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mipoohji:
Man muss in keine Esoterikecke gehen um solche Dinge zu erleben. Sie sind völlig natürlich und Fakt. Was wenig Sinn macht, ist hinter ihnen etwas zu vermuten, was nicht da ist.
mipoohji:
Zunächst mal, es gibt zwar viele Menschen, die auch vieles von sich behaupten, aber das bedeutet nicht, dass das alles objektiv richtig wäre.
Ich gehe auch nicht soweit, da etwas abzutun, aber ich brauche zumindest eine verständliche, nachvollziehbare Demonstration oder ich belasse es zunächst mal dabei.
Ich habe selber schon mehrmals mit geschlossenen Augen "gesehen". Für mich jeweils nachprüfbar, denn ich habe die Augen dann geöffnet und festgestellt, dass sich am Bild (auch am bewegten Bild) nichts inhaltlich änderte. Sowas "geht" also durchaus. Ob es erstrebenswert wäre, dies nun irgendwie zu trainieren, wäre eine eigene Fragestellung.
Wesentlicher scheint mir in Deinem Posting die Frage des Verstandes, der sich rächt.
Alles hat Konsequenzen. Ob Du etwas denkst, es weniger als üblich beachtest oder es gar nicht beachtest, vielleicht nichtmal mehr wahrnimmst, jedes hat seine eigene Konsequenz. Darüber nachzudenken macht schon Sinn.
Jemand, der einfach nur ab und zu oder regelmäßig in einer Art Bewusstlosigkeit verschwindet, von der ihm nichts, aber auch gar nichts bleibt, der wird sich selbst gegebenenfalls ziemlich unwichtig und auch alles andere kann ihm sehr unwichtig werden. Eine Form der Lebensverschwendung, nicht etwa "die Erleuchtung", auch wenn es Menschen gibt, die versuchen es so darzustellen.
In einer Ichlosigkeit "zu landen", zu verweilen, während man gleichzeitig sehr wach und völlig bewusst ist, ist da etwas anders. Es verbleibt eine Verbundenheit mit dem Sein und eine tiefe Entspanntheit. Davon ein wenig mit ins Leben hinauszutragen empfinde ich durchweg als Bereicherung. Gelassenheit, die begründet ist in einer Ichlosen, nicht aber Selbstlosen Erfahrung.
Ob man spezielle Fertigkeiten im Leben benötigt, haben möchte, gebrauchen kann, das ist sicher von vielen Faktoren abhängig. Wer möchte nicht unbesiegbar KungFu beherrschen, um nicht agressiven Angriffen begegnen zu können, sollten die mal eine Rolle spielen. Die wenigsten werden sich deswegen die Mühe machen es zu erlernen.
Da muss man schon abwägen, oder es eben einfach tun.
Im geistigen Leben, Verstand, Gefühle, Wahrnehmungen, gibt es ebenso Fertigkeiten, die einen mehr oder weniger Handlungsfähig machen. Liebevoll mit anderen Menschen umgehen zu können ist eine solcher Fertigkeiten. Die fällt ja nicht einfach vom Himmel, sondern auch die wird erworben. Dabei kann Ichlosigkeit eine gute Hilfe sein, Bewusstlosigkeit sicher eher nicht.
Ein Verstand, der lediglich unterdrückt wird, wird sich zwar nicht selber rächen, aber Unterdrückung ist eine Maßnahme, die seltenst sinnvoll sein kann. Ein kreatives Wesen lässt sich nicht einfach so unterdrücken, es finden Kompensationen statt und die sind schwerer kontrollierbar als ein gewöhnlicher Verstand.
Denk also ruhig und besonnen, da kann Dir eigentlich nichts passieren...
mipoohji:
Ich gehe davon aus, dass die Religionsstifter nicht Zauberkräfte besaßen, sondern dass sie ihnen angedichtet wurden.
So betrachtet macht für mich Religion Sinn, wogegen die Jagd nach übermenschlichen Kräften nur dazu führt, dass Menschen den Bezug zur Realität verlieren.
mipoohji:
Ich kenne dieses Phänomen, war zwar geringfügig anders, aber schon erkennbar. Die weisse Wand hat da übrigens einen Teil dazu beigetragen.
Du weisst eigentlich genau was da passiert ist, aber weil Du es nicht erklären kannst, suchst Du nach einer Erklärung, selbst auf die Gefahr hin, eine "andere Dimension" einzubeziehen.
Jede "Erklärung", die nicht einfach genug ist, ist dazu geeignet, Dich in eine Vorstellungswelt zu bringen, in der Du dann mit etwas Pech Dein Leben verbringen kannst. Dies ist der Grund, warum man im Zen Makyo als Makyo betrachtet und sonst nichts.
