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mipoohji:
Da kann ich mich nicht anschliessen. Ich hab auch Unsterblichkeit erfahren und weiss doch (oder gerade deswegen), dass ich sterben werde und auch nicht wiederkomme....
mipoohji:
Wenn Du sie gerade lässt, werden auch "alle Leute, die mir begegnen, glauben, ich "hätte sie nicht alle" und wenn Du sie hochziehst werden auch "alle Leute, die mir begegnen, glauben, ich "hätte sie nicht alle".
Lass sie sich einfach bewegen wie sie es ganz von selbst tun...
mipoohji:
Das ist nicht nur hier so. Dieses Bild erklärt uns, dass wir immer, wenn wir einen Standpunkt haben, wir auch eine unvollständige Sicht der Dinge haben.
Wenn Du Ausnahmen siehst, dann gehörst Du zu denen, die in der Geschichte anfingen zu streiten.
mipoohji:
Banana ist halt die selbsternannte Echtheits-Kontrolleurin von zen.de. Ausser Allis (und ihr selber natürlich) fällt da so ziemlich jeder raus...
mipoohji:
Klar kann man das machen. Meine Frage ging in die Richtung, was soll daran so besonderes sein, dass man ausgerechnet dieses tun sollte? Was daran hältst Du für besser als an jeder beliebigen Konzentration auf ein beliebiges Objekt?
Wenn ich mich so umsehe, dann finde ich allein in meinem Raum hier zig Objekte, die ich dafür hernehmen könnte.
Dazu kommt jede Art von geistigen Objekten, aber auch Körperempfindungen, Laute usw usw.
Konzentration übt sich ein.
Ich würde dieselben Fragen stellen, wenn mir jemand eine "neue" Meditationstechnik anbieten würde.
Einfach weil ich diese Dinge für so unwichtig halte wie nur was.
Im Zen haben wir bereits etliche Variationen der Konzentration, und keinen besonderen Anlass, nach neuen zu suchen.
Bestimmte Techniken sind etwa so wichtig wie der Schalter der heizbaren Heckscheibe in einem Auto. Wenn da plötzlich jemand einen achteckigen empfehlen würde, würdest Du Dich sicher fragen, wieso?
Mir ist es im Prinzip wurscht, wie jemand sich konzentriert solange es ihm gelingt. Ich sehe nur, dass man sich an diesen Kleinigkeiten enorm aufhalten kann. Ich habe selbst etliche Meditationstechniken gelernt und bin irgendwann zu meiner ersten zurückgekommen. Wichtig ist, Meditation zu erfahren, nicht die Technik. Deshalb achte ich darauf, dass auch andere sich das Leben nicht unnötig schwermachen.
mipoohji:
Ob Du hier jetzt nicht etwas verniedlichst?
Ist doch viel einfacher sich in die Nase zu kneifen als eine Zazen Sitzhaltung einzunehmen.
Warum ist für Dich das eine künstlich oder gezwungen, während das andere "vollkommen genügt"...?
Alle anderen Punkte treffen auf jede beliebige Technik zu.
mipoohji:
Nein, kein Grund den Vorschlag im Keim zu ersticken.
Sich in Konzentration zu üben ist sinnvoll. Achtsamkeit wird sie im Buddhismus genannt.
Und wenn jemand sich ihr durch Nasezwicken nähern mag, dann gerne. Wollte nur darauf hinweisen, dass wir keine Methoden erfinden müssen, da es bereits unendlich viele gibt.
mipoohji:
Ich kann mich da Deiner Ansicht nicht anschliessen.
Du unterbewertest Erkenntnisse aus Meditation. Sie sind tatsächlich eine Alternative, allerdings mE die bessere.
Und Austausch benötigt man gerade da. Was nützt mir eine Wärme, die ich nicht abgeben kann, was nützt Liebe die ich nicht mitteilen kann, was nützt Weisheit, die nicht von jemandem reflektiert wird?
ich habe keine sachliche Frage. Das ist der Grund warum ich keine stellen kann, so leid mir das manchmal tut.
Ich hatte einen sehr netten Lehrer, der Fragestunden machte. Ich hätte so gern eine Frage gestellt. Nur fand ich heraus, dass ich eigentlich nur mal mit ihm sprechen wollte und dass er mit mir spräche. Fragen wären mir in seiner Gegenwart nie eingefallen, jedenfalls keine, die ich nicht an Haaren herbeigezogen hätte.
Dass ich schon etliche angeblich okkulte Dinge erlebt habe, habe ich ja neulich noch irgendwo hier bestätigt. Nur, ich finde sie alle nicht so wichtig.
Was mir wirklich am Herzen liegt ist, dass Menschen glücklich/tief befriedigt/erfüllt sein können und das ist sehr einfach zu erreichen. Ohne jedes Wissen um Einzelheiten menschlicher Möglichkeiten. Ein Dilemma entsteht, wenn wir nicht einfach genug sind und denken, wir müssten zunächst weitere Bedingungen erfüllen. Schwierige Sachverhalte verstehen, Phänomene beherrschen lernen. Dann hat sich´s meist was mit der Zufriedenheit.
Ich beurteile Menschen nach dem Grad ihrer Lebensfreude. (Darum kommt auch Irmela bei mir relativ gut weg, obwohl sie so viel Unsinn redet.
Das ist ihr (der Menschen) Metier, das ist das Wasser in dem der Fisch "Mensch" schwimmt. Jemand der stetig andere von seinen Ideen überzeugen möchte, überzeugt mich nicht. Jemand, der Wärme abgeben kann, muss mich nicht überzeugen.
Das mit den "wenigen sinnvollen Aussagen" war kein Vorwurf, es war aus meiner Perspektive eine Feststellung. Darum steht da wenige und nicht keine. Die Relation des Nützlichen zum Unnützen war gemeint und dies aus meiner ganz persönlichen Sicht.
Um es anders zu sagen, meinetwegen heile mich, aber erklär mir nicht, was ich tun müsste um ein Heiler zu werden.
mipoohji:
Warum gleich die Flinte ins Korn werfen?
Du solltest doch mehr zu bieten haben als das was Du bisher (hauptsächlich) abgeliefert hast.
Wenn Du nur nicht so stur wärest...
mipoohji:
Mir gefällt eines nicht, Reiner. Du schreibst sehr oft "Ihr". Nicht nur, dass dies Tatsachen verdreht, denn es sind nicht "wir" sondern es sind immer konkrete Personen. Ich zB fühle mich inhaltlich fast nie angesprochen durch das was dem "Ihr" folgt, bin aber verbal mitangesprochen.
Hinzu kommt, dass Du Dich dadurch ausschliesst von einem "wir" was natürlich auch existiert.
Durch diesen Mißgriff der Wortwahl wird ein Großteil Deiner Aussagen sachlich falsch, mal abgesehen davon, dass ich nur wenig sinnvolle Aussagen zum Thema Zen oder Zazen bei Dir vorfinde.
mipooh