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mipoohji:
Überleg mal was Du da sagst.
Ich weiss nicht, ob es Leute gibt die sowas tun. Durch hartes Training stählen auch Mönche ihren Körper (vielleicht denkst Du dabei an Shaolin oder sowas) und schwächen ihn nicht.
Schnell Erleuchtung zu finden mag ja ein Antrieb für viele sein, das kann aber nur daran liegen, dass sie eine falsche Vorstellung davon haben, was denn das sei.
Götter... naja, wer sowas denken und glauben mag, ich hab noch keine gesehen.
Nicht jeder Verrückte, der sich eine Mönchsrobe anzieht, würde deswegen irgendetwas gewinnen.
Wenn es tatsächlich darum geht, das Leiden zu beenden und sich und das Sein zu verstehen, dann ist es leichter, bei sich selbst zu beginnen als über Götter nachzudenken (die es evtl gar nicht gibt). Das dauert zwar vielleicht länger als sich etwas zurechtzuphantasieren, aber dafür trifft es.
Das ist ganz praktisch für jeden Menschen und nur wenn wir darüber reden muss es zwangsläufig (wegen der Worte) theoretisch werden bzw klingen.
Alle Lehren, wenn man sie einmal etwas näher anschaut, haben ihre Praxis. Ob es das Gebet der Christen ist, die Meditation der Hindu oder das Sitzen des Zen. Alles ganz praktisch.
Natürlich wird man so eine Praxis auch durchführen müssen (und die kann man sich heute aussuchen oder wenn man ganz clever zu sein glaubt auch neu erfinden), genau wie man beim Einschrauben einer Schraube so lange drehen muss, bis sie fest ist. Ansonsten hat man nur eine Schraube locker... ;)
Leider wird mehr darüber lamentiert wie man etwas tun muss als es tatsächlich zu tun. Dabei mag man herrlichst diskutieren lernen, nur weiss man immer noch nicht, worüber man eigentlich diskutiert, weil die praktische Erfahrung fehlt.
Neulich fragte jemand, ob man durch 5 Min Zazen am Tag Erleuchtung erlangt. Ganz offensichtlich weiss nur der was Erleuchtung ist, der sie gesehen hat, aber trotzdem fragt jemand sowas.
Was wäre wenn Erleuchtung ein völlig beschissener Zustand wäre? Dafür wären selbst 5 Minuten eine Fehlinvestition.
Was wäre, wenn Gott wirklich ein grausamer Idiot wäre, der nur Leute in die Hölle schicken will? Jede Beschäftigung mit einem solchen Untier wäre Zeitverschwendung.
Genau das tun wir aber so gerne, weil sich solcher Schwachsinn für uns schlau anfühlt. Wir glauben etwas zu wissen und mitreden zu können.
Wie kleine Kinder, die Worte nachplappern ohne zu wissen was gesagt wird.
Religion beginnt mit Erleuchtung (oder einer Gotteserfahrung), sie endet da nicht. Es ist völliger Unsinn, wenn Menschen sich damit überhaupt beschäftigen, die eine solche Erfahrung nicht haben.
mipoohji:
Wenn Dein geistiges Niveau nicht mehr verträgt, ist das doch kein Beinbruch...
Als Kritik denke ich, kann ich das durchaus annehmen, aber als Urteil ist es einfach nur dümmlich.
mipoohji:
Bis auf Deine Bedenken, die ich aus meiner Sicht für unnötig halte, gefällt es mir was Du da sagst und ich habe es durchaus verstanden.
Mehr noch, ich mag Erfüllung und selbst wenn es die Rauhfasertapete gewesen wäre die ihr Erleben ausgelöst hätte...
Übrigens sind Deine Beiträge keinesfalls unter irgendeinem Niveau. Ich finde sie oft genug inspirierend, möglicherweise an anderen Stellen als Du es vermuten würdest, oder die Du für wichtig halten magst. Und ich selbst bin ein Mensch wie Du.
(Etwas gebildet, aber auch wieder nicht so sehr, dafür kann ich nicht, ich habe es mir nicht aussuchen dürfen. Meine Frau, die ich sehr verehre, kann nichtmal im Zahlenraum bis 100 rechnen und weiss nicht wirklich wo Norden udn Süden sind. Sie kommt aber mit ihren Gefühlen enorm gut zurecht, was mir wieder komplizierter ist. Was ich sagen will, ich bin nicht eingebildet, egal was jemand da zu sehen glaubt.)
mipoohji:
Wenn es wirklich mal passiert, dann nur solange bis Du denkst, "oh, jetzt habe ich ja gar nichts gedacht!".
Und ja, es passiert, aber es ist nicht etwas das Du tust. Du kannst ja auch keinen Kaffe trinken, aber dazu musst Du gar nichts tun.
Das mit dem Denken ist dermaßen überbewertet (vor allem das mit dem Nichtdenken), dass es mehr Leute verwirrt als es jemandem helfen könnte.
Denken ist kein Drama, nur Dramen zu denken ist ein Drama.