Drüber sprechen ist nicht das Problem, belächelt zu werden ist nicht das Problem. Sich in Ideen zu verirren ist das Problem. Denn ausserhalb der schlichten Realität ist alles unsicher.
mipoohji:
Dieser "Zustand der Wachheit" ist jederzeit wahrnehmbar von jemandem der wach ist. Was meinst Du mit "seinen Möglichkeiten"? Ich hab da nichts zu zeigen. (Kenne zwar den Wunsch, habe aber bisher nur zufällig und spontan mal Möglichkeiten dazu gehabt.)
Vielleicht ergibt sich mal (wieder) eine Möglichkeit, so wie es auch für den Buddha war, der eine Blume hochhielt und nur einer lächelte...
Tiefe Verbundenheit und Einssein sind für mich zumindest logisch noch zwei verschiedene Dinge. Ich erinnere mich zB an jemanden, der mir erzählte, dass er "der Schwan war", den er gesehen hatte... sowas erzeugt bei mir immer ein gewisses Schmunzeln. Ich möchte gar kein Schwan sein... und ich bin keiner.
Erkenntnisse zum Vorweisen? Dazu habe ich sie nicht. Ich habe meine um mich selbst zu verhalten. Das bedeutet konkret, dass ich mich aus einer tiefen Verbundenheit anders verhalten kann als aus einem beliebigen anderen Empfinden, was diese Qualität eben nicht hat, bis hin zur Agression (Haß lasse ich mal weg, ich glaub den nicht zu kennen.)
Ich muss weder mir noch anderen etwas beweisen. Diese Fragestellung erscheint mir an Haaren herbeigezogen. Schliesslich verlange oder erwarte ich nicht, dass man mir für bestimmte Eigenschaften den Hof macht. Das könnte erklären, warum ich in eine Beweispflicht kommen könnte. Ist aber wie gesagt nicht so.
mipoohji:
Weder das eine noch das andere. Es sollte lediglich verdeutlichen, dass sogar jemand, der all dieses Einzelwissen nicht hat oder haben kann, deswegen von Erleuchtung nicht ausgeschlossen ist.
Hast Du mich nun so sehr mißverstanden oder wolltest Du nun provozieren?
mipoohji:
Zunächst mal, Erleuchtung ist nicht eine Information.
Sie ist ein Zustand höchster Wachheit, in der einfach wahrgenommen wird, was eben gerade ist. Dies in einer tiefen Verbundenheit mit dem Sein um uns herum.
Da ist nichts, was man lehren, festhalten, in Begriffe pressen könnte, da gibt es keine Zusammenhänge, die verstanden werden müssten im Sinne eines gedanklichen Konstrukts.
Man nähert sich ihr auch nicht, indem man Informationen sammelt.
Alle Formen von Bildung, die es geben mag, haben direkt nichts mit Erleuchtung zu tun. Sie existieren auf einer anderen Ebene, der des Denkens und der Informationen.
Von daher kannst Du lernen bis Du schwarz wirst. Wenn es Dir nicht gelingt, zu dem loslassend vorzudringen, was Du bereits bist, dann gehst Du an Erleuchtung vorbei ohne sie wahrzunehmen.
Auch nachdenkend wirst Du Erleuchtung kaum jemals erfahren. Ist nicht ausgeschlossen, sie trotzdem zu erleben, aber nicht deswegen. Daher ist diese Form des Lernens, die Du anbietest, denkbar ungeeignet.
Lass los, aber penn nicht ein. Laß geschenen was geschieht und nimm einfach wahr was ist. Darin kann Erleuchtung aufblitzen. Anders herum wird es niemals funktionieren.
Nichts gegen jede Form der Bildung und Ausbildung. Sie sind alle auf ihre Weise nützlich. Nicht für die Erleuchtung, für die könntest Du sogar schwachsinnig sein, das wäre kein Hindernis.
mipoohji:
Ist schon ein bischen krass manchmal... vor allem die vielen "reinen Lehren" die so auftauchen...
Kommt mir gelegentlich so vor, als würden immer mehr Menschen den Verstand verlieren. (Nicht nur hier im Forum)
mipoohji:
Naja, das ist Geschmackssache... ich kann über einen Mangel an Klarheit nicht klagen. Daher ziehe ich es vor, dass ich nicht mit Orakeln rede sondern mit Menschen, die mir etwas mitteilen wollen...
Kurz zu antworten kann sinnvoll sein, wenn man damit die Frage beantworten kann. In diesem Fall war die Aussage zum Thema Zeit weit entfernt von so-so´s Intention. Und da war es keine Antwort, auch kein Sachbeitrag, sondern ein Beitrag in dem lediglich der Begriff Zeit ebenso vorkam.
Nur der Zusammenhang in dem der Begriff verwendet wurde, war völlig anders als der im Startposting.
Somit auch die Bedeutung des Begriffes.
Ein typischer Fall von Anhaften an Begriffen...
von KLarheit doch einiges entfernt.
mipooh