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mipoohji:
Es gibt nichts zu erarbeiten. Wir sind als vollständige Menschen geboren. Das was wichtig für uns ist, bleibt immer dasselbe. Ob wir das uns bewusst machen oder nicht.
Was ist sachlich nachvollziehbar für Dich?
Wenn Du praktizieren würdest, könntest Du es persönlich nachvollziehen. Das hindert mich nicht, es für mich zu tun und sogar anderen zu empfehlen.
Du möchtest gern denken, Du wüsstest (mehr als andere), also tust Du das. Mir reicht es zu wissen, was für mich wichtig ist, selbst wenn ich es mal nicht denke.
mipoohji:
Alles nur Gerede, was Dich nicht zu einem Huineng macht.
Ich setze mich schon länger nur noch hin, nicht mehr auseinander, und seitdem empfinde ich diese sogenannte Auseinandersetzerei sehr oft als lästiges Geschwafel.
Da bilden dann auch die meist nicht einmal verstandenen Zitate der alten Lehrer keine Ausnahme, wenn sie nur dazu mißbraucht werden, sich überlegen zu fühlen. Sie waren zum Verständnis aufgeschrieben worden, aber die Herren und Damen Pharisäer machen daraus ein Bewertungssystem, wie eh und jeh...
mipoohji:
Welche Wirklichkeit der nun wieder meinen mag...
Ist wohl auch eine Frage des Horizonts, ob man sich innerhalb eines Selbst auch noch Individuen leistet.
Mengenlehre Grundschule, da lernt man bereits etwas über Schnittmengen und Kongruenz.
mipoohji:
Pharisäergeschwätz! Was ist ein Pfad anderes als ein Mittel/Werkzeug um zu einem Ziel zu gelangen?
Geistige Salti mortale wie "Der Weg ist das Ziel" sind mir ja nun hinlänglich bekannt und dienen doch mehr dazu der Verwirrtheit Ausdruck zu geben als etwas zu sagen.
mipoohji:
Nun bist ja Du selbst es, der mir diese Notwendigkeit immer wieder schafft. Du hättest Dich auch mit dem ersten Teil meiner Antwort begnügen können und gesehen, dass ich sehr wohl die Körner aus Deiner Mischung picke.
Da ich bereits satt war gackere ich deswegen aber nicht unendlich herum.
Mit Deinem Liebesentzug kannst Du mich nicht strafen, dafür mixt Du mir zuviel ungeniessbares in die Begenungen. Es ist also mehr eine Entlastung, Dich mal ein paar Tage nicht ertragen zu müssen. Dass ich mir das anders wünsche habe ich ja oft genug gesagt, wiederhole es aber gern nochmal.
Schenk uns Deine Erfahrungen und verschone uns von Deiner Nörgelei.
mipoohji:
Wenn Du nicht frustriert sein möchtest, dann versuche gar nicht erst mich zu belehren. Das kann nur im Frust enden, denn ich bin nicht für Dich geboren, damit Du Dich beweisen kannst.
Ich kann mich selbst kitzeln, aber das wirst Du wohl nicht verstehen können, da es in Dein Denken nicht hineinpasst.
mipoohji:
Du irrst weiterhin.
Die Suche nach Antworten besteht nicht unbedingt darin Fragen zu stellen. Diesen Punkt kannst Du offenbar nicht nachvollziehen.
In der Praxis dessen, was Du als Nichtstun bezeichnest, entstehen Erfahrungen, die viel genauer zu mir passen als Fragen das jemals bewirken könnten. Zumal eine Frage noch lange nicht bedeutet, dass man Antworten findet.
Was soll nun ein Mensch mit Antworten, zu denen er gar keine Frage gestellt hat? Ganz einfach, er weiss etwas obwohl er gar nicht wusste, dass es da etwas zu wissen gab. Nun weiss er es aber und kann damit arbeiten.
mipoohji:
Sag doch einfach nur was Du zu sagen hast und lass diese ständige Nörgelei dazwischen.
Sonst sieht es einfach nur danach aus, als wäre es gerade Deine Gehirnakrobatikmachine die auf Volltouren läuft.
mipoohji:
Du bist lästig wie der sprichwörtliche Staubsaugervertreter.
