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mipoohji:
Dieses "Wozu" ist eine besonders für Reiner und Dich wichtige Frage. Es wurde Reiner schon mehrfach vorgeschlagen, doch lieber ein anderes Forum zu besuchen, denn hier wird man ihm nicht folgen wollen.
Du schmeisst ganz gern mal Dinge durcheinander, die nicht wirklich derselben Ebene angehören. Ein verantwortlicher Autofahrer würde keinen TÜV benötigen, er würde selbst dafür sorgen, dass sein Auto verkehrssicher ist.
Was ich bisher vermittelt habe, da müsstest Du sie Menschen fragen, die sich von mir berührt fühlten. Sie werden das aber wahrscheinlich für einen persönlichen Kontakt zwischen sich und mir nehmen und damit nicht hausieren gehen.
Mir haben mehrere Menschen hier Wärme, Nähe, Verständnis, Lernbereitschaft, Offenheit und Selbstbewusstsein (ihres, nicht meines) vermittelt. Dafür brauche ich keinen Beweis und ich werde diese Begegnungen nicht für Werbezwecke verwenden...
Weil ich eben niemandem etwas beweisen muss. Kennst Du eine solche Aussage? Sie deutet auf einen nicht ganz unwichtigen Punkt einer Persönlichkeit hin. Jemand der zutiefst mit sich zufrieden sein kann, der muss sich nichts beweisen. Jemand der sich ständig beweisen möchte, dem fehlt es an Selbstbewusstheit.
Nimm das aber jetzt bloß nicht als Beweis für irgendetwas...
mipoohji:
Ich las einmal, dass Deshimaru länger darüber nachgedacht haben soll/will (ich glaube es war seine eigene Aussage in seinem Buch, weiss es aber nicht mehr genau), ob man den Westlern nicht eine Variante mit geschlossenen Augen anbieten sollte.
Insofern denke ich, dass die Augen nicht wirklich sooooo wichtig sind. Ist aber sicher für viele Menschen einfacher so.
mipoohji:
Ich habe noch nie etwas anderes gesagt als dass Realität mir lieber ist als jede Vorstellung davon.
Woran wir zwei (und auch Reiner und ich) jeweils scheitern, ist der Umstand, dass Ihr meine Realität prüfen wollt, dabei aber Eure Traumwelten als solche verkaufen möchtet.
Das wird nicht funktionieren, denn derjenige, der "prüft" oder "beurteilt" ist immer jeder selbst.
Dass dabei "Fehler" passieren, seh ich ja an diesen merkwürdigen Versuchen, als die ich Eure Lehrveranstaltungen mal bezeichnen möchte...
Der wesentliche Fehler liegt darin, anderen eine Urteilskraft abzusprechen und an der eigenen (scheinbar) nicht zu zweifeln.
Ihr wollt überreden und Ihr vermittelt nicht Erkenntnis. Dazu benötigt Euch niemand, jedenfalls nicht hier, weil wohl ziemlich alle hier ihren eigenen (persönlichen) Zugang zu sich selbst haben. Das darf man ruhig mal voraussetzen.
Wenn Du also glaubst, dass ich Deine Behauptungen unterstützt hätte, dann ist das eine Selbsttäuschung. Ich habe möglicherweise dasselbe gesagt und Du fühlst Dich bestätigt. Ich sag das aber gar nicht um Dich zu bestätigen, sondern weil es meiner Erkenntnis entspricht.
Wenn die Sonne morgens aufgeht und abends untergeht, dann ist das nicht so, weil Du es gesagt hättest. Das, wovon Ihr (vor allem Reiner) redet, existiert durchaus. Die Bewertung ist aber oft kurios und daraus resultierend Euer Verhalten anderen gegenüber.
Wenn Du also ausgedachte Welten nicht so ganz günstig findest, dann hör doch einfach auf, diese zu verteidigen...
BiosLogos und vor allem Reiners Erklärungen der Welt sind ein Schmarrn. Das ist Realität.
Dafür brauche ich Eure Zustimmung nicht, das sieht ein Blinder mit ´nem Krückstock. Einfach an Eurem Verhalten. Wozu noch "Beweise", Ihr beweist das täglich.
Sich nach Innen zu wenden bedeutet zwar auch Introvertiertheit, ist aber nicht einfach dasselbe wie die Art von Introvertiertheit, die eine Flucht in "innere Welten" meint.
Diese "inneren Welten", ich denke damit meinst Du erträumte oder ausgedachte Welten, also welche, die der Realität im Aussen gar nicht entsprechen.
So etwas meint Meditation nicht. Beim Zazen zB lässt man sogar die Augen offen, ein bischen...
Meditation ist nicht Psychose und vielleicht ist es für Menschen mit Psychose auch wirklich schwierig, Meditation zu erkennen. Sie sollten dann wenigstens einen geeigneten Lehrer finden oder Meditationsversuche in Phasen von Psychose lieber lassen (ist meine persönliche Meinung).
