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mipoohji:
Ich soll als Deine Vorstellung ansehen, dass Du einen Begriff aufgreifst, dazu zusammenhanglos einen Satz formulierst, damit jemand Dich danach fragt, warum Du das tust?
Du kennst das Geräusch der Taubenscheiße, wenn sie auf der Buddhastatue auftrifft. Du nanntest es mal "Platsch". Nun könnten wir versuchen andere Bezeichnungen für dieses Geräusch zu finden und bestimmt fänden wir einige.
Es würde sich nichts ändern an dem was wir wahrnehmen, wenn wir uns daneben stellen.
Es kann uns egal sein, wer wie über den Fall der Taubenscheiße philosophiert, solange wir nicht vergessen, worüber wir uns gerade unterhalten haben.
Wir lassen es uns nicht nehmen, selbst erfahren zu haben wovon wir reden. Jeder der es ebenso selbst erfahren hat, wird sich mehr darum kümmern, uns zu verstehen, als mit uns Gespräche darüber anzufangen ob wir denn nun die Taube ausreichend als Verursacher identifiziert haben und ob das Geräusch vielleicht deswegen so klang, weil der Buddha aus Stein war anstatt aus Bronze.
Wer will und weiss, der kann verstehen. Wer nur Behauptungen über den Klang von Taubenscheiße aufstellen möchte, der wird es schwer haben, denn wir haben es gehört, -Platsch- hat es gemacht und wir sind zufrieden damit.
Du musst Dich nicht verlassen fühlen, es ist und war immer das gleiche Geräusch und Du kannst sehen, wer es wiedererkennt oder wer eben nicht.
Ob im Taoismus, im Zen-Buddhismus, im Theravada, im Christentum, es klingt immer gleich und das ist ok so. Kein Grund zur Aufregung.
mipoohji:
Was für Welten?
Nichts gegen Klarträumen, aber wenn man dazu "astral" werden muss und "Welten betreten", dann hört sich das verdammt nach Spinnerei an.
mipoohji:
Es geht aber gar nicht um "keine Gefühle". Es geht, auf einen Nenner gebracht, um Mitgefühl statt Egoismus. Eine Verbundenheit die auch emotional durchaus gelebt wird. Nicht gefesselt von Gier, Haß, Verblendung, sondern aus freien Stücken. Aus der Erkenntnis heraus, dass wir alle aus demselben Holz geschnitzt sind, in einem beständigen Austausch stehen, der, zumindest von unserer Seite her, harmonisch sein kann.
Auch mit Gedanken und Gefühlen, auch mit klaren Aussagen zu dem was uns begegnet.
Urteilen kann bedeuten eine Urteilskraft zu haben und das ist ok. Es kann auch bedeuten, seinen Haß in Worte über den anderen zu packen und das ist nicht ok.
Wirklich unterscheiden können wir das am besten selber, jeder für sich. Mit genügend Urteilskraft, und hier ist es dann eine Summe aus Erfahrungen und Erkenntnissen, können wir das auch bei anderen und andere bei uns. Erkennbar wird dies gelegentlich an Kritik, die fühlbar wohlwollend ist. Da gibt es oft kein Problem, diese anzunehmen.
mipoohji:
Jeder von uns kennt "die absolute Ebene" und die damit verbundenen Attribute des "Nicht dies nicht das". Soviel sollte Allis uns schon zutrauen, Du übrigens auch.
Nur hier bewegen wir uns nicht auf der Ebene und den meisten ist das inzwischen klar.
Wenn mal nicht, kommt schonmal ein kleiner Wink mit dem Sitzkissen.
eben wolltest Du noch einen trotzig jammernden Allis auf den Schoß nehmen und jetzt spielst Du Psychothriller mit Ikkyu...
Du weisst offenbar nicht was Du willst...
Du gehst vor lauter Sentimentalität mal wieder zu weit. Nicht ungewöhnlich aber gleichbleibend lästig.
Meinst Du wirklich, dass jemand sich von Allis´ Divenauftritten und -abgängen zutiefst beeindrucken lassen sollte und das tun was er sich so sehr wünscht?
"Lieber lieber Allis, ich sehe, wie dumm ich bin, und überhaupt alle ausser Dir. Bitte bitte (be)leere mich. Ich will mich auch ständig von Dir beschimpfen lassen!"
Laß ihn doch seine Arroganzen selber ausbaden, dabei lernt er noch am ehesten. Er tut sich selbst weh, wie willst Du ihn daran hindern?
mipoohji:
"Objektiv" ist nur ein Trick. Kein einziger Mensch kann objektiv sein. Da haben wir Zentimeter eingeführt und Uhrzeiten um uns selbst zu beweisen, dass wir unsere Subjektivität aufgeben könnten...
In Wirklichkeit haben wir uns nur selbst an der Nase herumgeführt.
Wir können freundlich sein, wohlwollend, vielleicht gar liebevoll... nur eines können wir nicht, objektiv sein.
Wie die Dinge sind, wissen wir doch. Was ist das Problem daran, dass mir bei 24 Grad kühl wird und Dir vielleicht warm? Objektiv sind 24 Grad, mir ist kalt, Dir ist warm. Ist doch ok, solange ich Dich nicht überreden möchte, dass Dir kalt wäre und Du mich nicht überreden möchtest, dass mir warm sein müsse.
Dir ist wirklich warm. Und mir ist wirklich kalt. Unsere Subjektivität ist nicht das Problem. Unser Problem könnte sein, dass wir sie uns gegenseitig nicht zugestehen.
Wo liegt da ein Sinn?
mipooh