybike mit Nabenschaltung, ein vierter einen Cruiser, dann hätten diese Fahrradfahrer allein schon damit genügend Gesprächsstoff. Auch genügend Konfliktstoff, denn die Vorzüge einer Shimano XTR, die der eine besitzt, sind natürlich ganz andere als die der Rohloff 14-Gang-Nabe des anderen. Ein anderer liebt sein Rad ohne jede Schaltung wegen der Wartungsfreundlichkeit und weil er im Flachland lebt...
R macht den großen Fehler, nicht das richtige Forum ausgesucht zu haben. Das wurde ihm schon oft gesagt, das mag er aber nicht hören.
Im besten Fall kommt er mit seinem Tretroller (oder seinem Ufo, ist egal, da nur ein Bild) sehr gut zurecht, was ihm niemand nehmen will.
Nur, wen interessiert das in einem Fahrradforum? Er nennt sein Ding "Fahrrad", was immer es sein mag und wer immer ihm das erzählt haben mag.
Vielleicht nennt er es sogar nur deswegen so, weil er das Wort oft gehört hat und für sein Fortbewegungsmittel den passenden Begriff nicht kennt.
All das Lamento ist völlig überflüssig... er weiss es nur nicht. Falscher Ort, falsche Zeit...
Gruß
mipooh