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mipoohji:
Irgendwann habe ich verstanden, dass ich geschehen lassen muss was geschieht und seitdem tue ich das (fast nur und fast immer) so.
Ich erinnere mich zwar manchmal an spezielle Situationen, die währenddessen mal passierten, sehe aber ein, dass das Leben weniger Wiederholungen bietet als das Fernsehen...
Was sicher ist, ich lerne jedesmal etwas über mich und mein Sein. Darum verstehe ich, weshalb man dieses Selbstgefühl auch Selbstbewusstsein nennt. Und dass das, was man oft als "Selbstbewusstsein" verkauft bekommt, nicht viel damit gemeinsam hat.
Manche "Resultate" kenne ich nun ziemlich genau, wie zB dass ich meinen Körper oft nur noch sehr wenig wahrnehme, so ruhig wird der. Das erinnert mich dann daran, dass ich gerade wohl was "richtig mache". Oder dass ich sehr wenig denke... meist wird das so. Aber ich weiss dass ich es nicht deswegen tue, sondern einfach nur, um mehr zu erfahren, was immer da kommt, es kann nur guttun.
mipoohji:
Ich glaube, Du stolperst über Begriffe...
Bei mir funktioniert es jedenfalls, praktiziere ich, nehme ich mich (in besonderer Weise, ungeteilt) wahr und daraus resultiert Selbstbewusstsein...
mipoohji:
Weder ist es meine Absicht, noch denke ich es zu tun.
Es ging mir lediglich um die Dinge, die auch Reiner fühlt und (vielleicht mangels Austausch darüber) sehr "eigenwillig" abstrahiert, sprich in Gedanken verwandelt.
Diese Dinge meine ich wenn ich davon spreche, dass all dies ganz natürlich ist.
Jeder von uns kann fühlen, das ist angeboren (auch bei Dir...). Nur haben einige gelernt, dies verständlicher zu formulieren als andere. Eine Sache, die ich so oft miterlebt habe, dass ich es zu bedauern gelernt habe. Es gibt da nicht viele Worte zu verlieren, für Fühlen fehlt uns der Sprachschatz weitestgehend. Trotzdem können wir uns verständigen, solange nicht jemand, wie zB Reiner, dies über eine eigene Sprache versucht und dies mit emotionalen Unzulänglichkeiten (für die ich ihn zwar nicht verantwortlich mache, die er aber ins Geschehen einbringt) vermischt.
Eine heile Welt kann es nur für den Einzelnen geben, nicht objektiv, sondern subjektiv. Sie ist sogar notwendig, weil andererseits ein Leiden daraus resultiert, welches man (selbst) nicht einmal mehr erkennt. Zazen soll hierfür eine Gelegenheit bieten. Ob es das immer leisten kann, daran mag man berechtigt zweifeln (siehe Allis). Die Meditationspraxis selbst ist jedenfalls über jeden Zweifel erhaben, ebenso wie ganzheitliche Techniken anderer Subkulturen.
mipoohji:
Soll das jetzt noch weitere Jahre so weitergehen, bis Du endlich verstehst, dass Deine selbstgemachte Begriffswelt höchst ungeeignet ist, sich auseinanderzusetzen?
Da hast Du nun Dein Leben damit verschwendet, fünf Berufe zu lernen, von denen Du keinen ausübst, ein Buch zu schreiben, das niemand verstehen kann und nun zauberst Du gegen Krankheiten, was zwar dankbar angenommen wird, aber auch niemand versteht.
Das alles, nur um Dich wichtig genug fühlen zu lassen?
Du warst von Anfang an ein Mensch, der nicht um ein Haar weniger wertvoll ist als jeder andere! Und? Was ist daran so besonderes, dass wir uns dauernd damit beschäftigen sollen? Das gilt für jeden anderen Menschen ebenso!
Du hast nichts Neues entdeckt, das niemand wusste, Du verstehst es nur, allgemeingültiges Wissen, das jeder Mensch bereits ohne andere hat, in so unverständliche Begriffe zu packen, dass man sie kaum wiedererkennen kann!
Wenn die Sprache im mentalen Bereich die Sprache der Gefühle ist, warum redest Du dann nicht ganz einfach vom Fühlen? Das würde die Angelegenheit sehr schnell klären ohne dass sich jemand als Wissender unter Unwissenden aufspielen müsste.
Reiner, Reiner... Du machst es Dir unendlich schwer, und dies ziemlich sinnlos.
mipoohji:
Dir ein Selbstwertgefühl vorzugaukeln. Wozu sonst?
Das was Du hast, mit dem bist Du ja nicht zufrieden und es durch Zazen zu vervollkommnen, das weist Du weit von Dir.
Bleiben Dir unheilige Allianzen... was immer Du Dir darunter vorstellst...
mipoohji:
Hinzu kommt, dass RT dem Ikkyu vorwirft über etwas zu reden, das er nicht kennt... ansonsten interessiert mich RTs Buch soviel wie ein Sack Reis der in China umgefallen sein soll.
mipoohji:
Den Versuch einer sachlichen Auseinandersetzung mit Deiner Begriffswelt hatten wir ganz konkret in drei Threads, die ich Dir und den Deinen angeboten hatte.
Ihr liebt jedoch stattdessen Lamentos, in denen ihr herumjammert wie unverstanden Ihr doch seid. Das tut mir zwar leid für Euch, ist aber absolut keine Diskussionsgrundlage. Eineinhalb Jahre sind wirklich eine lange Zeit für so ein bischen Kram...
Die Ecke... Du stellst Dich wehklagend da hinein mit dem Gesicht zur Wand und bemerkst gar nicht, dass sie nur in Deinem Kopf existiert und niemand hinter Dir steht, der Dich da hineindrängen würde...
mipoohji:
Dass Du das nicht verstehen würdest war mir eigentlich schon klar. Ich kann Dir das deswegen auch nicht erklären, denn meine Begriffswelt ist Dir fremd.
mipoohji:
Warum sollte jemand in diesem Sinne an eine Welt ausser der physischen glauben? Nur weil er eine Religion hat? Das tun doch eher Leute, die keine Religion haben/praktizieren.
Und nun setzt Du noch hinzu, dass er "versucht auch noch einfluß zu nehmen", was ja nun viele Gläubige, selbst wenn sie an "eine welt außerhalb der physischen" glauben, gar nicht tun.
Somit ist es Unsinn sie als Okkultisten zu bezeichnen.
mipoohji:
Jungs, wir leben in 2009. Kaum einer von uns hat davon etwas persönlich mitbekommen und somit schreibt jeder nur aus Büchern ab. Macht irgendwie herzlich wenig Sinn...
Um nochmal auf Zen zurückzukommen... es ist die simple Praxis der Bewusstheit im Hier und Jetzt.
mipooh