Du bewegst Dich auf der Frageebene, selbst wenn es meist nur rhetorische Fragen sind um andere vorzuführen. Zumindest sind sie wohl so gemeint un dDu bemerkst nicht, dass Du Dich selbst damit vorführst.
Durch Techniken wie Zazen begibst Du Dich auf eine Antwortebene. Das heisst, nicht Du stellst eine Frage, sondern das Leben antwortet. Da sind Antworten dabei, für die Du nichtmal eine Frage hättest, denn sie gehen auch über die Vorstellungen hinaus, wie oft gesagt wird und wie ich es Dir bestätigen kann.
Wie sollte also so eine veraltete und wenig wirksame Technik wie Fragenstellen einen Praktizierenden hinter´m Ofen vorlocken?
Ob jemand hier, auf einer Diskussionsebene, eine selbstzusammengesetzte Sprache verwendet wie Du, oder ob er Worte verwendet, die er von jemand anderem gehört, verstanden und anwenden gelernt hat, das ist fast unerheblich. Die Verständigung ist um so einfacher, je mehr es eine gemeinsame Basis gibt.
Was Du anbietest ist uninteressant. Zum einen durch Inhalte, die Du lediglich umetikettierst wie sie es im Supermarkt mit Gammelfleisch tun, zum anderen, weil Du ganz offensichtlich bluffst.
Woran Dir fehlt, lieber Reiner, das ist Deine eigene Substanz, die Du durch Praxis entfalten könntest. Stattdessen haust Du Leuten unverdaute Theorie um die Ohren. Wundere Dich dabei nicht, wenn Du keine Zustimmung bekommst.
mipoohji:
Ja, und der hat sogar etliche Gründe dafür...
ist aber nichts für Sektierer...
Immerhin sind wir uns einig darüber, dass Praxis der Kern ist. Wenn wir dabei bleiben könnten...
mipoohji:
Ich enttäusche Euch ja nur ungern, aber ich denke, dass mit Erleuchtung eine ganz bestimmte Erfahrung gemeint ist, die tatsächlich auch Licht beinhaltet.
Das fördert zwar auch die Offenheit, die notwendig ist, auch im Alltag zu einem Gewahrsein kommen zu wollen, ist aber als Erleben nicht dasselbe.
mipoohji:
... wo sich dann der Hund in den Schwanz beisst...
Nicht der achtfache Pfad ist die reine Lehre, sondern die Erkenntnis. Dass der Buddha da nun ausgerechnet einen achtfachen Pfad draus gemacht hat ist völlig unwichtig.
Auch im 21.Jahrhundert ist das Grundbedürfnis nach Zufriedenheit und der Weg sie zu erreichen noch aktuell.
Erinnere Dich, ob Geschichte oder nicht, der Buddha war unzufrieden als er die Vergänglichkeit entdeckte und fand seine Lösung in sich selbst.
Für nichts anderes existiert Zazen und um nichts anderes geht es dabei. Irgendwelche intelligenten Spielchen führen nicht dazu. Deshalb wird es auch im 22. und 23. Jahrhundert kaum ernsthaft anders sein, als dass man Zufriedenheit in sich selbst findet.
mipoohji:
Warum soll ich Unsui danach fragen, soweit ich weiss steht das auf Antaijis Webseite.
Nur hat der gute Kodo gar nichts mit meinem Gedanken zu Deiner Ideologie zu tun, ebensowenig wie Dogen.
Die sehe ich zunächst mal ganz allein bei Dir.
Soll aber kein Thema sein, denn ich habe keinerlei Bedürfnis, mich mit Dir auseinanderzusetzen.
Was uns trennt findest Du auf dem Sitzkissen, nicht in Gesprächen.
Was ist sachlich nachvollziehbar für Dich?
Wenn Du praktizieren würdest, könntest Du es persönlich nachvollziehen. Das hindert mich nicht, es für mich zu tun und sogar anderen zu empfehlen.
Du möchtest gern denken, Du wüsstest (mehr als andere), also tust Du das. Mir reicht es zu wissen, was für mich wichtig ist, selbst wenn ich es mal nicht denke.
Gruß
mipooh