Im Sitzen ist Denken irgendwie nicht wichtig, selbst wenn es stattfindet. Es ist einfach eine von vielen Funktionen Deines Körpers. Ist doch witzig, wenn Du feststellst, dass Du sogar ganz offensichtlichen Unsinn denken kannst und dies sogar ohne jede Konsequenz in Deinem Tun...
(passiert gelegentlich beim Praktizieren von Sitzen, dass man sogar Dinge denkt die es gar nicht gibt ausser in diesem Denken. Kein Problem...)
mipoohji:
Ein Fisch schwimmt durch´s Wasser und jemand sagt, was Du da siehst ist aber nicht das Meer...
Alles was Menschen beim Zazen erleben, muss zwangsläufig auch etwas mit Zazen zu tun haben.
Fraglich kann für jemand dritten die Bewertung sein, denn was dem einen gerade enorm wichtig erscheint, vielleicht absolut Thema ist, kann dem anderen langweilig sein.
Ich erlebe selbst gerade einen gewissen Unwillen, mich mit Diskussionen über etwas zu beschäftigen, was ich in der Praxis wortlos und unzweifelhaft erlebe. Würde ich Worte dafür verwenden so hiesse es entweder "ja, ja, ja..." oder "nein, nein, nein...", dabei ist es das was in mir derzeit ist.
Um dem irgendwie gerecht zu werden, muss ich einräumen, dass "DIE PRAXIS" einerseits eine Technik ist, für die jede Bezeichnung schon zuviel wäre, die man aber beschreiben kann, zumindest soweit, dass auch ein anderer sie üben kann.
Was dann in der Praxis im Einzelnen geschieht, kann so unterschiedlich sein, dass es mich nicht viel angeht oder es kann so gleich für jeden sein, dass daraus Schlüsse gezogen werden. Die werden im sprachlichen Ausdruck stark von der jeweiligen Kultur und somit der Sprache abhängen.
Ich würde zB sagen, dass es diesen Schmerz gar nicht geben kann, oder dass es ihn nur dann geben kann, wenn ein Zwiespalt besteht, der aber gar nicht in der Dualität und dem Einssein besteht sondern in der Person, die den Schmerz erlebt. (Vielleicht weil sie beides haben will, aber meint sich entscheiden zu müssen.)
Dies sage ich dann, weil ich den Zwiespalt so extrem nicht erlebe, sondern um so vieles schwächer, dass mir ein lapidares "Leben ist Leiden" ausreichen würde.
Denn mehr (prinzipiell) sagt dies ja nicht. Und von daher hat es wiederum viel mit der Praxis zu tun... mein Allerwertester... (habe hier mal als kkleinen Scherz die Möglichkeit des maximalen sprachlichen Mißverständnisses eingebaut).
Manchmal ist es wirklich unangenehm, in der Verschiedenheit die Gleichheit zu suchen... wenn man einfach keinen Bock drauf hat bzw auf seinem eigenen Trip etwas festgenagelt ist (natürlich ohne das zu wissen, sonst wär man ja ganz lieb und nett...).
mipoohji:
Gegen Trancen ist überhaupt nichts einzuwenden, solange sie nicht mit Suggestionen/Vorstellungen verbunden werden.
Jeder Mensch erlebt täglich diverse Trancen ohne dass dies besonders auffiele oder schaden würde.
Der Geist funktioniert dabei nicht anders als sonst.
mipoohji:
Möchte echt mal wissen, wer all die Knoten von heute wieder rausmachen soll...
(steht nur zufällig unter Deinem Posting, es hätte bisher fast unter jedem stehen können... scheint ein Formulierosophentag...)
mipoohji:
Das Jetzt bietet alle Erfahrungen die jetzt erlebt werden, also auch welche, die Dich dazu bewegen können es nicht auszuschliessen.
Und natürlich gibt es da Träume... massig.
Die Frage war aber, gehst Du ins jetzt um zu träumen( oder um zu erwachen)?
Wenn ich meine Techniken praktiziere, bei denen ich einfach mal unterstelle, dass sie auch dem entsprechen, was Du mit ins Jetzt gehen bezeichnen würdest, dann tue ich das niemals um zu träumen. Trotzdem muss ich mir eingestehen, dass oft nicht so ganz viel mehr draus wird.
Ich tue es um in meine Realität zu gehen, die immer im Jetzt stattfindet. Und weil/wenn mir das nicht gelingt oder ich sie wieder verlasse tue ich es eben nochmal...
Welchen Sinn sollte eine solche Übung sonst machen?
mipoohji:
Weist Du Hexlein, das Irmeli hat auch seinen Nick schlecht gewählt. Die nennt sich Irmela, ddabei würde Urmeli oder zumindest Irmeli oft viel besser passen.
Heute könnte sie sich auch Terminator genannt haben um ihren Inhalten gerechter zu werden.
Ist also wohl doch nicht so ganz wichtig, wie man seinen Nick wählt...
mipoohji:
Gute Idee, nur nicht sonderlich brauchbar.
Was wäre wenn Du gar nicht existziertest sondern ein Traum wärest?
