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mipoohji:
Man liebt um zu lieben, mag sein, dass Du das meinst mit "um des Selbst willen".
Dabei geschieht allerdings für die meisten Menschen etwas merkwürdiges. Wenn in dem Moment des Liebens ein Objekt ihrer Begierde durch den Horizont läuft, vermuten sie, dass das Lieben eine Reaktion auf das Objekt sei. Sie reproduzieren danach auch oft eine Erinnerung daran, geraten auch unbewusst wieder ins Lieben. Zumindest solange das Begehren noch da ist.
Diese Menschen glauben zumindest die Frau um der Frau willen zu lieben. Macht aber keinen Sinn, denn eine Liebe zu einer anderen Frau fühlt sich ebenso an wie die erste.
Lieben ist ein Fühlen (ich sage hier absichtlich nicht Gefühl, denn es ist eigentlich eine Handlung), natürlich verbunden mit dem was man dann Gefühl nennt.
So wie der Mensch denken kann was immer er will, kann er auch fühlen was immer er will. Lieben ist im Grunde nicht mehr oder weniger als offene Hinwendung und benötigt nicht wirklich ein konkretes Objekt, zwingend aber ein Subjekt.
Daher sind Liebende grundsätzlich in der Lage auch ihre Feinde zu lieben (wenn die eben gerade durch den Horizont tappern).
Wer in Meditation Liebe erfährt, sollte das alles wissen können.
mipoohji:
Kommt ein Rocker in eine gutbürgerliche Kneipe und räumt da mal so richtig auf. Es gibt etwas Unruhe...
Geht ein Spaziergänger vorbei und sagt: "Ich weiss gar nicht was die gegen den haben. Ob sich wohl mal einer die Mühe gemacht hat, ihm beim Schrauben an seiner Harley zuzusehen?"
Gruß
mipooh