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mipoohji:
Die Schlußfolgerung teile ich nicht, mangels Erfahrung mit Mu als Koan.
Als Lautschwingung habe ich es mal erfolgreich zur Befreiung meines Gemüts eingesetzt (auf Anraten einer Zen-Meisterin, die ich um ein Koan gebeten hatte).
mipoohji:
Die Fragen waren nicht unbequem. Ich habe sie längst für mich geklärt. Ich weiss was Sünde ist und ich weiss was Leiden ist. Und?
Ich sündige täglich, weil ich vergesse, Selbstbewusst zu sein und ich leide täglich deswegen. Ebenso finde ich täglich den Weg zurück zur Freude und zum Nicht-getrennt-sein.
Das ist nicht unbequem, so wie Du es siehst. Du hast, sicher irgendwoher aus Deiner Lebenserfahrung, ein falsches (unsinniges) Bild von beiden Begriffen. Und mit diesem Bild beschäftige ich mich schon lange nicht mehr. Ich habe erkannt, dass dieserart Vorstellungen mich nicht weiterbringen und selbst nach dem Sinn dieser Begriffe gesucht. Daher habe ich auch keinerlei Problem damit umzugehen.
Ein Begriff ist zunächst mal eine "Worthülse". Er muss mit Sinn gefüllt werden. Da nützt es wenig, ihn mit Unsinn zu füllen um dann zu "beweisen", wie unsinnig er ist. Sowas nenne ich ein Sich-selbst-an-der-Nase-herumführen.
So idiotisch manche (meinetwegen auch viele) mit den Begriffen umgehen mögen. Solange sie keinen Sinn machen sind sie wertlos. Womöglich gar ein Hindernis.
mipoohji:
Ist auch kritisch zu sehen. Wobei ich schon dafür bin, dass man es nicht verschämt verheimlicht.
Andererseits weiss dies jeder der es erlebt hat, dass es nicht statisch ist und man jederzeit weit davon entfernt sein kann. Das macht dann doch etwas bescheiden.
Andererseits habe ich des öfteren erlebt, dass Menschen recht unerleuchtet waren, aber darauf herumritten, dass sie es seien. Bzw alternativ, dass sie darauf bestanden, wir seien eh alle von Anfang an erleuchtet ohne verstanden zu haben was dies denn für asie selbst bedeuten kann.
Im Zen, so mein Eindruck, vermeidet man damit zu protzen. Oft gar, es überhaupt zum Thema zu machen vor Menschen, die daraufhin lediglich ihre Vorstellungswelt erweitern würden.
Erleuchtung ist kein Zwang, es ist eine Freiheit. Von daher gibt es auch keinerlei Verpflichtung, anschliessend in einer vorbestimmten Weise damit umzugehen. Einzig Mitgefühl wird unvermeidbar sein...
mipoohji:
Wir sind halt unserer Zeit voraus.
Ich bin Euch ab Sonntag übrigens auch wieder ständig voraus. Allerdings werde ich zu Weihnachten wieder herabsteigen aus meinem Olymp und mit Euch zeitlich auf derselben Stufe stehen...
Ausser Reiner, der muss uns weiterhin zeitlich voraus sein.
ich hab einfach keine Lust mehr mit Dir zu diskutieren. Du möchtest belehren, willst aber nicht verstehen. Was soll´s... Deine Sache.
Btw, der Unsinn findet lediglich in Deinem Kopf statt, niemand sonst kann dafür.
mipoohji:
Wo liegt das Problem?
Du weigerst Dich, in denselben Begriffen zu denken und möchtest gleichzeitig anderen Deine eigenen Begriffe aufdrängen.
Das macht so keinen Sinn.
Verstehe einfach statt mißzuverstehen und Du wirst kein Problem damit haben in verschiedensten Begriffswelten von derselben Angelegenheit zu sprechen.
wir sprechen über Erleuchtung oder wie auch immer Du diesen unsagbaren Bewusstseinszustand/diese nicht in Worte zu fassende Erfahrung benennen möchtest.
Wie kommst Du nun auf Fertigkeiten die damit nichts zu tun haben?
mipoohji:
Ein grundlegendes Bedürfnis des Menschen nach Liebe existiert, unwidersprochen. Liebenswert ist jemand, der diese ermöglicht. Gelebt ist sie eine Kommunikation. In ihr existieren aber so viele Aspekte, dass ich mit einer Reduktion auf eine Kategorie oder eine Facette derzeit nicht klarkomme...
mipoohji:
Ich denke schon, und ich habe mit größter Wahrscheinlichkeit schon mehrfach darüber berichtet.
Bemerken wird dies allerdings nur jemand, der sie selbst kennt/wiedererkennt. Es ist eine sehr persönliche Erfahrung und trotzdem kann man von einer prinzipiellen Übereinstimmung sprechen.
Deshalb habe ich auch weder etwas gegen "Erwachen", noch gegen "Erleuchtung" noch gegen "Himmel" usw...
Ich hatte neulich auch mal ein paar Dinge beschrieben, die ich als Voraussetzung für diese Erfahrung betrachte. Ich finde da in verschiedenen Religionen durchaus vergleichbare Voraussetzungen.
Eine davon ist Meditation, eine weitere Aufrichtigkeit und eine ist ein unbedingter Wunsch nach Wahrheit. Es mag weitere geben, die mir jetzt nicht wichtig genug erscheinen, aber diese erscheinen mir eine wertvolle Vorbereitung zu sein.
mipooh