Nur mal als ganz abgefahrene Phantasie, mit der Du letztlich völlig blockiert wärest.
Warum nicht einfach auf dem Teppich bleiben und zunächst mal davon ausgehen, dass das was jetzt "erscheint" auch jetzt ist? Berücksichtigt man dabei, dass alles im stetigen Wandel ist, hat man zumindest mal eine gute Ausgangsposition.
Phantasien anderer als bare Münze zu nehmen verschlechtert die enorm.
mipoohji:
Vielleicht bissele abgefahren...
Für´s Irmeli musst Du ein Springinsfeld sein um sowas wie akzeptiert zu werden. Kannst dabei auch ziemlichen esoterischen Unsinn reden, das geht noch.
Die weiteren Kriterien hat sie noch nicht verraten...
mipoohji:
Was ist an Dat_Hexe scheusslich ausser Deiner Vorstellung?
Und kennst Du den Unterschied zwischen Anhaften und Verbindlichkeit?
Ich bin zB verheiratet und doch weiss ich, dass das zeitlich begrenzt sein muss, weil einfach alles zeitlich begrenzt ist. Du wirst doch nicht etwa an (einer Vorstellung von) Nichtanhaften anhaften?
mipoohji:
Nein, ausgeschlossen ist gar nichts, ausser Du schliesst es aus, eingeschlossen ist auch nichts, ausser Du schliesst es ein.
Nur wie kommt man überhaupt darauf, etwas in seine Überlegungen einzubeziehen?
Ist es nur deswegen weil jemand es gesagt/behauptet hat, dann ist das wenig Grund, ist es weil man eine Erfahrung davon hat, dann ist das schon mehr.
Was denkst Du, warum wir in das Jetzt gehen? Doch sicher nicht um im Jetzt von etwas zu träumen...
mipoohji:
Allein die Vorstellung überhaupt wiederzukommen ist schon "Klasse". Es gibt nicht den geringsten Hinweis darauf ausser in der Phantasie. Soweit ich informiert bin, nennt man denjenigen, der die Phantasie mit der Realität verwechselt einen Phantasten...
Ich weiss nicht, ob es Leute gibt die sowas tun. Durch hartes Training stählen auch Mönche ihren Körper (vielleicht denkst Du dabei an Shaolin oder sowas) und schwächen ihn nicht.
Schnell Erleuchtung zu finden mag ja ein Antrieb für viele sein, das kann aber nur daran liegen, dass sie eine falsche Vorstellung davon haben, was denn das sei.
Götter... naja, wer sowas denken und glauben mag, ich hab noch keine gesehen.
Nicht jeder Verrückte, der sich eine Mönchsrobe anzieht, würde deswegen irgendetwas gewinnen.
Wenn es tatsächlich darum geht, das Leiden zu beenden und sich und das Sein zu verstehen, dann ist es leichter, bei sich selbst zu beginnen als über Götter nachzudenken (die es evtl gar nicht gibt). Das dauert zwar vielleicht länger als sich etwas zurechtzuphantasieren, aber dafür trifft es.
Das ist ganz praktisch für jeden Menschen und nur wenn wir darüber reden muss es zwangsläufig (wegen der Worte) theoretisch werden bzw klingen.
Alle Lehren, wenn man sie einmal etwas näher anschaut, haben ihre Praxis. Ob es das Gebet der Christen ist, die Meditation der Hindu oder das Sitzen des Zen. Alles ganz praktisch.
Natürlich wird man so eine Praxis auch durchführen müssen (und die kann man sich heute aussuchen oder wenn man ganz clever zu sein glaubt auch neu erfinden), genau wie man beim Einschrauben einer Schraube so lange drehen muss, bis sie fest ist. Ansonsten hat man nur eine Schraube locker... ;)
Leider wird mehr darüber lamentiert wie man etwas tun muss als es tatsächlich zu tun. Dabei mag man herrlichst diskutieren lernen, nur weiss man immer noch nicht, worüber man eigentlich diskutiert, weil die praktische Erfahrung fehlt.
Neulich fragte jemand, ob man durch 5 Min Zazen am Tag Erleuchtung erlangt. Ganz offensichtlich weiss nur der was Erleuchtung ist, der sie gesehen hat, aber trotzdem fragt jemand sowas.
Was wäre wenn Erleuchtung ein völlig beschissener Zustand wäre? Dafür wären selbst 5 Minuten eine Fehlinvestition.
Was wäre, wenn Gott wirklich ein grausamer Idiot wäre, der nur Leute in die Hölle schicken will? Jede Beschäftigung mit einem solchen Untier wäre Zeitverschwendung.
Genau das tun wir aber so gerne, weil sich solcher Schwachsinn für uns schlau anfühlt. Wir glauben etwas zu wissen und mitreden zu können.
Wie kleine Kinder, die Worte nachplappern ohne zu wissen was gesagt wird.
Religion beginnt mit Erleuchtung (oder einer Gotteserfahrung), sie endet da nicht. Es ist völliger Unsinn, wenn Menschen sich damit überhaupt beschäftigen, die eine solche Erfahrung nicht haben.
Gruß
mipooh