Die Sinne benötigt auch ein Mensch, der sich in Meditation übt. Denn auch der führt ein "ganz normales biologisches und gesellschaftliches Leben".
mipoohji:
Ich teile nur mal kurz mit, dass Dein erster Spruch mich zu einem spontanen Gluckser (so ein beginnendes Lachen) bewegt hat.
Mach damit was immer Du möchtest...
mipoohji:
Du gibst zwar an wie ein Sack Flöhe, nur beeindruckt mich das nicht in der von Dir erwarteten Weise.
Ich bin eher beeindruckt, wie blind man durch die Welt laufen kann...
Thai Meditation beibringen? Die saugen sowas bereits mit der Muttermilch... Da musst Du Dir gewaltig etwas vormachen, wenn Du denkst, dass sie von Dir lernen.
Dein Beispiel mit den Stützstrümpfen hast Du schon oft gebracht. Es hinkt ziemlich. Aber das weisst Du bestimmt selber, es funktioniert bei Laien nur so gut. Deswegen sehe ich Dich ja als Gaukler an. Jeder weiss, dass Zauberer auf der Bühne nicht wirklich zaubern und doch geht man gern dahin und träumt den Zaubertraum.
Viel anders geht es den Menschen mit Dir nicht... und darauf denkst Du Dir etwas einbilden zu müssen?
Ich finde es prima was Du da machst, ich finde es abartig, was Du selbst darüber denkst...
mipoohji:
Schmeiß nicht immer alles durcheinander.
Das Leben der Menschen die Dir Vertrauen hängt gewiss nicht von Dir ab. Aber sie gehen das Risiko ein, nicht zu verstehen, wie es passiert.
Da die schlimmeres gewöhnt sind, ist das aber nicht so wichtig.
Wenn Du ihnen geholfen hast sich besser zu fühlen, dann ist schonmal etwas gewonnen.
Würde es wirklich nie helfen, was Du tust, dann würdest Du tatsächlich irgendwann Schluß machen müssen weil keiner mehr käme.
Was Du da eigentlich tust, weiss eh keiner so genau... aber wie gesagt, das ist auch unerheblich, solange es den Leuten dadurch besser zu gehen scheint.
mipoohji:
Du bist wirklich sehr unaufmerksam.
Ich sitze gar nicht immer, ich betreibe kein Zazen, das habe ich schon oft gesagt und Du verstehst es nicht.
Ich habe auch nicht "nichts" als Ergebnis, mein Leben ist voll von "Ergebnissen", die muss ich nichtmal überprüfen, die sind sowieso da. Aber auch wenn ich sie überprüfe sind sie da.
Würde ich irgendwelche Kartentricks anwenden, wäre es sicher einfacher für Dich. Ich tue das aber nicht. Auch Heilen ist nicht unbedingt meine Profession, ich habe da zwar schon häufiger sowas getan, fand es aber nicht wichtig genug (für mich, ich habe es auch nicht so intendiert getan wie Du), um mich damit lange aufzuhalten. Wenn mir aber jemand begegnet, der gern sein Problem "loswerden" möchte, dann kann das gut sein, dass ich dem helfen möchte.
Du könntest mir mal dritte Zähne wachsen lassen, mir fehlen ein paar... Bandscheiben wachsen nicht plötzlich, das mag schonmal so aussehen, ist es aber nicht wirklich. Man muss nicht alles glauben nur weil es einen Anschein gibt...
(in diesem Fall ist es wahrscheinlich nur eine schlechte Erklärung dessen was da passiert ist)
mipoohji:
Es ist ja ausschliesslich Deine Interpretation, dass sie es täten in einer Hoffnung auf ein anderes Ergebnis und es ist ebenso Deine Interpretation, dass sie immer wieder dasselbe täten.
Kontrollzwang fällt mir dazu ein...
Du musst doch gar nicht beurteilen, ob Zazen immer gleich ist oder wie es sich auswirkt.
Oder etwa doch?
Für mich ist Meditation niemals dasselbe wie beim letzten Mal und da sie mich verändert ist auch das Ergebnis niemals absolut identisch. Man kann nicht zweimal im selben Fluß baden und doch kann man sehr häufig baden und auch der Name des Flusses wird sich deswegen nicht ändern.
Ist nun dieser Satz irgendeines Philosophen Blödsinn? Oder verstehst Du ihn nicht? Oder verstehst Du nur nicht, dass es sich um zwei verschiedene Betrachtungsebenen handelt?
Sei nicht so überheblich. Alles was Du damit bewirkst ist die Abwehr von Überheblichkeit. Anschliessend jammerst Du wieder monatelang, Du seiest beleidigt worden.
Manchmal hab ich wirklich das Gefühl, mit einem kranken Gaul zu sprechen...
mipoohji:
So oder ähnlich wird es sein.
Ich hab da so einen Bruder, der sich ungeheuer häufig mit gesellschaftlichen Problemen beschäftigt und dabei nicht versteht, dass er genau damit sich seine Tage versaut...
Diese Zeit könnte er (theoretisch, denn er tut es ja nicht) auch mit dem Geniessen seines bischen Lebens verbringen und es würde ihm ziemlich oft gut gehen können... aber vielleicht liebt er das Jammern...
Dieses "man" bezieht sich ausschließlich auf Dich und möglicherweise einige wenige, die sich ähnlich ausdrücken.
"auch wenn ich mich immer wiederhole,ich habe aber nun nichts anderes gelernt"
Hättest Du besser mal getan, dann könntest Du Dich vielleicht auch besser verständigen. Da man aber immer lernen kann, könntest Du das auch noch nachholen.
Deine "Fakten" (die "" erstmal nur deswegen, weil vor dem Hintergrund Deines Denkmodells möglicherweise auch einige "Fakten" nur als Buchstaben solche sind) sind oft nicht von der Hand zu weisen, deshalb sind sie nicht unbedingt Fakten.
Als ich über Grundlagen/Konzepte lernte, hörte ich den Satz "wenn jemand etwas für real hält, dann sind auch die Folgen real". Dieser Satz war in einen Zusammenhang gestellt worden, in dem ein paranoider Mensch sich verfolgt fühlte und deshalb eine Person angriff, von der er sich verfolgt glaubte.
Es gab also, um mal in Deiner Sprache zu bleiben, eine mentale info (der verfolgt Dich) und auch ein Ergebnis im physischen Bereich (der Kranke griff eine völlig unbeteiligte Person an).
Das ganze war nachprüfbar und es entstand eine Realität (ein Mensch wurde angegriffen, weil ein Kranker eine paranoide Idee hatte).
Nun gilt ähnliches auch für weit weniger Kranke und sogar für Gesunde, die von Fehlannahmen ausgehen. Sie werden so handeln, als sei ihr Motiv realistisch. Dafür finden sich unendlich viele Beispiele. Sie erklären etwas, und zwar das Handeln. Nicht aber die Frage eines Realitätsbezugs der Grundannahmen.
Deswegen sitzen Menschen, weil sie sich unabhängig von Annahmen überzeugen wollen, dass es eine Realität gibt.
Daher auch so merkwürdige Sprüche im Zen wie:
Am Anfang war ein Baum ein Baum und ein Fluß ein Fluß.
Später war ein Baum kein Baum mehr und ein Fluß kein Fluß.
Wieder später war ein Baum wieder ein Baum und ein Fluß wieder ein Fluß.
Ist vielleicht wörtlich nicht exakt wiedergegeben, aber der Sinn dürfte klar sein.
Ein Mensch hat Begriffe gelernt, wird sie hinterfragen und später wieder verwenden können. Die Zeit dazwischen ist die Zeit der Klärung. Nicht Baum und Fluß sind etwas anderes geworden, der Mensch konnte sich nicht sicher sein bezüglich der Begriffe.
Verständlich in einer Welt, in der Lilo Wanders unter dem Motto "Wa(h)re Liebe" beständig über abgefahrene Sexualpraktiken redete, oder wo ein Deutscher Aussenminister den Armen seines Landes "spätrömische Dekadenz" unterstellt.
Dies muss man selbst prüfen, das sagte schon der Buddha selig...
mipoohji:
Wenn Du es wissen willst, achte einfach mal (eine zeitlang beständig) auf Deine Atmung, die ist immer jetzt. Du wirst sehen, dass Vergangenheit, Zukunft, Scheiß-Illusionen und die mediale Welt dabei zurücktreten bis unwichtig werden.
mipoohji:
Was ist denn Köln auf Tailand?
Nee, er lebt in Pattaya in Thailand, der Hochburg der jungen Issaanerinnen, die lieber einen ausländischen Mann hätten. Da es da ein wenig freizügug zugeht (unter anderem) ist es im Westen (mE zu Unrecht) als Hochburg des Sextourismus verschrien. Ganz besonders auf den deutschen Sex-Kanälen wie RTL und so...
Iss aber halb so wild und viel netter als man denkt.
Du schmeisst ganz gern mal Dinge durcheinander, die nicht wirklich derselben Ebene angehören. Ein verantwortlicher Autofahrer würde keinen TÜV benötigen, er würde selbst dafür sorgen, dass sein Auto verkehrssicher ist.
Was ich bisher vermittelt habe, da müsstest Du sie Menschen fragen, die sich von mir berührt fühlten. Sie werden das aber wahrscheinlich für einen persönlichen Kontakt zwischen sich und mir nehmen und damit nicht hausieren gehen.
Mir haben mehrere Menschen hier Wärme, Nähe, Verständnis, Lernbereitschaft, Offenheit und Selbstbewusstsein (ihres, nicht meines) vermittelt. Dafür brauche ich keinen Beweis und ich werde diese Begegnungen nicht für Werbezwecke verwenden...
Weil ich eben niemandem etwas beweisen muss. Kennst Du eine solche Aussage? Sie deutet auf einen nicht ganz unwichtigen Punkt einer Persönlichkeit hin. Jemand der zutiefst mit sich zufrieden sein kann, der muss sich nichts beweisen. Jemand der sich ständig beweisen möchte, dem fehlt es an Selbstbewusstheit.
Nimm das aber jetzt bloß nicht als Beweis für irgendetwas...
Gruß
mipooh